Rheinland

TÜV-Termine in Köln

nurmalso

Normalerweise gehören die momentanen beruflichen Termine nicht gerade zu denen, die ich bevorzuge. TÜV-Prüfungen von Raumlufttechnischen Anlagen und Brandschutzeinrichtungen sind nämlich meistens ziemlich öde. Da dackelst du tagelang mit einem TÜV-Ingenieur durch meist ziemlich große Objekte, arbeitest kilometerlange Listen ab, benötigst danach neue Schuhsohlen oder dir gelüstet es zumindest nach Kilometergeld. Zudem sind die Damen und Herren manchmal recht eigen, was sich jetzt nicht unbedingt positiv fürs Arbeitsklima erweist.

Aber diesmal, diesmal habe ich scheinbar das große Los gezogen. Sehr entspannt, locker und vor allem weiß er wovon er redet. Da habe ich schon ganz andere Bürohengste erlebt… Am Dienstag haben wir im Kölner Neptunbad angefangen und waren schon nach einer Stunde perfekt eingespielt. Solche TÜV-Prüfungen laufen ja eigentlich immer während des Publikumsverkehrs ab, im Moment spielt uns da Corona ein wenig in die Karten und bis auf ein paar Haustechniker und Köchin Geli die uns versorgt sind wir alleine im Objekt unterwegs. So ein Virus hat tatsächlich auch etwas positives, naja wenigstens ein wenig…

Eigentlich hatten wir für das Neptunbad nur bis gestern geplant, müssen aber heute auch nochmal mindestens einen halben Tag ran. Und nächste Woche stehen dann 5 Tage in der Kölner Claudius Therme an. Gut, die Hacken ablaufen werden wir uns wahrscheinlich auch dort aber wenn das genau so entspannt abgeht, dann werde ich mich demnächst nur noch für solche Termine melden. Und vielleicht gibts ja doch noch Kilometergeld… B-)

Zusatz: Natürlich sind auch der TÜV und wir darauf angewiesen, das eventuelle Maßnahmen der Bundesregierung nicht verschärft bzw. ergänzt werden. Dann isses Essig mit dem entspannten arbeiten… Daumen drücken ausdrücklich erlaubt!

Freie Sicht für freie Fahrt

nurmalso

Alle Jahre wieder und gerade bei dieser momentanen Wetterlage gibt es ein paar Mitmenschen, da die könnte ich eskalieren.

Gestern zum Beispiel… Früh um sechs Uhr, bei uns im Rheinland hatte es über Nacht leicht geschneit. Wir reden hier über Mengen, über die jeder bajuwarische Mitbürger nur müde mit den Arschbacken schnackselt. Doch hier bei uns in NRW führt diese Wetterlage bei einigen schon zu Panik und nicht zu letzt auch zu Überlegungen, wie man sein Fahrzeug denn bei diesem Wetter relativ sicher durch den Verkehr bewegt.

Die allermeisten haben damit überhaupt kein Problem, denn im Regelfall sind allerhöchstens die Zufahrtsstraßen zu den Autobahnen noch etwas angezuckert, die Autobahnen allerdings komplett geräumt bzw. gestreut. Und doch kann man dann immer wieder beobachten, das gewisse Verkehrsteilnehmer sich offensichtlich immer noch nicht sicher sind, wie sie denn nun ihr KFZ bewegen sollen. Gut, mit geschätzten 50 km/h über eine viel befahrende Autobahn zu tuckern, während alle anderen mit mindestens 100 km/h fahren, erzeugt gerade beim Schwerlastverkehr nicht gerade Euphorie.

Wenn man dann noch dazu die Scheiben und Spiegel seines Fahrzeugs nur ungenügend vom Eis oder Schnee befreit hat und die Sicht dadurch nicht gerade die optimalste ist, dann kann es schon mal passieren das bei einem schreckhaften Spurwechsel, den man nur vornehmen musste weil der LKW-Fahrer hinter einem mal sämtliche 10 Fernscheinwerfer angeworfen hat um jemanden zum schneller fahren zu animieren, auch mal einem eher unbeteiligten PKW-Fahrer ganz schnell der Schweiß im Schuh steht. (Was für ein geiler Satz…)

Und ich verspreche hier und heute hoch und heilig, das wenn mir beim nächsten Mal so ein weibliches Lauch vor die Firmenkarre trudelt, ich einfach weiter fahre und keine Vollbremsung mache. Egal was es kostet oder wer Schuld hat. Solche Leute gehören nicht in den Straßenverkehr und erst recht auf keine Autobahn!

Ich habe fertig.