NASA

Fast der Weltuntergang und niemand hat es bemerkt

Tja, da sind wir am vergangenen Freitag (passenderweise der 13.) nur knapp dem Weltuntergang entronnen und kaum jemand hat es bemerkt.

Letzte Woche hatte unsere Erde nämlich den engsten „Kontakt“ mit einem Asteroiden, der jemals aufgezeichnet wurde. Da ist nämlich 2020 VT4, ein kleiner Weltraumfelsen von geschätzt 7-10 Metern, nur knapp 370 km an uns vorbei gezischt. #Nurmalso zum Vergleich: Das ist näher als die Umlaufbahn der Internationalen Raumstation ISS, die in 408 Kilometern Höhe um uns kreist.

Umlaufbahn
Bildquelle: https://ssd.jpl.nasa.gov/

Der bisherige Rekordhalter, ein Asteroid namens 2020 OG, ist uns im August diesen Jahres immerhin nur in einer Entfernung von ca. 2.950 km auf die Pelle gerückt. Gut, Experten versichern ja halbwegs glaubhaft, das 2020 VT4 vor einem eventuellen Einschlag wahrscheinlich verbrannt wäre. Vielleicht hätte er aber auch das Weiße Haus in Washington getroffen…

Vorsichtshalber wird er aber vom Minor Planet Center weiterhin überwacht, sicher ist sicher…

Interessantes über das Element Wasser

schiffeWasser ist ja im Moment in aller Munde.

Jetzt wurde es sogar auf dem Mars nachgewiesen, jedenfalls behaupten die Wissenschaftler der NASA das. Gut, selbst wenn es so sein sollte dass es auf dem roten Planeten Wasser gibt, dann ist es wohl ziemlich salzig. Und weit weg ist es auch noch und ich bezweifele, dass jemand von uns noch die ersten Astronauten auf dem Mars erleben wird.

Wasser ist ja ein vom Menschen benötigtes Element, welches gerade bei diesen teilweise elend hohen Temperaturen dieses Sommers nicht weg zu denken war. Die einen trinken es so wie ich, die anderen springen hinein und kühlen sich ab. Aber Wasser hat noch andere Vorteile, denn man kann mit Hilfe von Wasser auch Bier gewinnen und muss dafür noch nicht einmal Jesus heißen. Eine Ausbildung zum Braumeister reicht da schon vollkommen aus…

Mit ein wenig Übung und dem berühmten „grünen Daumen“ kann man sogar Wasser züchten und bei Temperaturen kurz unter dem Garpunkt wie im Sommer geht nichts über ein gut gekühltes Stück Wassermelone. Man hat sogar schon aus Wasser Bomben gebaut. Aber das ist ein eher dunkles Kapitel, das vergessen wir lieber schnell wieder. Aber Fische zum Beispiel lieben Wasser, sie finden Wasser sooo toll, dass sie sogar darin kopulieren.

Jesus muss ich allerdings noch einmal erwähnen. Denn wie oft fälschlich angenommen wurde hat er das Wasser nicht entdeckt, als er zufällig einmal darüber spazieren ging. Vielmehr wurde Wasser erst sehr viel später entdeckt und zwar von Christoph Columbus! Der suchte nämlich einen bequemen Weg nach Indien und wunderte sich nach ein paar Tagen, dass seine Planwagen auf einmal schwammen und die Pferde ertrunken waren. Sein entsetzter Ausspruch „Wasn das?“ wurde über die Jahrhunderte etwas verfälscht und seit der letzten Rechtschreibreform setzte sich dann der heute noch gültige Begriff „Wasser“ durch.

Mit Wasser lässt sich eine Menge anderes nützliches machen, das habe ich damals in meinem alten Blog schon einmal beschrieben, weshalb ich jetzt nicht noch einmal näher darauf eingehe. Wasser gibt es flüssig, fest, gasförmig, als holländische Tomaten oder bayrisches Bier. Und wenn man in Wasser ein paar lustige Luftblasen einschließt ist das nicht nur schön anzusehen, man kann es – gut gekühlt – sogar trinken! Denn Wasser wird entgegen landläufigen Meinungen nicht industriell im Wasserwerk hergestellt. Und ist deshalb bedenkenlos genießbar…

Daheim trinke ich entgegen anderslautender Meldungen überwiegend Wasser und Kaffee, der ja auch zum größten Teil aus Wasser besteht. Und ihr so?

Was macht eigentlich Curiosity?

Seit knapp über drei Jahren krabbelt nun Curiosity, der von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA entwickelte Rover, auf dem Mars herum und schickt reichlich Messdaten zur Erde die helfen sollen, das der ferne Planet den Wissenschaftlern noch einige Fragen beantwortet. Und nebenbei schießt Curiosity jede Menge Fotos die zeigen, wie es auf dem Mars aussieht.

Bildquelle: Wikipedia
Bildquelle: Wikipedia

Zugegeben, wohnen möchte ich dort nicht und eventuelle Nachbarn hat Curiosity auch noch nicht gefunden. Aber wer weiß, vielleicht lächelt uns eines Tages auf einem der Fotos mal eine nette Marsianerin an… Die neuesten Fotos kann man sich übrigens bei midnightplanets.com ansehen, eine weitere Auswahl gibt es bei der NASA.