Fußgängerzone

Bodycheck in der Fussgängerzone

nurmalso

Ich liebe ja diese Menschenmassen, die sich tagtäglich durch die Fußgängerzonen unserer Großstädte der Republik wälzen.

Da wird gedrängelt, geschubst und scheinbar möchte jeder der schnellste sein. Gerade an Wochenenden ist das immer sehr schön zu beobachten. Wenn ich beruflich in einer dieser Fußgängerzonen zu tun habe, dann lege ich auch oft eine schnellere Gangart an den Tag. Schon rein aus Selbstschutz bevor mir einer in die Hacken läuft.

Doch manchmal lauern auch Gefahren, denn es gibt tatsächlich auch Leute die dort einkaufen möchten. Und dann kann es schon einmal passieren, dass der Vordermann/die Vorderfrau, der/die eben noch genau die gleiche Schrittfrequenz wie man selbst hatte so abrupt und plötzlich stehen bleibt, dass absolut keine Chance mehr zum Ausweichen besteht.

Und genau das bekam eben das Vordermännlein zu spüren, das nach einem durchaus regelkonformen Bodycheck meinerseits und einem etwas ungelenken etwa 277 Zentimeter weiten Freiflug seinerseits wieder auf dem Boden der Tatsachen aufschlug. Naja, gebrochen war nach einer ersten groben Kontrolle nichts und die Schürfwunde an der Hand des Männleins ist in spätestens 2 Wochen wieder verheilt.

Entschuldigt habe ich mich natürlich auch aber Schuld hatte er auch selbst…

Unterwegs mit dem Fahrrad

fahrradLeider komme ich immer weniger dazu mit dem Fahrrad zu fahren…

Das hat zum einen damit zu tun, dass ich sehr häufig unterwegs bin. Zum anderen spielt aber auch ein wenig Faulheit mit… Dabei ist ein Fahrrad ein sehr praktisches Verkehrsmittel. Weil für Fahrräder keine Steuer abgeführt und somit nicht zur Erhaltung der Straßen beigetragen wird, gelten für Fahrräder Verkehrsregeln und Ampeln nicht. Der Fahrradfahrer nimmt dabei billigend in Kauf, den Verkehr zu behindern und sogar andere Menschen zu gefährden.

Der Fahrradfahrer fährt mit Vorliebe auf Gehwegen und in Fußgängerzonen und scheut auch nicht davor zurück harmlose Autofahrer zu erschrecken, indem er einfach gegen die Einbahnstraße fährt. Deshalb steht er in der Hierarchie der Verkehrsteilnehmer auch ziemlich unten, wenn nicht sogar ganz unten. Und Autofahrer lassen dies den Fahrradfahrer zumeist deutlich spüren…

Naht zum Beispiel ein Auto so wird von ihm erwartet, sich unaufgefordert und unverzüglich in Luft aufzulösen. Tut er dies nicht, so darf der betroffene Autofahrer hupen, drängeln, grunzen und zur Not auch durch das geöffnete Seitenfenster brüllen. Damit der Fahrradfahrer auch immer daran erinnert wird dass er im Straßenverkehr unerwünscht ist, steht an vielen Straßen das Verkehrszeichen „Rad weg!“ Beachtet er dieses Schild nicht, darf er an einer beliebigen Kreuzung von einem abbiegenden Auto erlegt werden.

Warum eigentlich kein Pferd?

nurmalsoIch denke, ich werde mir mir ein Firmen-Pferd zulegen.

Ich habs zwar nicht gerade mit Pferden, aber mit so einem Tierchen sparen wir bestimmt eine Menge Geld. Denn mit einem Pferd könnte man sich schon mal die Kohle für die gesamten Ausnahmegenehmigungen in den diversen deutschen Großstädten, die bisher jährlich mit etwa 550 €uro zu Buche schlagen, sparen. Auch die Parkgebühren für den ländlichen Rest der Republik, für die so round abound locker auch 250-300 €uro anfallen, wären dann nicht mehr fällig.

Nicht zu vergessen die Kosten für Benzin, die bei jährlich gefahrenen 70-80.000 Kilometern auch nicht gerade unerheblich sind. Kein neues Auto mehr nötig, keine Steuern, keine Versicherung, keine Inspektionskosten, Reifen und nicht zu vergessen keine unerwarteten Mehrkosten durch unsere Freunde und Helfer, wenn sie mal wieder übermotiviert mit ihrem Laserstrahl spielen oder Knöllchen an harmlose Verkehrsteilnehmer verteilen.

Zu klären wäre jetzt eigentlich nur noch, welche Rasse sich dafür am besten eignen würde. Und ob man mit einem Pferd auch über die Autobahn reiten darf… Die Futterfrage können wir außer acht lassen, denn schließlich stehen in jeder Fußgängerzone genügend Gemüsekübel mit Grün- und Blühzeug herum und ich habe noch nirgendwo ein Schild entdecken können, dass das auffressen dieses Zeugs verbietet.

Ein Problem bliebe allerdings, denn ich denke dass ich zu allererst einmal reiten lernen sollte. Wobei dass aber noch die kleinste Hürde sein dürfte, schließlich kann ich auch Fahrrad fahren. Und der einzige Unterschied dazu ist, dass Fahrräder nicht so wackeln.