Eifel

Noch eine Tour durch Westerwald und Eifel

yamaha

Gestern habe ich das schöne Wetter ausgenutzt um der Diva nochmal die Gegend zu zeigen.

Vorsichtshalber hatte ich mir in Hose und Jacke das Winterfutter mal eingeknüpft, denn erfahrungsgemäß ist es in der Eifel immer etwas frischer um diese Jahreszeit. Erfreulicherweise gabs wenig Laub auf den Straßen und noch erfreulicherweise waren die Bubis mit ihren Radaumöhren wohl alle noch im Bett oder haben ihre Böcke schon abgemeldet. Also waren Westerwald und Eifel mit Ausnahme rund um den Nürburgring (Formel 1-Rennen) quasi frei. Beste Voraussetzungen also, um das Restprofil des Hinterreifens auf den Straßen zu verteilen.

Wobei meine Bridgestone-Gummis im Gegensatz zu den früher gefahrenen Dunlop-Pneus wirklich viel länger halten. Der Vorderreifen hat jetzt seit April knapp 15000 Kilometer gefressen, hat aber noch 3 Millimeter. Den Hinterreifen hatte ich im Mai neu aufgezogen, der ist jetzt nach 12000 Kilometer aber fertig. Die früheren Dunlops waren vorne nach 11000 und hinten schon nach 8000 km durch. Wobei sich die Gummis im Preis nicht sehr unterschieden. Naja, die neuen Reifen stehen schon fertig aufgezogen auf den Reservefelgen in der Garage und kommen dann demnächst zum Einsatz.

Die Diva hat jetzt knapp 335000 Kilometer auf der Uhr und sich die nächste Inspektion redlich verdient. Sie läuft nach wie vor wie eine 1 und ist in Punkto Zuverlässigkeit wirklich nicht zu übertreffen. Im Winter wird sie mit Sicherheit auch noch das ein oder andere Mal bewegt, zumindest wenn kein Schnee liegt. In den wärmeren Monaten darf sie dann auch mal ausruhen, denn die neue Schrankwand Goldwing will ja auch mal ausgeführt werden. Wobei der Fahrstil mit dem Dickschiff dann allerdings etwas gemächlicher ist, denn 400 Kilo Eisen müssen auch erstmal um die Ecken gewuchtet werden.

Die gestrige Tour von knapp über 300 Kilometern wird wohl für dieses Jahr die letzte oder eine der letzten längeren Touren gewesen sein. Außer die Klimaerwärmung schreitet schneller als gedacht voran…

#Divatours – Pfingsten im Moseltal

Normalerweise war geplant, Pfingsten irgendwo im Norden zu verbringen und da etwas die Gegend zu erkunden. Allerdings gestaltete sich die Hotelwahl in den letzten Tagen etwas lähmend. Bei einigen gabs nichts zu schnabulieren und wenn ich morgens keinen Kaffee bekomme, dann… Der nächste war ausgebucht und zwei wollten nur für mindestens 5 Tage vermieten. Also wurde der Norden geknickt und südlicher gesucht.

Das Moseltal ist ja jetzt kein unbekanntes Terrain für mich. Allerdings bin ich jetzt nicht der Typ dafür nur immer brav an der Mosel entlang zu tuckern, wie einige der amerikanischen Eisenhaufenfraktion dies mangels ausreichender Schräglagenmöglichkeiten gerne praktizieren. Denn so oft wie möglich sollte man das Moseltal mal verlassen, um sich auf oft kurvigen bis sehr kurvigen Sträßchen zu den Höhen von Eifel und Hunsrück zu kämpfen.

Und da kann eine Tour dann auch schon mal etwas länger werden als geplant, denn sowohl im Tal als auch auf den Höhen gibt es natürlich viele Ziele, an denen es sich wirklich lohnt, mal abzusteigen und die ein oder andere Pause einzulegen. Und natürlich muss auch die Diva zu ihrem recht kommen, denn ein Moped ist schließlich zum fahren da. Strecken wie zum Beispiel von Traben-Trarbach nach Longkamp sind zwar mit knapp 10 Kilometern relativ kurz, dafür bestehen sie aber fast nur aus Kurven. Und Gott sei Dank haben die Poser, die vorzugsweise nur in Cochem an der Eisdiele stehen und ihre Gefährte bewundern lassen, solche Abschnitte noch nicht entdeckt.

Quartier bezogen wird übrigens in Enkirch in der Nähe von Traben-Trarbach und wie man so hört, hat der Wirt auch die ein oder andere schöne Strecke in petto. Der Wetterbericht für das Wochenende sieht auch nicht schlecht aus und ich freue mich schon auf Samstag, Sonntag und Montag. Bis dahin werde ich mir abends schon ein paar Touren ins Navi nageln, damit auch fast nichts unentdeckt bleibt.