Masturbation

Arbeitsstress? Unternehmen in Barcelona bietet Mitarbeitern Masturbier-Pausen an

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Erika Lust, gebürtig heißt sie Hallqvist, ist eine schwedische Drehbuchautorin, Regisseurin, Filmproduzentin und Autorin. Sie gilt als eine der Pionierinnen feministischer Pornografie und ist Chefin eines Erotik-Unternehmen in Barcelona. Und sie hat den Monat Mai zum Masturbations-Monat auserkoren, der besonders „gefeiert“ werden muss.

Und deshalb hat die gute Erika nun eine etwas ungewöhnliche Neuerung im Büro eingeführt. Denn sie hat dort ihren Mitarbeitern eine Masturbations-Station eingerichtet, in der sie jeden Tag für bis zu 30 Minuten selbst Hand anlegen können. Für diesen Service bekommen sie sogar täglich eine Extra-Pause gut geschrieben.

Und sie fordert andere Unternehmen dazu auf, ihren Mitarbeitern ebenfalls Gelegenheit dazu zu geben. Nun, so wie ich es deute, ist das Angebot wahrscheinlich auf reine Bürojobs begrenzt. Auf Baustellen etwa möchte ich mir das tägliche Szenario lieber nicht vorstellen. Auch LKW-Fahrer sollten – um Unfälle zu vermeiden – eventuell nur während der gesetzlichen Ruhezeiten von dem Angebot Gebrauch machen.

Nachzulesen gibt es das Angebot übrigens hier und darauf aufmerksam geworden bin ich durch diesen Bericht. Da der Monat ja noch nicht beendet ist, könntet ihr ja theoretisch noch reichlich die Hände fliegen lassen. Ich drücke die Daumen, dass ihr eure Vorgesetzten von eurem dringenden Stressabbau überzeugen könnt.

40 Prozent der New Yorker Männer befriedigen sich am Arbeitsplatz selbst

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Behauptet jedenfalls Vice Deutschland. Gut, das Männlein und auch Weiblein gelegentlich selbst Hand anlegen ist nichts verwerfliches, am Arbeitsplatz stelle ich mir das allerdings nicht immer einfach vor. Denn nicht immer ist man alleine und zwischen den Kollegen im Großraumbüro dürfte jetzt auch nicht gerade der Bringer sein. Und ein angenehmeres Ambiente als etwa in einer lauten Fertigungshalle könnte ich mir auch vorstellen.

Gut, vielleicht sind die New Yorker Männer auch nur besonders abgewichst gewitzt und arbeitsmäßig nicht voll ausgelastet. Da muss Mann natürlich die überschüssige Zeit irgendwie herum bekommen und da bietet sich natürlich der eigene Körper noch am ehesten an. Schnell die Bürotür abgeschlossen, sich neugierigen Blicken entzogen und ran an den Lurch.

Wobei gegen Masturbation natürlich nichts einzuwenden ist. Im Gegenteil, Masturbation reduziert das Risiko auf Diabetis und Prostatakrebs, hilft bei Depressionen und schüttet Endorphine aus. Selbstbefriedigung soll sogar ein bewährtes Schlafmittel sein, schreibt jedenfalls der Kölner Express. Doch etwas anderes aus diesem Beitrag soll auch nicht unerwähnt bleiben, denn deutsche Männer scheinen in Sachen Selbstbefriedigung etwas zu sorglos zu sein.

Denn immerhin 41 Prozent der Deutschen wurde schon beim Onanieren erwischt. Vielleicht sollte man doch mal bei einem New Yorker Erfahrungen sammeln…