Terodde

Was läuft denn beim #effzeh?

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Ich hatte ja schon zu Beginn der Hinserie in der 2. Liga geäußert, das der Lieblingsclub zwar zum Kreis der Favoriten um den Aufstieg zählt, aber dieser Aufstieg eben kein Selbstläufer ist. Und im Moment ist irgendwie mächtig der Wurm drin, anders sind die Schwächen der letzten Wochen wohl nicht zu erklären. Torwartfehler hin, Abwehrschwäche her, für einen selbst ernannten Aufstiegskandidaten ist es schon peinlich, wenn man gegen eine Mannschaft wie Sandhausen trotz des Sieges als Fan noch zittern muss.

Man kann von Glück sagen, das wenigstens die Abteilung Sturm bisher ihren Job mehr als gut erledigt hat. Simon Terodde trifft zwar im Moment nicht so „alltäglich“ wie in der Hinserie, dafür sprangen erfreulicherweise Jhon Cordoba und zuletzt auch wieder Heimkehrer Anthony Modeste in die Bresche. Aber wenn ich mir die Abwehr so zu Gemüte führe, dann wachsen mir nicht nur graue Haare, dann fallen sie wahrscheinlich bald aus. Diese Fehler kann man mit Glück in Liga 2 noch ausbügeln, in der 1. Bundesliga spielst du mit so einer Abwehr gleich wieder gegen den Abstieg.

Überhaupt hat der Verein seinem Ruf als „Launische Diva vom Rhein“ gerade in den letzten Wochen wieder alle Ehre gemacht. Gott sei Dank haben auch die Verfolger sich schon einige Auszeiten genommen, sonst würde man zum jetzigen Zeitpunkt nicht den zweiten Platz belegen. Und ehrlich gesagt würde es mich nicht wundern, wenn man am Mittwoch das Nachholspiel in Aue auch verliert, schließlich hat der HSV als Tabellenführer ja auch verloren und zu einfach will es sich der Lieblingsclub vielleicht nicht machen…

Ich bin wirklich gespannt, ob man im letzten Drittel der Saison mal wieder Beständigkeit ins Spiel bringt oder ob wieder zittern angesagt ist. Das Potenzial hat die Mannschaft eigentlich, um sich auch in der 1. Bundesliga behaupten zu können. Doch einige Akteure scheinen entweder dauerhaft unkonzentriert zu sein oder ihnen geht ganz einfach der Stift. Da sollte eigentlich der Trainer gefragt sein, den ich allerdings auch nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichnen würde. Zwar hat er in Kiel gute Arbeit abgeliefert, aber der #effzeh war noch nie einfach zu coachen.

Warten wir mal die nächsten 4 Wochen ab, dann wird sich zeigen ob man ernsthaft um den Aufstieg spielen kann oder lieber in Liga 2 bleiben sollte. Wirtschaftlich gesehen sicher keine Frage, sportlich gesehen könnte es im Oberhaus aber – mal wieder – ein Desaster geben. Aber vielleicht sehe ich es auch nur zu pessimistisch, was meint ihr?

Unternehmen Klassenerhalt

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Noch zum Ende der Hinrunde habe ich nicht mehr viel auf einen möglichen Klassenerhalt des 1.FC Köln in der 1.Bundesliga gegeben. Magere 6 Punkte auf der Habenseite und sogar 9 Punkte Rückstand auf den Vorletzten.

Sicher ist das Unternehmen Klassenerhalt immer noch ein Gewaltakt, den man wohl nur mit einer großen Portion Glück bewerkstelligen kann. Glück, das man in der Hinrunde nicht gerade hatte. Doch nach 2 Spielen in der Rückrunde sieht man zumindest Licht am Ende des Tunnels, denn sowohl gegen Mönchengladbach als auch gestern gegen den HSV konnte man jeweils 3 Punkte verbuchen.

Geht man realistisch davon aus, das Werder Bremen heute bei den Bayern wohl auch keinen Punkterfolg verbuchen wird, dann ist der Rückstand auf den Relegationsplatz 16 nun auf überschaubare 4 Punkte geschrumpft und dieser Rückstand ist durchaus aufzuholen. Denn in den restlichen 15 Spielen sind immerhin noch 45 Punkte zu vergeben.

Natürlich muss die Mannschaft jetzt nachlegen und sich auch im nächsten Heimspiel gegen „Angstgegner“ Augsburg den Hintern aufreißen, damit zählbares dabei heraus kommt. Was mich hoffen lässt ist nicht zuletzt, das man in der Winterpause mit Terodde einen Stürmer verpflichten konnte, der auch mal das Tor trifft.

Ich bin gespannt, ob sich in den nächsten 3-4 Wochen die Tabellensituation etwas zu Gunsten des #effzeh verändern wird. Daumen drücken ist angesagt, damit das Unternehmen Klassenerhalt gelingt!