Kommunikation

Der Tipp für Männer – Besänftigungs-Kommunikation

daumenMänner sind eben anders.

Zu den Dingen die ein Mann unbedingt beherrschen sollte gehört die Besänftigungs-Kommunikation. Gerade wenn man in einer Partnerschaft zusammen lebt, sollte man sich zumindest die Grundregeln dazu einverleiben.

Gestern Abend stand ja mal wieder ein Geburtstag an. Eine für mich relativ alkoholfreie Angelegenheit, da ich heute früh ziemlich früh nach Kaiserslautern düsen musste. Naja, aufgefallen isses aber denn mindestens fünf Leute haben mich angesichts eines Wasserglases in der Hand gefragt, ob ich eine Diät machen würde.

Erstmal möchte ich dazu bemerken, dass man auch ohne Alk vortrefflich feiern kann. Vom Wasser bekommt man zwar Läuse im Bauch, die aber mit jeder weiteren Zufuhr der Flüssigkeit gleich wieder ertränkt werden. Zweitens möchte ich festhalten, dass mein Astralkörper keinerlei Diät benötigt, er ist und bleibt perfekt. Aber dies nur nebenbei…

Drittens finde ich solche Fragen einfach überflüssig, sozusagen noch flüssiger als Wasser. Ich habe jedenfalls noch nie jemanden gefragt, ob er oder sie eine Diät macht. Auf so etwas achte ich auch eigentlich nicht. Was aber auffiel war die Tatsache, dass mich nur Dämlichkeiten darauf angesprochen haben. Wahrscheinlich spielte da auch Neid mit, denn sie waren fast durch die Reihe überproportionaler bepackt wie ich.

Im Regelfall ignoriere ich ja auch solche Fragen, schließlich gibt es wichtigeres worüber man sich unterhalten kann oder möchte. Fußball zum Beispiel oder die Ergebnisse des letzten Formel-1-Rennens. Aber so etwas fragen die Weibchen ja nicht. Tja, und dann kann es dann im ungünstigsten Fall vorkommen, dass ich scheinbar auf das Thema eingehe.

So wie das Pummelchen gestern, die ich bisher nur vom sehen kannte. Blubbert mich da über ihre vergeblichen Diätversuche voll, zupft sich nebenbei neckisch an den Haaren und tatscht mich immer so kurz am Arm an, so dass ich mir schon einen bösen Blick von der besseren Hälfte eingefangen habe.

Und als sie sich dann wenig später – begleitet von zwei Freundinnen – zu uns gesellte, musste ein schnelles Ende der „Unterhaltung“ her. Doch als ich dann zu dem Pummelchen sagte, dass sie doch einen göttlichen Körper habe, rutschte der besseren Hälfte fast die Gesichtsfarbe ins Getränk und ihr Blick ließ nichts gutes ahnen.

Deshalb habe ich vorsichtshalber noch „Buddha ist auch ein Gott“ hinterher geschoben. Da rauschte meine ungewollte Gesprächspartnerin ohne Worte ab und die bessere Hälfte war wieder besänftigt. Aber warum die bessere Hälfte danach „Du bist doch ein Drecksack“ zu mir sagte und gleichzeitig grinste wie ein Honigkuchenpferd, entzieht sich meiner Kenntnis.

Habt ihr vielleicht eine Ahnung? Oder habe ich den Drecksack für meine perfekte Besänftigungs-Kommunikation kassiert?

Kommunikationschwierigkeiten

papierKommunikation ist wichtig…

Doch teilweise kann es auch sein, dass Männlein und Weiblein aneinander vorbei reden. Wir Kronen der Schöpfung reden ja immer gerade heraus und sagen was wir denken. Wenn ein Mann zum Beispiel der momentan aktuellen Lebensabschnittsgefährtin die Anweisung “Mach Essen” gibt, so ist das gerade heraus, ohne irgendwelche Hintergedanken formuliert und sollte dementsprechend auch direkt ausgeführt werden.

Und wenn Mann eines nicht leiden kann, dann sind das eventuelle Einwände a la “Ich habe aber noch gar keinen Hunger” oder gar Gegenfragen nach dem Motto “Auf was hättest du denn Appetit?” Bei den Neandertalern gab es solche Fragen schließlich auch nicht. Da jagte der Mann unter Einsatz seines Lebens einem Mammut hinterher und Frau hatte nichts anderes zu tun, als dies der Familie einigermaßen schmackhaft zuzubereiten. Frau hielt sich an ihre Rolle und stellte keine dummen Fragen.

