Holland

Goldwing-Tour nach Holland

Am Samstag haben wir das vorhergesagte schöne Wetter dazu genutzt, eine Mopedtour zu unseren Nachbarn nach Holland zu fahren. Ziel sollte Biker’s Best Goldwing & Accessories in Renswoude – ziemlich genau in der Mitte zwischen Arnheim und Utrecht – sein. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es dort neben reichlich Zubehör für die Schrankwände aller Baujahre auch einige Umbauten und im 1. Stock Modelle der Marke Honda aus den letzten 60 Jahren.

Zugegeben, als wir uns morgens um 8 Uhr getroffen haben war es nicht nur noch halb dunkel, sondern auch neblig und etwas frisch. Aber da wir ja nicht aus Pappe sind, blieb zumindest bei mir Sitz- und Griffheizung aus und der Warmluftschacht in der Verkleidung zu. Bei einer Kaffeepause in Goch hatte sich dann auch die Sonne blicken lassen und es wurde zunehmend wärmer.

Nachdem wir so gegen Mittag bei Biker’s Best angekommen sind, haben wir uns dann natürlich ausgiebig umgesehen. Der Laden wirbt ja damit, den größten Bestand an neuen und gebrauchtem Goldwing-Zubehör und Originalteilen zu besitzen. Und das ist nicht gelogen, da bekommt man als Winger schon mal große Augen und hält am besten das Portemonnaie ganz krampfhaft geschlossen.

Auch Besitzer einer Vierzylinder-Goldwing, die heute schon 40 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, werden in Holland noch fündig. In Punkto Geld ausgeben haben wir uns zwar nicht gänzlich zurück gehalten, doch es blieb im Rahmen. Wenn man schon mal in so einem Moped-Paradies ist, dann kann man natürlich auch nicht mit leeren Händen wieder gehen. Nach einem längeren Gespräch mit dem Besitzer hat er uns dann natürlich noch nach oben zu seiner Hondasammlung gelotst. Wo ich dann auch wirklich alle Modelle des Herstellers, die ich in 40 Jahren gefahren habe, wiedergefunden habe. Sehr beeindruckend das ganze…

Auf der Rückfahrt haben wir natürlich noch das mittlerweile tolle Wetter für einen Halt an einem Eiscafe genutzt. Wer Geld ausgibt muss schließlich auch mal was futtern… Insgesamt war es wieder eine schöne Tour mit 6 Goldwings, hat wirklich Spaß gemacht und es sind wieder etwas über 400 Kilometer mehr auf der Uhr.

Kurzer Trip nach Holland

Yamaha

Wir Kronen der Schöpfung sind ja im allgemeinen schon ein leidgeplagter Typ Mensch. Zumindest wenn Frauen im Spiel sind… Den anderen Menschen gelüstet es zum Beispiel bei vorhergesagtem Kaiserwetter eher danach die Filiale eines großen schwedischen Pappmöbelheerstellers aufzusuchen, anstatt das Wetterchen auszunutzen und ein wenig in der Botanik zu cruisen. Erschwerend kommt noch hinzu, daß das weibliche Hinterteil alles über 50 Kilometer als unangenehm empfindet.

Da Männer nur in den allerseltensten Fällen gewillt sind, stundenlang in einem schlecht belüfteten Gemäuer herum zu latschen, um schlußendlich dann ein Paket Teelichter bezahlen zu dürfen, hab ich mich ganz kurzfristig entschieden den Nachbarn aus dem Käseland einen Besuch abzustatten. Also kleines Gepäck geschnürt, auf die Diva gepackt und auf in Richtung Amsterdam. Ist ja von Köln gut in 3 Stunden zu schaffen, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. B-)

Dort angekommen traf mich allerdings erstmal der Hammer, soviel Leute schwirrten dort umher. Selbst einen Parkplatz für die Diva konnte ich nur mit Mühe und Not erhaschen. Und nachdem ich dann in 7 Hotels aller Preiskategorien jeweils „ausgebucht“ hörte, hab ich meinen Plan kurzerhand geändert und bin knappe 80 Kilometer weiter nach Gelderland gefahren. Und dort in Harderwijk war direkt die erste Anfrage erfolgreich, 75 Euro mit Frühstück in einem netten kleinen Strandhotel mit großem Planschbecken (Veluwemeer) vor der Tür. Für diese Gegend fast ein Schnäppchen.

Gestern Nachmittag hab ich es mir dann gut gehen lassen, mich ans Veluwemeer gepflanzt, Bierchen geordert und lecker gegessen. Zufällig hab ich dann gestern Abend im Hotel noch 2 Biker aus Düren kennengelernt und mit den beiden dann am Abend bei ein paar weiteren Bierchen noch olle Kamellen aufgewärmt, bevor mir dann um halb 11 fast die Klüsen zufielen.

Heute morgen um halb 9 gabs dann ein vorzügliches Frühstück. Dabei hab ich mir dann noch die Rücktour ausbaldowert. Zuerst mal werde ich mir hier die nähere Umgebung ansehen/erfahren und auf dem Nachhauseweg werden noch 2 Stops in Hilversum und Utrecht eingelegt und ein wenig Städte erkundet. Und dann heute nachmittag über Eindhoven wieder nach Hause. In der Hoffnung, daß Teelichter ausverkauft waren…

Betriebsausflug – Segeln am IJsselmeer

Zugegeben, die Wetteraussichten sind jetzt nicht soooo rosig. Doch wir machen uns gleich auf den Weg nach Holland, genauer gesagt zum IJsselmeer. Segeln steht dort am Wochenende auf dem Plan und getarnt ist diese Tour als unser jährlicher Betriebsausflug. Nachdem ich bis vor ein paar Jahren immer mit Freunden zum segeln nach Polen gefahren bin, hab ich das mal vorgeschlagen und die Kollegen waren einverstanden.

In den vergangenen 3 Jahren sind wir ja immer zur DTM zum Nürburgring betriebsausflügelt, doch in diesem Jahr fehlte einigen dazu die Lust. Deshalb haben wir uns zusammen gesetzt und beratschlagt, wo und mit was man ein verlängertes Wochenende verbringen kann, nach Möglichkeit auch relativ schnell zu erreichen.

Gut, 3 Stunden Fahrt sind eingeplant aber da die meisten von uns ja relativ viel fahren, sitzen wir diese 3 Stunden auf einer Arschbacke ab. Und für den Fall das es unvorhergesehen so ein richtiges Mistwetter geben sollte und segeln dann nicht gerade das Nonplusultra ist, hatte Rudi mein Chef auch einen prima Alternativvorschlag: „Dann nisten wir uns in der nächstbesten Kneipe ein und saufen denen die Vorräte weg!“

Ich würde mich wundern, wenn nicht einige Kollegen diese Alternative vorziehen würden… Naja, wir sind dann auf jeden Fall mal weg…