Fragen

Frauen fragen…

nurmalso… und das kann manchmal nerven.

Wir ausgewachsenen Modelle der Gattung Mann können davon ein Liedchen singen. Frauen haben nämlich oft die dumme Angewohnheit, alles hinterfragen zu müssen. Sie hinterfragen wirklich alles und jedes und sind danach meistens beleidigt, wenn die Antwort nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfällt.

Und Männer, Männer nerven diese Fragen. Nicht alle, aber die meisten. Fragen wie „Findest du mich zu dick“ werden zur Kenntnis genommen, aber meistens gar nicht oder nicht wahrheitsgemäß beantwortet. Denn bei einer korrekten Antwort hängt in den meisten Fällen wohl der Haussegen für einige Zeit schief.

Es gibt allerdings auch Fragen, die Männer nicht nerven. „Soll ich dir ein Bier holen?“ oder „Möchtest du etwas essen?“ gehören in dieser Hinsicht ganz klar dazu. Da fühlt sich der Mann gleich verstanden und kann auch ganz ohne Umschweife, ganz ehrlich heraus mit einem klaren „Ja“ antworten. Was sogar eine Frau verstehen dürfte…

Allerdings gibt es eine Frage, die Männer hassen wie die Pest. Wenn diese Frage vom weiblichen Gegenstück gestellt wird, dann kräuseln sich ihnen die Nackenhaare und ihre Halsschlagader schwillt auf die Größe einer Spreewaldgurke an. Und diese Frage lautet: „Woran denkst du gerade?“ Diese Frage ist flüssiger als Wasser, sozusagen überflüssig. Sie ist einfach nur sinnlos und wurde wahrscheinlich nur erfunden, um irgendeine Konversation zu beginnen. Und mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wurde sie von einer Frau erfunden.

Diese lästige Frage wurde auch mir schon des öfteren von der besseren Hälfte gestellt. Meistens gehe ich überhaupt nicht darauf ein und stelle mich einfach taub. Aber einmal, nach einem durchaus exzessiven, sonntagmorgendlichen Geschlechtsverkehr, da war es dann soweit. Als mich die bessere Hälfte dann „Woran denkst du gerade?“ fragte, da antwortete ich ehrlich und unverblümt, wie es nun mal meine Art ist:

„Die kennst du nicht…“

Blogparade der ABS-Lese-Ecke: Nach welchen Kriterien sucht ihr das Design für euren Blog aus?

wordpressDesign ist immer Geschmackssache.

Was dem einen gefällt, findet der andere eher weniger schön. Manch geben auch überhaupt nichts auf die Optik ihres Blogs, da steht Content im Vordergrund und das ganz ohne „schmückendes“ Beiwerk, Und gerade die responsiven Themes glänzen oft nicht gerade mit schickem Design, jedenfalls in meinen Augen. Aber was ist jetzt wirklich wichtig, die reine Funktion eines Blogs oder doch eher die Optik?

Ann-Bettina hat dies in ihrer ABS-Lese-Ecke thematisiert und eine Blogparade gestartet, an der man noch bis zum 30.11.14 teilnehmen kann.

Fragen zur Blogparade:

1) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?
2) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?
3) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?
4) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?
5) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?
6) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?

1) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?
Ich blogge seit etwa 10 Jahren und das fast ausschließlich mit WordPress. Dieses System bietet nicht nur von Haus aus viele Funktionen, auch die große Auswahl an Themes und Plugins lässt eigentlich keine Wünsche offen. Für mich gibt es eigentlich nur eine Funktion, die bei mir zwingend enthalten sein muss und das ist die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren. Leider gibt es das nicht überall und nichts ist für mich „nerviger“, das wenn man einen Kommentar zu einem Beitrag hinterlassen hat eine eventuelle Diskussion oder auch nur eine Antwort darauf verpasst, weil man vergessen hat den Link zum Beitrag zu speichern.

2) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?
Ich habe schon sehr vieles ausprobiert, bleibe aber im Endeffekt immer wieder an der Aufteilung Header, Content und Sidebar hängen. In meinem aktuellen Theme WPEX Blogger kommt zudem noch ein Footer-Widget-Bereich zum Einsatz, auf den ich aber zur Not auch verzichten könnte. Auch meine Sidebar ist nicht gerade überfüllt, aber verzichten möchte ich auch nicht darauf. Ganz wichtig ist für mich eine Headergrafik, die zwar keine wirkliche Funktion hat und lediglich der Optik dient. Aber all meine Blogs hatten einen Header und an diese kahlen Blogs ohne Bildchen kann und will ich mich nicht gewöhnen. Zudem hänge ich an dieser Headergrafik, weil ich sie im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten selbst gebastelt habe.

3) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?
Sagen wir mal so, ich habe ein wenig herum experemeniert und dabei ist das heraus gekommen, was bei mir zu sehen ist. Mir gefällt es und ich denke, alles ist lesbar und die „Optik“ schreckt nicht ab. Ein wenig Farbe muss bei mir enthalten sein, das gehört einfach dazu. Mit diesen dunklen Themes, schwarzer Hintergrund und weiße, gelbe oder graue Schrift kann ich überhaupt nichts anfangen, da schmerzen bei längeren Beiträgen schon nach kurzer Zeit die Augen. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden, was mir gefällt muss anderen nicht gefallen und umgekehrt natürlich auch.

4) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?
Ich habe das bei einem mittlerweile stillgelegten Blog mal ausprobiert, allerdings dabei die Erfahrung gemacht, dass ein Foto mit einer halbwegs vertretbaren Auflösung auch eine entsprechende Ladezeit benötigt. Und gerade auf Smartphone und Tablet kann es schon einmal etwas länger dauern, eine Seite zu laden. Ich habe das schon oft leidvoll erfahren müssen, wenn ich mir mal „auf die Schnelle“ ein Hotel besorgen musste und einige Seiten kaum zu öffnen waren.

5) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?
Ich habe mich auch lange gegen ein Theme gewehrt, dass überall dargestellt werden kann. Nicht die Tatsache dass es responsiv ist, eher die schon erwähnte Optik dieser Themes hat mich davon abgehalten. Die waren für mich lange alle gleich häßlich. Aber nach langem Suchen habe ich nun etwas gefunden, dass ich so einrichten konnte wie ich wollte und das auch meinen optischen Maßstäben entspricht. Und da laut meiner Statistik fast 50% der Aufrufe meines Blogs von Smartphone oder Tablet erfolgen, führt auch kein Weg mehr an einem Theme vorbei, dass auf allen Endgeräten vernünftig dargestellt wird.

6) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?
Ganz ehrlich, bei WordPress vermisse ich – zumindest bewusst – überhaupt nichts. Unter der Haube meines Themes lässt sich noch eine Menge einstellen, was ich allerdings nicht wirklich benötige. Und WordPress selbst wird ja eigentlich ständig weiter entwickelt und verbessert. Vielleicht wird eines Tages eine Funktion implementiert, die ich total toll finde und denke, warum es genau das noch nicht vorher gab. Aber im Moment vermisse ich wirklich nichts…

Online duzen: Ist das okay? (Blogparade)

reisszweckenEine Frage die sich sicher viele schon gestellt haben…

Denn in den meisten Fällen kennt man die Protagonisten nur aus der virtuellen Welt. Wir Rheinländer gehen ja mit dem „Du“ sehr schmerzfrei um und duzen eigentlich ziemlich schnell. Vor allem wenn man sich in der Kneipe trifft, wird da in der Anrede kein Unterschied zwischen dem Arbeiter und dem Generaldirektor gemacht. Es gibt immer noch viele Leute die ich teilweise seit Jahrzehnten kenne, allerdings nur deren Vornamen. Weil man sich eben von Anfang an geduzt hat…

Und im „anonymen“ Netz sieht das – zumindest bei mir – nicht viel anders aus. Aber wie sieht das mit dem online duzen generell aus? Diese Frage hat sich Henrik von Mobile Things gestellt und in eine Blogparade gepackt. Und weil ich mit meinem noch jungfräulichen Blog-Baby hier noch an keiner Blogparade teilgenommen habe, ist heute die Premiere.

