Wetterkapriolen

Wetterkapriolen zum Wochenanfang

reißzwecken

Das hatte von allem etwas gestern morgen…

Um kurz vor 6 hab ich mich auf den Weg nach Kassel gemacht. Vom Sturmtief Eberhard, das vorgestern ziemlich heftig über uns hereinbrach, waren gestern früh „nur“ noch ein paar entwurzelte Bäume im angrenzenden Königsforst und ein paar offensichtlich herrenlos gewordene Mülltonnen zu sehen, die Eberhard auf die Straßen geweht hatte. Ansonsten wehte noch ein laues Lüftchen und es nieselte etwas.

Das sollte sich dann eine halbe Stunde später auf der A1 in Höhe Wuppertal ändern, denn da mutierte der Nieselregen zum bergischen Landregen. Und der verwandelte sich etwas 30 Kilometer weiter in Hagel. Nun ja, das Auto hielt offensichtlich dicht, kein Glasbruch zu verzeichnen, also kein Grund in Panik zu verfallen.

Etwa in Höhe der Abfahrt Brilon veränderte sich der Aggregatszustand des nach unten fallenden Wassers abermals und es wurde weiß. Ziemlich weiß sogar in Richtung Kasseler Berge. Auch kein Grund Panikattacken zu bekommen, allerdings wäre mir dieses Wetter bedeutend lieber gewesen, wenn ich auf dem Weg in den Winterurlaub gewesen und nicht beruflich unterwegs wäre. Und wenn man bedenkt: Vor ziemlich genau 2 Wochen bin ich noch bei 18 Grad im Hemd herum gelaufen…

Gut, im Laufe des Tages verflüssigte sich die weiße Pampe wieder und teilweise schien sogar minutenlang die Sonne. Und abends war es dann sogar wieder trocken. Nur erschien da der kleine Bruder von Eberhard und wehte mir vorm Hotel in Lauterbach in Hessen fast die Verdauungskippe ausm Gesicht, welche ich mir nach dem vorzüglichen Abendessen aber fürstlich verdient hatte. Schaun mer mal was die nächsten Tage so in Punkto Wetter für uns bereit halten…

Wetterkapriolen

Naja, bedenkt man das wir gerade einmal Anfang März haben, dürften die Wetterkapriolen die ich in dieser Woche erlebt habe keine Überraschung darstellen. Und doch war alles dabei. Am Montag auf der Hinfahrt hat es von Köln bis Baden-Baden teilweise geschüttet wie aus Kübeln und angekommen im Schwarzwald gab es nachmittags blauen Himmel und Sonne.

Am Dienstag dann auf der Fahrt nach Freudenstadt Nebel mit Sichtweiten unter 5 Metern und Neuschnee. Wäre ich nur ein wenig schneller gefahren hätte ich sogar beinahe einen Schneepflug über den Haufen gefahren, den ich erst im letzten Moment gesehen habe. Am Mittwoch dann Regenfälle mit bis zu 80 Litern auf den Quadratmeter, da bist du auf der Schwarzwaldhochstraße fast weggeschwommen.

Am Donnerstag dann leichte Wetterberuhigung, nur noch gelegentlich Regen, dafür aber den ganzen Tag grau. Gestern vormittag dann am Bodensee in Überlingen angekommen, blauer Himmel und fast kein Wölkchen zu sehen. So blieb es dann auch den ganzen Tag, super Wetter um den ganzen See, in Konstanz, Überlingen, Friedrichshafen und in Lindau. Und so soll es wohl auch noch die ganze nächste Woche bleiben, da kann ich ja zumindest heute und morgen noch etwas unternehmen.

Um einmal die Unterschiede von 3 Tagen zu zeigen, habe ich nochmal ein paar Bildchen von meinem Instagram-Profil verlinkt. Schon krass, diese Unterschiede…