München

Der FC Bayern München ist Deutscher Meister und keinen interessierts

fussballUnd das schon zum 25sten Mal…

Mit der Hilfe von Borussia Ostholland Mönchengladbach, die am Sonntag den VfL Wolfsburg besiegten und somit den Bajuwaren den 25sten Meistertitel schon 4 Spieltage vor Schluß sicherten. Natürlich gratuliere ich dem neuen Deutschen Meister ebenfalls, allerdings habe ich auch ein wenig Mitleid mit den Bayern. Denn niemand scheint sich – ein paar wenige Anhänger ausgenommen – noch dafür zu interessieren, ob die Bayern nun Meister werden oder ob in China ein Fahrrad umfällt.

Selbst feiern ist – zumindest noch – nicht, denn heute steht schließlich das DFB-Halbfinale gegen Borussia Dortmund auf dem Terminplan, ein wichtiger Meilenstein auf dem erneuten Weg zum Triple. Traue ich den Bayern den Gewinn des DFB-Pokals noch zu, habe ich da in der Champions League große Bedenken. Denn der FC Barcelona hat in diesem Jahr wieder einen Lauf und dürfte nur schwer auszuschalten sein. Doch wer weiss, an einem guten Tag schlägt man auch die Katalanen.

Und wenn nicht hat man ja dann immer noch einen oder zwei nationale Titel, wobei ich als Spieler allerdings schon gar keinen Bock mehr hätte, eine Meisterschaft mit vierwöchiger Verspätung zu feiern. Naja, dafür bekommen sie wenigstens eine relativ hohe Gehaltsentschädigung, das dürfte den meisten auch wichtiger sein als eine Feier… Und auch der Fußballfan der anderen deutschen Mannschaften die Treue hält registriert nur noch beiläufig den nationalen Erfolg des FC Bayern, zu groß ist deren Übermacht in der Liga.

Eher brandet da schon einmal Schadenfreude auf, wenn die Millionario-Truppe einmal unerwartet verlieren sollte oder wie in der jüngeren Vergangenheit geschehen, einmal ein oder mehrere quasi fest eingeplante Titel in andere Vitrinen wandern. Der Fußballfan respektiert die Leistung der Bayern, angesichts des zur Verfügung stehenden Kaders empfindet er sie aber auch als selbstverständlich. Nun, morgen wird die 25ste Meisterschaft des FC Bayern schon fast wieder in Vergessenheit geraten sein und wir können uns wieder wichtigeren Dingen zuwenden.

Ein stürmischer Tag und eine stürmische Nacht

papierDas ging aber ab in den letzten 36 Stunden…

Von wenigen Augenblicken abgesehen hat es eigentlich Tag und Nacht nur geschüttet. Allerdings kam auch gestern mal die Sonne raus und ließ den Regen für 10 Minuten vergessen. Gestern morgen musste ich vom Allgäu zu einem Termin in der Bayrischen Staatsregierung und hatte für die knapp über 100 Kilometer großzügig eineinhalb Stunden Fahrzeit eingeplant. Daraus wurden dann knapp drei Stunden, weil unterwegs doch mächtig der Bär los war.

Es hatte in der Nacht erstmals geschneit, jede Menge Bäume waren durch einen kräftigen Sturm umgestürzt, Äste wehten durch die Gegend und an vielen Stellen war die Feuerwehr und das technische Hilfswerk damit beschäftigt, die Sturmschäden zu beseitigen. Nachdem ich meinen Termin erledigt hatte wollte ich eigentlich wieder zum Auto. Allerdings hatte sich in der Zwischenzeit genau neben der Fahrertür ein nicht gerade kleiner See gebildet.

blätter

Das alleine wäre auch nicht weiter tragisch gewesen, wobei der Einstieg über die Beifahrertür schon etwas für Kletterkünstler war. Nur vorher musste ich noch etwa 50 Kilo Laub vom Auto fegen, dass mir die bayrischen Kastanien und Platanen herunter geworfen hatten. Zusammen mit ein paar kleineren Ästen, die allerdings – dem Herrn Gott sei Dank – keinen Schaden angerichtet haben.

sturm

Da hatte es andere wohl schlimmer getroffen, wie ich anschließend in den Radio-Nachrichten hörte. Zurück im Allgäu hatte sich zumindest der Schnee wieder verflüchtigt, die Kühe schienen auch alles heil überstanden zu haben und die Mülltonnen die morgens noch durch die Luft geweht wurden, waren scheinbar alle wieder eingesammelt. Ich hoffe dass es heute und morgen wieder etwas ruhiger zugeht.

Wobei, morgen fahre ich ja wieder nach Hause. Mal sehen ob mich das Weibchen nach drei Wochen Abwesenheit noch erkennt…

Auf zu den Bajuwaren

reisszweckenMorgen gehts wieder auf Reisen…

Drei Wochen werde ich kreuz und quer durch Land der Bajuwaren fahren. Die erste Station ist Franken, da werde ich unter anderem in Kulmbach, Bamberg, Bayreuth und Nürnberg Halt machen. Von dort gehts dann in Richtung tchechische Grenze nach Cham, weiter nach Regensburg, Ingolstadt und Straubing. Anschließend noch weiter nach Süden, dort stehen dann unter anderem Passau, Mühldorf am Inn, Bad Reichenhall, Traunstein und Rosenheim auf dem Plan.

Über Bad Tölz und Garmisch Partenkirchen nach Kempten, Kaufbeuren, Sonthofen und Füssen. Die letzte Woche bin ich dann im Großraum München unterwegs und diese Woche ist auch vollgestopft mit Terminen. Wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt, laufe ich dann am 24. oder 25. Oktober wieder in Köln ein. Der grobe Fahrplan ist zwar gesteckt, allerdings kam mir bisher eigentlich immer etwas ungeplantes in die Quere. Naja, hoffen wir mal das Beste…

Mal sehen ob ich etwas Zeit abzweigen kann, um mich mal wieder mit ein paar Leuten zu treffen. Das kann ich aber erst relativ kurzfristig einplanen, da der Terminplan relativ eng ist. Schaun mer mal wie der Kaiser sagt… Ein großer und ein kleiner Koffer sind schon im Auto verstaut, morgen früh um 6 Uhr gehts auf die Autobahn – Kilometer rasseln.