Wetterkapriolen

Naja, bedenkt man das wir gerade einmal Anfang März haben, dürften die Wetterkapriolen die ich in dieser Woche erlebt habe keine Überraschung darstellen. Und doch war alles dabei. Am Montag auf der Hinfahrt hat es von Köln bis Baden-Baden teilweise geschüttet wie aus Kübeln und angekommen im Schwarzwald gab es nachmittags blauen Himmel und Sonne.

Am Dienstag dann auf der Fahrt nach Freudenstadt Nebel mit Sichtweiten unter 5 Metern und Neuschnee. Wäre ich nur ein wenig schneller gefahren hätte ich sogar beinahe einen Schneepflug über den Haufen gefahren, den ich erst im letzten Moment gesehen habe. Am Mittwoch dann Regenfälle mit bis zu 80 Litern auf den Quadratmeter, da bist du auf der Schwarzwaldhochstraße fast weggeschwommen.

Am Donnerstag dann leichte Wetterberuhigung, nur noch gelegentlich Regen, dafür aber den ganzen Tag grau. Gestern vormittag dann am Bodensee in Überlingen angekommen, blauer Himmel und fast kein Wölkchen zu sehen. So blieb es dann auch den ganzen Tag, super Wetter um den ganzen See, in Konstanz, Überlingen, Friedrichshafen und in Lindau. Und so soll es wohl auch noch die ganze nächste Woche bleiben, da kann ich ja zumindest heute und morgen noch etwas unternehmen.

Um einmal die Unterschiede von 3 Tagen zu zeigen, habe ich nochmal ein paar Bildchen von meinem Instagram-Profil verlinkt. Schon krass, diese Unterschiede…

Endlich Regen…

Gut, ich hasse Hitze. Und ich gehöre jetzt nicht zu den Menschen, die Regen zu ihren bevorzugten Naturereignissen zählen. Doch dieses Gewitter und den damit verbundenen Regen habe ich gestern morgen förmlich herbei gesehnt. Denn diese mistigen Temperaturen nahe der 40°C hält ja kein Schwein länger aus. Und so habe ich es mir ab gestern mittag im Planschbecken gemütlich gemacht, bewaffnet mit Tablet und Smartphone. 5 Meter Durchmesser hat das Teil, genügend um sich auch in der Hitze entspannen zu können.

kachelmannwetter.com
© kachelmannwetter.com

Naja, den Pelz hab ich mir auch ein wenig versengt und nebenbei durfte ich auch noch den Nachwuchs des Clans bespaßen, die dies allerdings nachher bereut haben dürften. Denn nachdem von etwa 80 Zentimeter Wassertiefe doch nachher etwas fehlte, wäre der fehlende Inhalt sicher in den Mägen der drei Junioren zu finden gewesen. Tja, wer mit erfahrenen kriegerischen Transformern kämpft, der muss auch mit den Konsequenzen leben…

Ich hoffe, dass diese unsägliche Hitzewelle jetzt endlich vorbei ist, so das man mal wieder normal denken und durchatmen kann. Sonst muss ich wirklich noch nach Alaska auswandern…