Windows

Mal kräftig aufräumen mit den Glary Utilities

laptopNa, wer räumt regelmäßig seinen Rechner auf?

Ohne jetzt hier wieder auf die Vorzüge von diversen Betriebssystemen einzugehen, konzentriere ich mich hier mal ausschließlich auf Windows. Bei mir läuft seit seinem Erscheinen die Version 8.1, demnächst werde ich aber wahrscheinlich auch das neue Windows 10 mal ausprobieren. Doch kommen wir zum eigentlichen Grund dieses Beitrags…

Denn wie die meisten schon leidlich erfahren haben dürften, verlangsamt sich Windows durch gespeicherten Datenmüll teilweise ganz extrem. Auf meinem heimischen Laptop fällt mir die längere Startzeit meistens überhaupt nicht auf, da ich meistens den Rechner einschalte und das noch irgendetwas anderes erledige. Oder er ist im Ruhezustand, aufgeklappt und fertig. Doch gestern habe ich nach längerer Zeit mal wieder ein Systemtool angeworfen, um die Handbremsen des Rechners mal wieder etwas zu lockern.

Mein bevorzugtes Programm für diese Zwecke sind die Glary Utilities, die mir seit Jahren gute Dienste leisten. gestern habe ich mir zuerst einmal ein Update geladen und dann doch gestaunt, was ein erster Scan ergab. Bis Windows hochgefahren war verging nämlich über eine Minute, das roch dann doch nach einer größeren Aufräumaktion.

glaryutilities

Bei ausschließlich privater Nutzung sind die Glary Utilities kostenfrei erhältlich und in fünf Hauptbereiche aufgeteilt: Aufräumen & Reparieren“, Optimieren & Verbessern, Datenschutz & Sicherheit, Dateien und Ordner sowie Systemprogramme. In jeder dieser Hauptkategorien findet man eine Reihe von Unterpunkten, mit deren Hilfe sich der Rechner peu a peu entmüllen lässt.

Um jetzt auf jede der umfangreichen Optionen einzugehen, würde wahrscheinlich diesen Beitrag sprengen. Wer Interesse haben sollte, kann sich das Programm auf der Seite des Herstellers herunter laden. Kaputt machen kann man quasi nichts, denn vorgenommene Änderungen lassen sich jederzeit wieder rückgängig machen. Und wie auf dem unteren Screenshot erkennbar ist, lässt sich ganz enorm Bootzeit schinden, wenn man ab und zu mal den Rechner entmüllt.

glaryutilities

Betriebssystem, Auflösung und Browser

wordpressEin wenig Statistik…

Nur etwa 22% der Besucher dieses Blogs nutzen eine Auflösung, die kleiner als 1024×768 Pixel ist. Auch wenn mittlerweile viele „unterwegs“ per Smartphone oder Tablet surfen, scheint der heimische Rechner mit dem größeren Bildschirm wohl beliebter zu sein, wenn es darum geht Blogs zu lesen. Eine Auflösung von 1024×768 nutzen immerhin noch 17% aller Besucher, der große Rest teilt sich diverse größere Auflösungen. Ich persönlich nutze am Laptop eine Auflösung von 1600×900 Pixel, wegen meines Responsive Designs ist die Auflösung allerdings kein Problem mehr, denn ob nun größer oder kleiner, das Theme regelt das ja automatisch.

Auch die iOS-und Linux-Jünger sind klar gegen die etwa 92% der Besucher in der Minderheit, die Windows als Betriebssystem nutzen. Erstaunlicherweise sind von diesen 92% immer noch 55%!! Windows XP-Nutzer, die entweder keine Lust oder keine Kohle haben, endlich mal auf ein aktuelles Betriebssystem aufzurüsten. Windows 7 folgt mit 17%, Windows 8 mit 10%, Windows 8.1 mit 9,5% und der Rest verteilt sich auf Linux und Mac OS. Dafür dass die Apple-Fanatiker immer so eine Welle machen ein ziemlich eindeutiges Bild.

Bei den Browsern sieht es so aus, dass der Internet Explorer mit 35% immer noch der Platzhirsch ist. Sogar der IE6 wird hier noch mit sage und schreibe 9% erfasst, da möchte ich lieber gar nicht wissen, wie die übrige „Ausstattung“ des Rechners aussieht. Firefox folgt mit 24% dahinter, mein bevorzugter Chrome-Browser hat im Gegensatz zum vergangenen Jahr mit 23 % gut aufgeholt, weit abgeschlagen rangieren Opera, Safari und andere. Diese anderen 15 Browser führen aber eher ein Schattendasein und teilen sich die restlichen Anteile.

Und das alles hat mir gestern Abend meine Statistik verraten, die ich nach längerer Zeit mal wieder abgefragt habe. Wenn der erste Monat mit meinem neuen Count per Day-Plugin voll ist, werde ich das auch nochmal Statify bezüglich der Besucherzahlen gegenüber stellen.

November Update Rollup KB3000850 für Windows 8.1

tippKein Betriebssystem ist perfekt…

Deshalb wird jedes Betriebssystem auch ständig aktualisiert, sicherer gemacht und auf den neuesten Stand gebracht. Auch wenn Windows in gewissen Obst- oder Pinguinkreisen nicht gerade den besten Ruf genießt – ich verwende Windows mittlerweile schon ewig und werde wahrscheinlich auch nicht mehr so schnell wechseln. Und auch wenn das Betriebssystem schon immer als angreifbar galt, haben zumindest die Apple-Jünger in den letzten Wochen in dieser Hinsicht jetzt aufgeholt.

Ich gehöre auch zu denen, die sich ihre Updates automatisch einspielen lassen. Auch wenn Datensicherheits-Freaks jetzt wieder die Haare zu Berge stehen, ich hab auf meinem Privatrechner nix zu verbergen und würde Windows nicht automatisch aktualisiert, würde ich es wahrscheinlich doch immer vergessen.

Gestern Abend habe ich meinen Unterwegs-Rechner mal wieder von gröbsten Datenmüll bereinigt, wobei mir dann auch das neue November Update Rollup KB 3000850 für Windows 8.1 aufgefallen ist, das in dieser Woche installiert wurde. Und da fiel mir ja bald der Backenzahn in den Kaffee, denn sage und schreibe 723,9MB für die x64-Version nenne ich doch mal ein stolzes Update. Früher bekam man für weniger ein komplettes Betriebssystem…

Naja, ich will euch nicht mit den Feinheiten dieses Updates quälen und vielleicht wollt ihr das ja auch gar nicht wissen, weil ihr minderwertigere Betriebssysteme nutzt und euch sonst schämt, was Windows einem alles auf die Festplatte schaufelt. Nur soviel: Es läuft alles und von einem Update ist nichts zu spüren. So soll es sein…

Wer lieber manuell updated, der kann sich unter den folgenden Links die Updates bei Microsoft holen:
Update für Windows 8.1 x32 (KB3000850)
Update für Windows 8.1 x64 (KB3000850)

Ich wünsche viel Vergnügen und würde im Fall eines manuellen Updates empfehlen, eventuell einen Systemwiederherstellungspunkt oder ein Backup anzulegen. Man weiß ja nie…