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Absolut überflüssige Strafe für den 1. FC Köln

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Vor ewigen Jahrzehnten war ich schon im Stadion des 1.FC Köln. Damals noch in der Hauptkampfbahn, während des Umbaus zum Müngersdorfer Stadion in der relativ kleinen Radrennbahn und aktuell im RheinEnergieStadion. Auch in früheren Jahren war es immer stimmungsvoll und in der Südkurve konntest du teilweise das Spiel nicht verfolgen, weil dir hunderte kleine, große und größer Fahnen vor der Nase herum flatterten. Schön war es…

Heute sind Fahnen out. Es müssen Choreographien sein, die – zugegeben – wahrscheinlich aufwendig vorbereitet werden müssen und oft wirklich toll aussehen. Doch wo ich mich wirklich nicht mit anfreunden kann ist Pyrotechnik. Ich sehe keinen Sinn darin ein Stadion mehr oder weniger zu vernebeln, damit der Lieblingsverein sich im Anschluss daran eine Strafe des DFB abholen darf.

Aktuell hat der 1. FC Köln eine Rekordstrafe von 231.200 Euro aufgebrummt bekommen, geahndet wurde ein Platzsturm nach der Qualifikation für den internationalen Wettbewerb und diverse „Pyro-Vergehen“. Gut, an einem Platzsturm in der Euphorie habe ich Ende der 70er Jahre auch schon teilgenommen, man wird ja nicht jedes Jahr Deutscher Meister.

Aber diese Pyrotechnik ist unnötiger als ein Kropf und kostet alle betroffenen Vereine nur viel und unnötiges Geld an den Verband. Diese Pyro-Helden sollten in meinen Augen mal darüber nachdenken, ob sie vor ihren Kumpels jetzt lieber als die Größten dastehen oder lieber ihrem Verein eine Menge Geld sparen möchten.

Meine Meinung…

1. FC Köln – Soll erfüllt, kommt jetzt noch das Sahnehäubchen?

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Nachdem glücklichen Heimsieg gegen Mainz 05 hat der Lieblingsclub nun 43 Punkte auf der Habenseite und bewegt sich mit dem 8. Platz im einstelligen Bereich der Tabelle. Nach dem gerade noch so verhinderten Abstieg in der Vorsaison ein sehr erfreuliches Ergebnis, mit dem man zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt rechnen konnte. Auch in der kommenden Saison spielt man in der 1. Bundesliga, soviel ist schon mal sicher.

Aber es stehen auch noch 5 Spiele auf dem Spielplan, sprich es sind noch 15 Punkte zu vergeben. Die Mannschaft könnte sogar einen neuen Vereinsrekord aufstellen, denn seit Einführung der 3-Punkte-Regelung konnten noch nie 50 Punkte erreicht werden, ein Ziel dass in dieser Saison nicht unrealistisch erscheint. Denn wenn man auch weiterhin so in der Spur bleibt, dürfte in den restlichen Spielen gegen Mönchengladbach, Bielefeld, Augsburg, Wolfsburg und Stuttgart noch zählbares zu verbuchen sein.

Das wichtigere – wenn auch hochgesteckte – Ziel sollte aber sein, eventuell noch in einen europäischen Wettbewerb zu gelangen. Seit der gestrigen Niederlage von Hoffenheim In Leipzig erscheint dieses Ziel nicht utopisch, denn der Rückstand auf den erforderlichen 6. Platz beträgt nur einen einzigen Punkt. Ich drücke dem Team um Trainer Baumgart dazu natürlich alle zur Verfügung stehenden Daumen und bin gespannt, ob man die Saison 21/22 zu den erfolgreicheren in diesem Jahrhundert zählen kann.

Schöne Momentaufnahme

Es ist zwar wahrscheinlich nur eine schöne Momentaufnahme, die eventuell schon nach dem nächsten Auswärtsspiel am kommenden Freitag in Leipzig wieder Geschichte sein wird, doch ich könnte mich an den Anblick gewöhnen. Und obwohl noch 13 Spieltage in der 1. Bundesliga gespielt werden müssen, braucht man wohl in dieser Saison als FC-Fan nicht zu zittern. Äußerst erfreulich!