Kalorien

Ernährungs- und Diättipps

kölsch

Ich esse ja immer was mir schmeckt. Gut, ein paar Gramm hab ich schon zu viel auf den Rippen aber solange der Ranzen nicht über dem Gürtel hängt…

Das Geheimnis ist bewusste Ernährung. Und allen, die ihren Waschbärbrettbauch pflegen wollen, werde ich das jetzt mal erklären. Alle bekannten Diäten vernachlässigen nämlich einen wichtigen Punkt, die Temperatur der Speisen und Getränke.

Den meisten dürfte bekannt sein, dass beispielsweise eine Kalorie notwendig ist, um 1 Gramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen. So lässt sich errechnen, dass der Mensch wenn er ein Glas kaltes Wasser trinkt – sagen wir mit 0 Grad, das lässt sich besser rechnen – ca. 200 Kalorien braucht, um es auf 1 Grad zu erwärmen.

Damit es auf Körpertemperatur gebracht wird, sind also ca. 7400 Kalorien notwendig, d.h. 200 Gramm Wasser mal 37 Grad Temperaturunterschied. So weit ja logisch… Da die Körpertemperatur konstant bleiben muss, hat unser Körper diese Energie aufzubringen. Dazu nutzt er die einzige Quelle, die ihm kurzfristig zur Verfügung steht, unser Körperfett.

Es muss also Körperfett verbrannt werden, um die Erwärmung zu gewährleisten. Trinkt man z.B. ein großes Glas Bier, also ca. 400 Gramm mit 0 Grad (bisschen kalt aber besser zu rechnen), verliert man ca. 14800 Kalorien. Jetzt muss man natürlich noch die Kalorien des Bieres abziehen, also ca. 800 Kalorien für 400 Gramm Bier.

Bei genauerer Betrachtung verliert man also ungefähr 14000 Kalorien bei einem kalten Glas Bier. Natürlich ist der Verlust um so größer, je kälter das Bier ist. Ebenso verhält es sich mit kalten Nachspeisen wie zum Beispiel Eis. Bei einer Portion von 200 Gramm nehmen wir ca. 1000 Kalorien zu uns, verlieren aber durch die Erwärmung auf Körpertemperatur 7400 Kalorien.

Hinzu kommen dann noch ca. 7000 Kalorien zum schmelzen des Eises, ca. 35 Kalorien pro Gramm. Richtig betrachtet bleibt also, wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, ein Verlust von 13400 Kalorien. Wichtig ist also bei allem was wir essen: Kalt muss es sein!

Diese Art Kalorien abzubauen ist, wie jedem einleuchten wird, viel effektiver als z.B. Fahrrad fahren oder joggen, bei denen nur ca. 1000 Kalorien pro Stunde verbrannt werden. Auch Sex ist mit nur 100 Kalorien pro Orgasmus gegenüber kaltem Bier sehr ineffektiv. Das hieße in meinem Fall, das ich pro Nacht nur ca. 700 Kalorien verbrennen würde…

Abnehmen ist so einfach. Wir müssen alle einfach nur kaltes Bier und Eis in Mengen zu uns nehmen und unser Körper erledigt den Rest. Ein Nachteil dieser Diät bleibt allerdings dass, wenn man beispielsweise eine heiße Pizza isst, eine Unmenge an Wärmeenergie und Kalorien wieder dem Körper zugeführt wird.

Der aufmerksame Leser hat aber bestimmt schon die Lösung parat: Man muss die heiße Pizza einfach nur mit genügend kaltem Bier und Eis ausgleichen….

Figur-Betont

essenNe, kein Schreibfehler, hat schon seinen Sinn…

Gestern Abend hatte ich nämlich im Restaurant drei Grazien neben mir am Tisch sitzen. Und bei den Dämlichkeiten drehte sich offenbar alles um die Figur. Dabei hätten sie es vom äusseren gar nicht nötig gehabt, sich darüber Gedanken machen zu müssen. Doch offensichtlich waren die drei ein besonderes Trüppchen, denn schon bei der Durchsicht der Speisekarte wurde munter diskutiert, was denn nun dick macht und wieviel Kalorien etwas anderes hätte.

Während ich so dem Gespräch interessiert lauschte, ließ ich mir ungerührt meinen Sauerbraten mit Knödeln und Rotkohl munden. Männer sind da meines Erachtens sowieso leichter gestrickt, denn wenn sie auf etwas Hunger haben, dann futtern sie es auch. Ganz egal, wieviel kleine Dickmacher sich dahinter verbergen. Gelobt sei was schmeckt!

Dämlichkeiten hingegen, vorwiegend in jüngeren Jahren, scheinen da schon etwas besser abzuwägen, was denn nun dick machen und eventuell der eigenen Attraktivität negativ zu Buche stehen könnte. Da wird eher mal im Grünzeug rumgehackt aus Angst, ein paar Pfunde zuviel rumtragen zu müssen. Eventuell könnte ja auch nachts der String vom Tiger-Tanga reißen…

Ist das eigentlich normal oder übertriebener Schlankheits- oder Schönheitswahn? Wobei dies natürlich immer auch im Auge des Betrachters liegt, schließlich finden auch etwas massivere Weiblichkeiten durchaus ihre Verehrer. Naja, egal… Ich habe damit sowieso keine Probleme. Ich bin lediglich etwas zu klein für mein Gewicht und die Beine sind etwas zu weit hinten. Aber Hauptsache es schmeckt!