Zu den Fragen:

  • Duzt du im Internet?
  • Wann empfindest du das „Duzen“ als unhöflich? Und warum?
  • Wie stehst du zum „Siezen“?
  • Wirst du lieber gesiezt oder geduzt?
  • Duzt du im Internet?
    Wie ich schon erwähnte, halte ich es mit dem Duzen sehr unkonventionell. Das ist nicht nur im Netz so, sondern auch im Privatleben. Ich komme auch beruflich sehr viel mit Kunden ins Gespräch und den weitaus größten Teil dieser Kunden duze ich. Wobei ich da oft den Vorschlag mache dies zu tun. Genauso sieht es in der Firma aus, hier duzen wir und auch alle inklusive Chef. Für mich ist das „Sie“ eigentlich nur wenigen Menschen vorbehalten, dazu kommen wir bei der nächsten Frage.

    Wann empfindest du das „Duzen“ als unhöflich? Und warum?
    Es gibt wenige Menschen die ich „Sieze“ und fast alle sind älter als ich. Da ist schon ein wenig Respekt dabei, vor allem wenn es sich um mir unbekannte Personen handelt. Wobei ich allerdings auch ältere Personen duze, wie zum Beispiel auch in unserem Schützenverein. Wobei da schon eine Ausnahme besteht, denn da duzen sich eigentlich alle, vom achtjährigen Piefke bis zur 85-jährigen Oma. Generell gilt allerdings dass ich bei älteren Personen nicht gleich mit der Tür ins Haus falle und erstmal beim „Sie“ bleibe. Oft wird von Älteren aber auch das „Du“ angeboten, was ich in diesem Fall gerne wahrnehme.

    Wie stehst du zum „Siezen“?
    Das „Sie“ ist eine Umgangsform, auf die ich gerne verzichten kann. Ich habe weder ein Problem damit wenn mich jüngere duzen, noch habe ich ein Problem selbst zu duzen. Mit den schon erwähnten Ausnahmen… An gewissen Stellen kommt man auch heutzutage noch nicht um das „Sie“ herum, vor allem in Zusammenhang mit Ämtern und Behörden. Eine Erfahrung die ich auch schon in beruflicher Hinsicht gemacht habe. Und der Kracher in dieser Hinsicht war der Typ, den ich vor einigen Jahren mal abends in einem Restaurant kennen gelernt habe. Nachdem ich mich vorgestellt habe antwortete er: „XXX Werner, Dr. XXX Werner. Sagen sie einfach Herr Doktor…“ Ich habe es dann aber vorgezogen zu gehen…

    Wirst du lieber gesiezt oder geduzt?
    Keine Frage, das „Du“ ist mir bedeutend lieber. Dabei spielt das Alter auch für mich keine Rolle. Allerdings gibt es auch hier eine Ausnahme. Denn das schon etwas angeheiterte Kerlchen, das sich vor Jahren einmal auf meine Kosten vor seiner weiblichen Begleitung etwas aufspielen wollte, habe ich wirklich höflich darauf hingewiesen dass, wenn er mich noch einmal ungefragt duzt, er seine Schneidezähne verschlucken würde. Zum „Sie“ kam es dann allerdings nicht mehr, er hat den Rückzug angetreten…

    Wer Interesse haben sollte ebenfalls an dieser Blogparade teilzunehmen, der hat noch bis zum 04.11.2014 Zeit dazu, einen Artikel zum Thema zu verfassen und auf den Ursprungs-Artikel zu verlinken. Hast du Lust? Oder haben sie Lust?