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Die neue Volkskrankheit – Zocken

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Zocker ist die in Fachkreisen bekannte Bezeichnung für eine Person, bei der oft beide Hände mit dem Controller verwachsen und die Augäpfel entsprechend erstarrt sind, so dass der Blick nicht mehr vom Display oder Monitor gelöst werden kann.

Auch nicht so selten sind in diesem Zusammenhang zudem Lähmungserscheinungen am Gesäßmuskel, der Zunge und oft auch am Unterkiefer, wodurch es dem Zocker dann auch fast unmöglich ist aufzustehen oder einigermaßen verständlich mit der Außenwelt zu kommunizieren. Die Erkrankung tritt übrigens nicht nur beim Zocken mit einem PC auf sondern zunehmend auch beim hantieren mit Smartphone oder Tablet.

In der ersten Phase der Krankheit tastet sich der zukünftige Zocker erst langsam an die Materie heran. Nachdem dann alle Windows-Spiele durchgedaddelt sind und das Interesse deutlich nachlässt, müssen härtere Sachen gezockt werden. Hier hilft das Social Network, namentlich Facebook. Die Facebook – Spiele „Angry Birds“, „CityVille“ und „FarmVille“ sind speziell für Zocker im zweiten Stadium entworfen worden.

Das ist die Phase, ab der der Betroffene für einen unbestimmten Zeitraum nicht mehr in die reale Welt zurückgeholt werden kann. Der Zocker nimmt seine Umwelt nur noch schemenhaft wahr und die Nahrungsaufnahme kann unter Umständen nur noch durch fremde Hilfe erfolgen. Zocker in zweiten Stadium essen und trinken eigentlich nur noch, was sich innerhalb einer Armlänge entfernt befindet und mindestens 225% der empfohlenen Tagesdosis an Zucker und Fett abdeckt.

Hat der Zocker nun richtig Blut geleckt, dann dauert es nicht mehr lange bis er auch die dritte Phase erreicht. Man hält die virtuelle Welt für die richtige. Die Nahrungsaufnahme beschränkt sich fast nur noch auf hochgradig gezuckerte Flüssigkeiten, die richtig infizierte sich sogar intravenös verabreichen lassen, damit die Hände frei bleiben für den nächsten zu besiegenden Gegner.

Durch das lange Ausharren vor Display oder Bildschirm baut sich ein relativ hohes Aggressionspotenzial auf, das aufgrund der weitgehenden Bewegungsunfähigkeit nur durch brutale Baller- oder Killerspiele abgebaut werden kann. Durch die schon eingetretene Lähmung des Unterkiefers und der Zunge kann der Zocker fast nur noch grunzende Laute oder auch einmal einen Kraftausdruck von sich geben.

Diese dritte Phase des Zockens macht sich durch Symptome wie ohrenbetäubendes Magenknurren und tiefschwarze Augenringe bemerkbar. Doch erst wenn sich der Körper unmittelbar vor dem Kollaps befindet, neigt sich der Krankheitsverlauf dem Ende zu. Die Lähmungen verschwinden, die Augen werden wieder beweglich und der eingeschlafene Gesäßmuskel entspannt sich langsam wieder und erlaubt dem Zocker wieder aufzustehen.

Gewöhnlich haben Zocker eine relativ blasse Hautfarbe, nur ihr Gesicht hat oft eine leichte TFT-Bräune. Nachdem man eine Schlafphase von mindestens 2 – 4 Stunden eingeschoben hat, fühlt sich der Zocker wieder in soweit hergestellt, um es nun mit dem Endgegner aufnehmen zu können. Shayc was auf Nahrungsaufnahme, man muss eben auch Prioritäten setzen! Und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Hardcore-Zocker bei Facebook auch nicht mehr weit von Phase 3 entfernt sind…

Der digitale Wahnsinn – Was benötigt man denn so fast täglich?

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Mittlerweile ist man ja von vielen digitalen Hilfsmitteln schon fast abhängig. Wenn ich da nur 10-15 Jahre zurück denke, da war die Welt noch ruhiger. Und deshalb nicht gleich unangenehmer. Die Quetschkommo.de ist ja meine momentane Spielwiese, doch es gab auch schon davor Aktivitäten.

