Wasser

Das Element Wasser

wasser

Wasser ist ja der gebräuchliche Trivialname für H²O…

Und ich würde Wasser fast als das wichtigste Element bezeichnen, denn wenn man kein Wasser hätte, dann gäbe es auch kein Bier und keine Wassermelonen. Waschen müsste man sich mit trockenen Tüchern und Zähneputzen wäre wohl auch ein größeres Problem. Unsere Wäsche könnte nicht mehr gewaschen werden, es gäbe keine Eiswürfel im Sommer und schwimmen gehen könnte man auch knicken.

Also ist Wasser schon ziemlich wichtig. Man stelle sich nur mal vor, dass man nach dem Genuß (falls man da überhaupt von Genuß reden kann) von Knäckebrot ohne einen Schluck Wasser danach wochenlang unter Staublunge leiden würde. Aber das ist noch lange nicht alles, was Wasser kann. Wasser kann zum Beispiel im feuchten Zustand hervorragend naß machen. Es kann im Winter frieren und wenn man dann ausrutscht, dann kann es ganz schön weh tun. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß…

Seit vielen Jahren wird Wasser auch als Waffe eingesetzt. So beschießen Polizisten oft harmlose Menschen aus Spaß an der Freude mit Unmengen von Trinkwasser, nur weil diese anderer Meinung sind als Politiker. Die so malträtierten können dabei fiese Verletzungen erleiden und wie eine Demo zu Stuttgart21 gezeigt hat, sogar blind werden. Mit Wasser kann man aber auch – ganz wichtig – Feuer löschen.

Wasser kann aber auch eine heilende Wirkung haben, beispielsweise nach einer durchzechten Nacht kann es den daraus resultierenden trockenen Hals etwas anfeuchten oder wenn man Glück hat den Brand sogar ganz löschen. Mit Wasser kann man sogar Pflanzen gießen, dies nutzen aber meist nur dekadente Menschen um ein wenig anzugeben. Der wahre Pflanzenliebhaber wartet auf Regen und wenn der nicht kommt, dann kauft er eben neue Pflanzen…

Aber kommen wir nochmal aufs Bier zurück. Wasser ist ja ein Grundstoff des edlen Gesöffs und zu einem relativ hohen Prozentsatz im Bier enthalten. Angereichert mit Hefe, Hopfen und Malz erhält es seinen regional doch recht unterschiedlichen Geschmack. Mal etwas herber, mal etwas lieblicher, ober- oder untergärig gebraut, doch immer ist der Geschmack deutlich vom puren Wasser zu unterscheiden. Naja, fast immer…

Denn in dieser Plörre, die man mir gestern Abend in Schwäbisch Hall vorgesetzt hat, da fehlten wohl eindeutig die Zutaten. Bääääh…

Interessantes über das Element Wasser

schiffeWasser ist ja im Moment in aller Munde.

Jetzt wurde es sogar auf dem Mars nachgewiesen, jedenfalls behaupten die Wissenschaftler der NASA das. Gut, selbst wenn es so sein sollte dass es auf dem roten Planeten Wasser gibt, dann ist es wohl ziemlich salzig. Und weit weg ist es auch noch und ich bezweifele, dass jemand von uns noch die ersten Astronauten auf dem Mars erleben wird.

Wasser ist ja ein vom Menschen benötigtes Element, welches gerade bei diesen teilweise elend hohen Temperaturen dieses Sommers nicht weg zu denken war. Die einen trinken es so wie ich, die anderen springen hinein und kühlen sich ab. Aber Wasser hat noch andere Vorteile, denn man kann mit Hilfe von Wasser auch Bier gewinnen und muss dafür noch nicht einmal Jesus heißen. Eine Ausbildung zum Braumeister reicht da schon vollkommen aus…

Mit ein wenig Übung und dem berühmten „grünen Daumen“ kann man sogar Wasser züchten und bei Temperaturen kurz unter dem Garpunkt wie im Sommer geht nichts über ein gut gekühltes Stück Wassermelone. Man hat sogar schon aus Wasser Bomben gebaut. Aber das ist ein eher dunkles Kapitel, das vergessen wir lieber schnell wieder. Aber Fische zum Beispiel lieben Wasser, sie finden Wasser sooo toll, dass sie sogar darin kopulieren.

Jesus muss ich allerdings noch einmal erwähnen. Denn wie oft fälschlich angenommen wurde hat er das Wasser nicht entdeckt, als er zufällig einmal darüber spazieren ging. Vielmehr wurde Wasser erst sehr viel später entdeckt und zwar von Christoph Columbus! Der suchte nämlich einen bequemen Weg nach Indien und wunderte sich nach ein paar Tagen, dass seine Planwagen auf einmal schwammen und die Pferde ertrunken waren. Sein entsetzter Ausspruch „Wasn das?“ wurde über die Jahrhunderte etwas verfälscht und seit der letzten Rechtschreibreform setzte sich dann der heute noch gültige Begriff „Wasser“ durch.

Mit Wasser lässt sich eine Menge anderes nützliches machen, das habe ich damals in meinem alten Blog schon einmal beschrieben, weshalb ich jetzt nicht noch einmal näher darauf eingehe. Wasser gibt es flüssig, fest, gasförmig, als holländische Tomaten oder bayrisches Bier. Und wenn man in Wasser ein paar lustige Luftblasen einschließt ist das nicht nur schön anzusehen, man kann es – gut gekühlt – sogar trinken! Denn Wasser wird entgegen landläufigen Meinungen nicht industriell im Wasserwerk hergestellt. Und ist deshalb bedenkenlos genießbar…

Daheim trinke ich entgegen anderslautender Meldungen überwiegend Wasser und Kaffee, der ja auch zum größten Teil aus Wasser besteht. Und ihr so?