Einstein

Mein Lieblingszitat

reisszwecken

Ich bin kein Mensch, der zu jeder Gelegenheit ein Zitat bereit hat. Manche Leute nutzen ein Zitat eines mehr oder weniger berühmten Menschen quasi als Lebensmotto oder um sich daran zu orientieren. So bin ich nicht, allerdings trifft mein Lieblingszitat meine Lebenseinstellung doch ziemlich genau. Vor knapp 30 Jahren habe ich dieses Zitat in einem Buch gelesen und dabei gedacht, dass es den Kern meines Daseins doch ziemlich gut trifft.

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Albert Einstein

Will heißen, ich muss nicht alles machen was die Allgemeinheit gut findet. Denn ich schwimme manchmal auch gerne gegen den Strom um Dinge zu tun, von denen ich überzeugt bin. Auch wenn mir viele davon abgeraten haben heißt das ja nicht, dass nur weil die Mehrheit anders denkt oder handelt, dies unbedingt das richtige ist.

Als kleine Zugabe gibt es noch ein zweites Zitat von A.E., das mir gerade in der heutigen Zeit, wo die Mächtigen der Welt häufiger mal mit dem Säbel rasseln, immer wieder in den Sinn kommt.

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
Albert Einstein

Und morgen erfahrt ihr, was mein Traumjob ist/wäre.

Links oder rechts – Nimm doch mal das „schöne“ Händchen

hand

Michelangelo malte mit links, Einstein und Newton bevorzugten bei ihren Tätigkeiten ihre linke Hand und auch Jimi Hendrix zog die linke Hand der rechten vor. Die Liste berühmter Linkshänder ist lang… Aber auch heute noch werden Linkshänder teilweise immer noch als „Exoten“ angesehen.

Nun, diese prominenten Vertreter hatten wohl aufgrund ihrer Fähigkeiten auch weniger Probleme damit, Linkshänder zu sein. Aber das Kind von Otto Normalverbraucher wurde früher in vielen Fällen „umgestrickt“. Eine Rechtshändigkeit wurde quasi erzwungen. Das dies ein grober Eingriff in die menschliche Natur war und ist, darüber macht(e) man sich wohl wenig Gedanken…

Die bessere Hälfte gehört auch zu diesen umerzogenen Linkshändern. Und auch bei ihr kann man manchmal eine gewisse Ungeschicktheit oder Probleme mit der Motorik bemerken. Beim schreiben hat sie z.B. keine Schwierigkeiten, gilt es aber einen Dosenöffner zu bedienen, spielen ihre Gehirnhälften da nicht mehr mit. Viele Tätigkeiten aus dem täglichen Leben, die für einen Rechtshänder völlig normal sind, geben ihr immer wieder Rätsel auf und erfordern eine kurze Denkphase.

Ihr ist diese „Ungeschicktheit“ meistens peinlich und mir fällt es eigentlich nur auf, wenn sie mich bei gewissen Dingen um Hilfe bittet. Am besten merkt man das bei ihr bei spontanen feinmotorischen Tätigkeiten, wie zum Beispiel beim greifen und hantieren mit Gegenständen. Gewisse Dinge erledigt sie auch heute noch nur mit der linken Hand. Dies hat sich nach ihrer Umerziehung zur Rechtshänderin auch erst im Laufe der Zeit wieder eingestellt.

Schneiden mit einem Messer wird kurioserweise mit links erledigt, die Kaffeetasse hält sie aber grundsätzlich rechts. Und wenn dann – wie vergangene Woche geschehen – mal eine gewöhnliche Stubenfliege den Weg kreuzt, dann wird diese nicht mit der linken Hand verjagd, sondern mit der rechten. Und der noch halbvollen Tasse… Wenn sie so einem normalen Einwegfeuerzeug eine Flamme entlocken möchte, geht dies auch nur mit links, bei Gebrauch der rechten Hand muss sie dann zuerst wieder kurz überlegen…

Heute gibt es ja fast alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs auch für Linkshänder. Allerdings muss man sich dafür fast einen zweiten Wohnsitz zulegen, da der Haushaltsvorstand – also ich – ja das „schöne“ Händchen gebraucht und folgerichtig nicht mit diesen Dingen umgehen kann. Wer schon mal versucht hat mit einer Schere die für Linkshänder konzipiert wurde zu schneiden weiß was ich meine.

Kennt ihr auch umgestrickte Linkshänder? Oder musstet ihr diese Erfahrung gar selbst machen? Erzählt doch mal…