Doch mit was arbeitet man fast täglich? Fangen wir mal mit dem Notebook an, schließlich ist das quasi der Hauptarbeitsplatz, beruflich wie privat. Wobei ich da jetzt nicht so der Freak bin, es muss nicht immer das neueste und teuerste sein. Wenns halt keinen Piep mehr von sich gibt, wird kurzfristig Ersatz besorgt. Ansonsten so in der Regel alle 2-3 Jahre ein neues und das alte wird dem Weibchen vererbt. Im Moment rattert hier noch das Lenovo IdeaPad G780, befeuert wird das alles seit einem knappen dreiviertel Jahr von Windows 10 Home in der 64 bit-Version. So gegen Ende des Jahres wird es dann voraussichtlich etwas neues geben…

Für die schnelle Arbeit unterwegs oder die abendliche Langeweile-Bewältigung in einem Restaurant dieser Republik ist das Samsung Galaxy Tab A 9.7-Tablet zuständig, wenn kein großer Schreibkram notwendig ist übernimmt dessen Part auch das HTC One M9, das ansonsten für den drahtlosen Sprechverkehr, Terminkalender etc. zuständig ist. Und immer öfter auch als Kamera für unterwegs eingesetzt wird, wobei im Handschuhfach auch noch eine etwas ältere kleine Digiknipse Typ Kodak EasyShare C195 deponiert ist.

Tja, und was wird mit diesen Hilfsmitteln alles veranstaltet? Im Moment wird – wie schon erwähnt – die Quetschkommo.de fast täglich befüllt, viel seltener auch ein Fotoblog und je nach Bedarf unsere Schützenseite. Facebook und Twitter werden per Hootsuite bedient, Fotos landen bei Pinterest und Schnappschüsse bei Instagram. Meine geistigen Ergüsse schreibe ich in Evernote vor, ebenso werden dort Ideen für Blogbeiträge gebunkert. Nebenbei dient Evernote auch zum beruflichen Austausch, was über freigegebene Ordner/Dateien recht praktisch ist.

Als Fotobunker dienen Amazon-Cloud und die Magenta-Cloud der Telekom. Ersteres dank Prime-Mitgliedschaft in unbegrenzter Größe. Den größten Teil des täglichen Mailverkehrs übernimmt Gmail mit 4 unterschiedlichen Addys, die neben einem beruflichen Konto mittels Thunderbird verwaltet werden. Als Drucker für den Hausgebrauch, hauptsächlich Vereinsdinge, dient ein Epson Expression Home XP-335. Umfangreichere Dinge werden in der Firma ausgedruckt.

Für den Unterwegs-Betrieb gibts auch noch einen mobilen Drucker namens Canon PIXM iP90v, falls mal auf die schnelle im Hotel oder im Auto etwas ausgedruckt werden muss. Und natürlich sollte man auch die etwa eine Million USB-Sticks mit unterschiedlicher Speicherkapazität nicht vergessen, die an Schlüsselanhängern, in sämtlichen Taschen, Koffern und was weiß ich noch wo deponiert sind. Das war es dann im groben… Und ihr so?

Apps bewerten oder Entwickler beleidigen

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Jeder der ein Smartphone oder Tablet nutzt hat zumeist dutzende von Apps dort installiert.

Ich persönlich nutze natürlich auch eine Menge Apps, auf dem Tablet allerdings deutlich mehr als auf dem Smartphone. Dies hat allerdings nur praktische Gründe, denn auf dem Tablet lässt es sich doch deutlich besser arbeiten. Prozentual gesehen würde ich grob einschätzen, dass etwa 60% der Apps kostenlos sind, für den Rest habe ich einen – zumeist kleinen – Obulus an den/die Entwickler zahlen müssen.

Viele dieser Apps sind wirklich feine Stückchen Software und alles was ich zum Beispiel auf dem Tablet installiert habe, nutze ich auch fast täglich. Natürlich wird aber auch mal etwas Neues oder eine Alternative zu einer anderen App ausprobiert. Bei Gefallen wirds dann behalten, bei Nichtgefallen gehts wieder in den Datenhimmel.

Bei vielen App-Entwicklern habe ich auch schon eine Bewertung und/oder einen Kommentar hinterlassen. Das ist wohl das wenigste was man tun kann, wenn einem schon etwas umsonst zu Verfügung gestellt wird. Wenn ich allerdings teilweise diese Bewertungen lese, dann sträuben sich mir manchmal schon die Nackenhaare.

Da wird aufs gröbste gepöbelt und beleidigt und dies natürlich meistens anonym. Den Namen zu nennen, dafür fehlt dann wahrscheinlich der Arsch in der Hose. Wobei man auch bei vermeintlichen Fehlentwicklungen oder Fehlfunktionen einer App nie vergessen darf, dass Fehler wohl nie absichtlich in die der Programmierung eingebaut werden.

Aber auch wenn eine App auf dem Smartphone oder Tablet nicht funktioniert, dann ist das noch lange kein Grund den/die Entwickler zu beleidigen oder sonstigen nicht zum Thema passenden Mist in den Kommentaren abzugeben. Noch zudem, wenn die App umsonst ist. Kritik ja, denn ohne die kann eine App auch nicht nachgebessert oder weiterentwickelt werden.

Aber mal ehrlich, bewertet ihr Apps überhaupt?