Trump

Rentner oder Präsident?

nurmalso

Die allermeisten Menschen freuen sich, nach einem langen Arbeitsleben Rente oder Pension noch möglichst lange genießen zu können.

Doch einige können sich ein Leben im (Un)Ruhestand offensichtlich überhaupt nicht vorstellen. Gerade in der Politik gibt es oft Männlein und Weiblein, die selbst in einem relativ hohen Alter noch nach höheren Weihen streben. Ein gutes Beispiel hierfür ist der amerikanische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, der im stolzen Alter von 77 Jahren noch Anführer seines Landes werden möchte. Gut, mein Freund Donald hat auch schon 73 Jahre auf dem narzistischen Buckel und wäre im hoffentlich nicht eintretenden Fall seiner Wiederwahl dann am Ende seiner Amtszeit genauso alt. Wenn er nicht vorher an einer seiner vielen Lügen erstickt…

Ein weiteres Beispiel in Amiland ist Abgeordnetenhaussprecherin Nancy Pelosi. Sie hat das 80. Lebensjahr schon vollendet und zeigt keine Anstalten in den Ruhestand zu gehen. Was meinen Freund Donald wiederum sicher ärgert, denn von ihr bekommt er wenigstens mal contra. Auch bei uns gibt es einige Politiker und Amtsinhaber, die das Rentenalter schon erreicht bzw. bald erreichen werden. Gut, Frau Merkel macht ja nicht mehr lange, unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird eine eventuelle 2. Amtszeit dann ebenfalls als Ruheständler bestreiten.

Das man erst Papst wird wenn man schon fast tot ist wird sich angesichts der Altersstruktur der Kardinäle wohl auch nicht ändern. Und auch einige Staatsmänner- und frauen anderer Staaten könnten wenn sie wollten jeden Tag die Füße hochlegen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Sicher gibt es auch noch viele „normale“ Rentner und Pensionäre, die sich trotz Erreichen des Ruhestandalters immer noch ehrenamtlich oder anderweitig engagieren. Sehr löblich und manchmal auch sehr zeitaufwendig aber es gibt wahrscheinlich auch Menschen, die zumindest immer das Gefühl haben müssen gebraucht zu werden. Und das ist nicht negativ gemeint…

Völlig unverständlich ist es allerdings für mich, das die USA und speziell die Demokratische Partei keinen Nachwuchs hervor bringt, der A) dem Amtinhaber Trump Paroli bieten kann und B) bei dem man nicht Angst haben muss, das er vor den Wahlen im November schon verscheidet. Ich wünsche ihm noch ein langes Leben, es muss ja nicht gerade als amerikanischer Präsident sein.

Der Donald lässt nicht locker

Weiter gehts in Amerika

lupe

Gut, einen kleinen erwartbaren Dämpfer hat er bekommen, der Donald

Aber ansonsten hat sich an Amerikas überwiegender Gesinnung nichts geändert. Zwar haben die Demokraten jetzt die Mehrheit im Repräsentantenhaus erreicht, mehr aber auch nicht. Künftig wir der amerikanische Präsident nicht mehr ganz so locker regieren kann wie in den vergangenen zwei Jahren gewohnt. Und doch darf man skeptisch sein, ob sich in Amerika nun entscheidend viel ändert.

Das wahrscheinliche Szenario wird sein, das dieses Trumpeltier weiter Unfrieden stiftet wie bisher. Alleine schon diese scheinheilige Zusage an die Demokraten, man möge man sich jetzt doch wieder dem Zusammenhalt des Landes widmen und in diesem Sinne zusammen arbeiten, wird schon bald wieder – wie so vieles – eine bloße Floskel bleiben.

Denn die Demokraten werden, wenn sie eventuelle Gesetzesänderungen blockieren, automatisch jetzt von ihm als die Bösen dargestellt werden, die seine Arbeit und die wirtschaftliche Zukunft der Staaten blockieren. Er wird auch weiterhin seine Halbwahrheiten und Lügen verbreiten und das schlimmste dabei ist: Die überwiegenden Amerikaner glauben ihm das.

Die einzig wirkliche Ausweg aus dieser Misere wird sein, das Trump eines plötzlichen Todes heimgesucht wird, damit die Welt wenigstens halbwegs wieder zur Ruhe kommt. Ob sich dann nun wirklich alles wieder zum besseren ändert, wird dann die Zeit zeigen. Aber wenn man einmal den ganz extremen Fall bedenkt, das dieser Schwachmat noch weitere sechs Jahre sein Unwesen treibt, dann enden die Amerikaner im Bürgerkrieg und der Rest der Welt ist sich im günstigsten Fall spinnefeind.