Hitzewelle

So viel Hitze braucht kein Mensch

Ich gebe ja gerne zu, das ich in Punkto Hitze eher so das Weichei bin. Alles über 25° Celsius braucht eigentlich kein Mensch und genau das war auch der Grund, weshalb der Jahresurlaub schon im Juni wieder Geschichte war. Gut, 30° lasse ich mir eventuell noch gefallen, zumindest wenn keine Arbeit ansteht und Wasser zur Abkühlung schnell erreichbar ist.

Und wenn das Thermometer über 30° klettert, dann fange ich richtig an zu leiden. Am besten Büro oder Auto überhaupt nicht verlassen, denn beides ist klimatisiert. Muss ich dann doch mal in die Sonne, dann schmore ich wie ein Brathühnchen. Und bei den im Moment vorherrschenden Temperaturen und dieser Hitzewelle würde ich am liebsten im Büro schlafen, denn die heimische Kemenate und speziell das Spielzimmer lädt jetzt angesichts der erhöhten nächtlichen Gradzahlen auch nicht zum erholsamen Schlaf bei.

Gestern im nahe gelegenen Bensberg habe ich dann erstmalig beobachtet, das die Temperaturanzeige der Firmenkutsche über 40 Grad kletterte. Schon beim Blick auf die Anzeige ahnte ich, was später da draußen noch auf mich zukommen sollte. Und gefreut habe ich mich nicht gerade… Ich bete jetzt schon inständig, das diese Tropen-Temperaturen bald wieder vorbei sind.

Ein Vorschlag zur Güte: Während der Arbeitswoche darf es bei Temperaturen um 25° ruhig mal häufiger regnen, am Wochenende bei Temperaturen zwischen 20 und 22° sollte es allerdings trocken bleiben. Denn Mopedfahren im Regen kann, muss aber nicht. B-) Genau wie Temperaturen über 30 oder gar 40° – kann, muss aber nicht. Denn so viel Hitze braucht kein Mensch!

Burkhard sorgt für mächtig Hitze

sonne

Hitze ist das Gegenteil von Kälte, das dürfte eigentlich jedem klar sein. Und das letztere ist mir eindeutig lieber, denn bei Kälte brauche ich mir nur etwas warmes anzuziehen, wenn ich aber bei Hitze alles ausziehe, dann dürfte das eine ganz gewaltige Erregung öffentlichen Ärgernisses bedeuten…

Hitze entsteht allerdings nicht nur durch Sonneneinstrahlung, Weibchen zum Beispiel neigen auch in einem gewissen Alter schon einmal zu Hitzewallungen. Und das kurioserweise selbst bei Außentemperaturen von -10°C, wo sie im Normalfall eingepackt sind wie ein Eskimo oder erst gar nicht das Haus verlassen.

Männer sind eher hitzempfindlich und das nicht nur, wenn sie mal im besoffenen Kopf in die Hose gepinkelt haben. Hitze entsteht auch beim Einschalten der Heizung, beim Laufen über glühende Kohlen oder wenn man sich aus Versehen den Astralkörper mit Wärmeleitpaste eingerieben hat. Dabei ist Hitze im täglichen Leben eigentlich vollkommen überflüssig, wenn nicht sogar unnötig.

Und deshalb war ich mit den bisherigen „sommerlichen“ Temperaturen auch sehr zufrieden, denn 20 – 25°C reichen mir persönlich auch vollkommen aus. Im Jahr 2016 tragen die Hochdruckgebiete übrigens wieder männliche Namen und da dürft ihr euch heute schon mal darauf einrichten, dass Burkhard uns – wenn auch nur kurz – mächtig einheizen wird.

Ich hab mir vorsichtshalber wenigstens ein klimatisiertes Hotelzimmer geordert. Schließlich will Mann wenigstens ohne Schweißausbrüche schlafen…

Ade Sommer

sonneDas wars wohl mit dem Sommer.

Ab jetzt dürfte unser diesjähriger Sommer auch in den letzten Zügen liegen. Vereinzelt werden wohl in nächster Zeit noch einmal halbwegs frühlingshafte Temperaturen erreicht werden aber in allgemeinen dürfte es dann auch gewesen sein. Mit dem diesjährigen Sommer dürften die meisten wohl recht zufrieden sein, wobei es mir oft viel zu heiß war. Denn dieser Sommer war nicht immer etwas für mitteleuropäische Kaltblüter…

Denn diese langen Hitzeperioden mit Temperaturen nahe der 40°-Marke waren schon heftig. Zumindest in meinen Augen, denn da war ein Durchatmen kaum möglich und eigentlich konnte man nur im Wasser überleben. Und trotzdem hörte ich bei Unterhaltungen immer wieder, dass Leute sich noch mehr davon wünschten. Gut, die sind wahrscheinlich in einem Backofen geboren und anderes gewöhnt.

Mir graute es ja schon davor, wenn Verwandte und Freunde von den subtropischen Temperaturen in ihren jeweiligen Urlaubsländern erzählten. Denn Temperaturen jenseits der 40° bedeuten für mich einfach nur Quälerei und haben – für mich – absolut nichts erholsames. Schon bei längeren Phasen mit Temperaturen über 30° fühle ich mich nur noch schlapp und ich sehne mich nach Auto oder Büro und einer Klimaanlage.

In diesem Sommer wurden aber die meisten befriedigt. Es gab ja auch viele schöne Tage und Wochen mit angenehmeren Temperaturen und selbst ein Regenschauer erschien einem nach einer Hitzewelle total angenehm. Alles in allem ein Sommer, der in meinen Augen seinen Namen auch verdient hat. Wie habt ihr diesen Sommer denn empfunden? War es euch zu heiß, zu naß, zu unbeständig oder seid ihr mit dem Sommer auch zufrieden? Erzählt doch mal…