Mit der Zeit lernte Frau allerdings – zum Leidwesen vieler einiger Männer – sich auch zu artikulieren. Nicht so gerade heraus und unmissverständlich wie der Mann, aber immerhin. Aber genau das führte zu den heute noch gängigen Kommunikationsschwierigkeiten. Denn wenn Frau etwas sagt, ist es

a) missverständlich und
b) meistens von einem Hintergedanken geprägt.

Wenn Frau zum Beispiel sagt “Der Müll müsste auch noch weggebracht werden” dann meint sie meistens: “Du faules Schwein! Beweg deinen Arsch und bring den Müll runter!” Diese Formulierung kann regional abweichen, gemeint ist aber immer das gleiche. Und man beachte den hinterfotzigen Gedankengang. Würde sie nämlich darum kämpfen müssen, so wie der Mann es früher unter Einsatz seines Lebens mit den Wildtieren musste, dann würde sie sich dezenter und vor allen Dingen direkter ausdrücken.

So wie wir Kronen der Schöpfung. Ein Mann würde im umgekehrten aber eher unwahrscheinlicheren Fall eine klare und unmissverständliche Anweisung geben: “Bring den Müll runter!” Und um seine Fürsorge und Liebe zur Partnerin zu zeigen, ergänzen Exemplare wie ich (obwohl ich mich hier nicht selber loben möchte… ) das ganze noch um: “Nimm den Schirm mit, es regnet!” Liebevoll und trotzdem unmissverständlich…

Aber Frauen sind in diesem Punkt wirklich anders. Und nur deshalb gibt es meistens manchmal zwischen Mann und Frau solche Kommunikationsschwierigkeiten.

Diskussionen zwischen Mann und Frau

daumenAls Mann hat man es nicht immer leicht…

Denn Männlein und Weiblein sind von Natur aus nicht dazu geschaffen zusammen zu leben. Und da entstehen naturgemäß auch schon einmal Reibungspunkte. Schon in der Steinzeit gab es Konflikte zwischen Neandertaler-Männlein und Neandertaler-Weiblein, doch während das Männlein aufkommende Konflikte mangels ausreichender Kommunikationsfähigkeit oft schnell und einfach mit einem leichten Schlag mit der Keule beendete, lernte der moderne Mann mit zunehmender Evolution auch weniger schmerzhafte Methoden der Konfliktbekämpfung.

Heutzutage diskutiert Mann eventuelle Probleme oder Mißverständnisse mit dem Weibchen aus. Das fällt dem Mann nicht immer leicht und wer schon einmal eine Diskussion mit einem Weibchen hatte, der wird verstehen was ich meine. Denn eigentlich steht Mann beim Thema Diskussion von vorne herein auf verlorenem Posten, denn Frau hat mit den Jahrtausenden raffinierte Techniken entwickelt, Mann bei so etwas immer als Deppen dastehen zu lassen. Ob er nun Recht hatte oder auch einmal nicht…

Deshalb geht Mann einigen Diskussionen auch lieber aus dem Weg, in dem er plötzlich noch etwas dringendes zu erledigen hat oder ganz einfach nur die Flucht in die nächstgelegene Kneipe sucht, wo er mit Leidensgenossen mal ganz ohne Diskussionen einen trinken kann. Mann ist da nämlich eher einfach gestrickt, Probleme sind seit je her auch eher etwas für Weibchen. Denkt Mann und bestellt sich noch ein Glas…

Frauen hingegen diskutieren für ihr Leben gern. Bei ernsteren Themen neigt Mann sogar manchmal dazu, auch einmal zuzuhören. Ist das Thema hingegen weniger interessant oder gar wichtig, ignoriert Mann einfach das gehörte. Natürlich unbewusst… Frauen diskutieren nämlich über alles, sei es nun ihr Umfeld, die beste Freundin, das Fernsehprogramm und speziell sogar über einzelne Sendeformate.

Mann hat aber im Laufe der Evolution auch einige Abwehrtechniken entwickelt und da Mann nicht im geringsten interessiert, wer nun welche Castingshow gewonnen hat, wer beim Klamotten kaufen Geschmack bewiesen oder beim Wett-Kochen siegreich war, äußert er dies – um mögliche langatmige Diskussionen zu vermeiden – auch schon einmal kurz und schmerzlos. Ich bevorzuge häufig ein einfaches „Toll“ und wenn das Weibchen sich damit nicht zufrieden gibt rutscht mir bisweilen auch schon einmal ein etwas ausgedehnteres „Lass mich doch mit dem Mist in Ruhe“ heraus.

Diskussion quasi im Keim erstickt…