WP-Plugins

WordPress-Counter im Vergleich

wordpressEin zuverlässiges Zählwerk für WordPress…

…wird wohl immer ein Wunschtraum bleiben. Ich habe, hauptsächlich in meinen alten Blogs, schon einige Counter eingesetzt und war/bin immer erstaunt, wie weit die Zahlen teilweise auseinanderliegen. Ein zuverlässiges Zählwerk muss bei mir nicht hundertprozentig genau sein, aber zumindest eine 90-95%ige Genauigkeit würde ich mir schon wünschen. Woran diese mangelnde Genauigkeit liegt kann ich nicht sagen, schließlich bin ich kein Plugin-Entwickler.

Früher nutzte ich regelmäßig Semmelstatz zur Erfassung der Zahlen. die waren auch nicht immer koscher aber zumindest hatte man einen ungefähren Eindruck, was die Besucherzahlen betraf. Leider wird der Semmelstatz von seinem ursprünglichen Entwickler nicht mehr gepflegt und auch seine Nachfolger haben scheinbar aufgegeben, den Semmelstatz datenkonform weiter zu entwickeln. Dafür muss natürlich auch eine Menge Freizeit geopfert werden, deshalb soll das kein Vorwurf sein.

Seit dem Start dieses Blogs kommt hier Statify von Sergey Müller zum Einsatz, für mich bisher noch die genaueste Alternative. Zudem nicht so aufgebläht wie andere Counter, aber in einigen Bereichen vielleicht etwas zu spartanisch. Vergleiche ich die Zahlen allerdings mit Google Analytics, dessen Code ich seit etwa einem Monat auch hier eingebunden habe, kommen mir wieder Zweifel. Denn im Vergleich zu Googles Zählwerk scheint Statify sehr optimistisch zu sein, um es einmal milde auszudrücken.

Seit etwa zwei Wochen teste ich nun auch noch Count per Day, auf das ich eher zufällig gestoßen bin. Dieses Plugin erinnert eher an die Datenflut von Semmelstatz, wobei man allerdings auch die Möglichkeit besitzt, einige persönlich nicht so relavante Einstellungen einfach auszublenden. Die ermittelten Werte liegen im Durchschnitt etwa 50% über denen von Google Analytics und etwa 10-15% unter denen von Statify. Wobei mir diese Zahlen auch etwas realistischer erscheinen.

Weshalb? Ein Beispiel… Veröffentliche ich einen neuen Beitrag, erscheint dieser auch bei Facebook und Twitter. Dann habe ich etwa 50-60 Leser zeitgleich im Blog. Count per Day zeigt diese auch an, auch eventuell anwesende Bots werden angezeigt aber nicht als Besucher, sondern korrekt nur in den Seitenaufrufen angerechnet. In einem Vergleich gestern konnte ich beobachten, dass Count per Day 71 Leser (ohne Bots) bei Veröffentlichung registrierte, während Google Analytics zeitgleich nur 5 aktive Nutzer des Blogs zählte.

Da kommt man sich als Blogbetreiber natürlich etwas verarscht vor und fragt sich, weshalb da solch gravierende Unterschiede herrschen. Ich werde alle Counter noch 2 Wochen nebenher laufen lassen, um einen noch besseren Vergleich ziehen zu können. Und dann entscheiden, wer drin bleibt und wer nicht. Oder habt ihr eine andere Alternative?

Blogparade der ABS-Lese-Ecke: Nach welchen Kriterien sucht ihr das Design für euren Blog aus?

wordpressDesign ist immer Geschmackssache.

Was dem einen gefällt, findet der andere eher weniger schön. Manch geben auch überhaupt nichts auf die Optik ihres Blogs, da steht Content im Vordergrund und das ganz ohne „schmückendes“ Beiwerk, Und gerade die responsiven Themes glänzen oft nicht gerade mit schickem Design, jedenfalls in meinen Augen. Aber was ist jetzt wirklich wichtig, die reine Funktion eines Blogs oder doch eher die Optik?

Ann-Bettina hat dies in ihrer ABS-Lese-Ecke thematisiert und eine Blogparade gestartet, an der man noch bis zum 30.11.14 teilnehmen kann.

Fragen zur Blogparade:

1) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?
2) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?
3) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?
4) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?
5) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?
6) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?

1) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?
Ich blogge seit etwa 10 Jahren und das fast ausschließlich mit WordPress. Dieses System bietet nicht nur von Haus aus viele Funktionen, auch die große Auswahl an Themes und Plugins lässt eigentlich keine Wünsche offen. Für mich gibt es eigentlich nur eine Funktion, die bei mir zwingend enthalten sein muss und das ist die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren. Leider gibt es das nicht überall und nichts ist für mich „nerviger“, das wenn man einen Kommentar zu einem Beitrag hinterlassen hat eine eventuelle Diskussion oder auch nur eine Antwort darauf verpasst, weil man vergessen hat den Link zum Beitrag zu speichern.

2) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?
Ich habe schon sehr vieles ausprobiert, bleibe aber im Endeffekt immer wieder an der Aufteilung Header, Content und Sidebar hängen. In meinem aktuellen Theme WPEX Blogger kommt zudem noch ein Footer-Widget-Bereich zum Einsatz, auf den ich aber zur Not auch verzichten könnte. Auch meine Sidebar ist nicht gerade überfüllt, aber verzichten möchte ich auch nicht darauf. Ganz wichtig ist für mich eine Headergrafik, die zwar keine wirkliche Funktion hat und lediglich der Optik dient. Aber all meine Blogs hatten einen Header und an diese kahlen Blogs ohne Bildchen kann und will ich mich nicht gewöhnen. Zudem hänge ich an dieser Headergrafik, weil ich sie im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten selbst gebastelt habe.

3) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?
Sagen wir mal so, ich habe ein wenig herum experemeniert und dabei ist das heraus gekommen, was bei mir zu sehen ist. Mir gefällt es und ich denke, alles ist lesbar und die „Optik“ schreckt nicht ab. Ein wenig Farbe muss bei mir enthalten sein, das gehört einfach dazu. Mit diesen dunklen Themes, schwarzer Hintergrund und weiße, gelbe oder graue Schrift kann ich überhaupt nichts anfangen, da schmerzen bei längeren Beiträgen schon nach kurzer Zeit die Augen. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden, was mir gefällt muss anderen nicht gefallen und umgekehrt natürlich auch.

4) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?
Ich habe das bei einem mittlerweile stillgelegten Blog mal ausprobiert, allerdings dabei die Erfahrung gemacht, dass ein Foto mit einer halbwegs vertretbaren Auflösung auch eine entsprechende Ladezeit benötigt. Und gerade auf Smartphone und Tablet kann es schon einmal etwas länger dauern, eine Seite zu laden. Ich habe das schon oft leidvoll erfahren müssen, wenn ich mir mal „auf die Schnelle“ ein Hotel besorgen musste und einige Seiten kaum zu öffnen waren.

5) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?
Ich habe mich auch lange gegen ein Theme gewehrt, dass überall dargestellt werden kann. Nicht die Tatsache dass es responsiv ist, eher die schon erwähnte Optik dieser Themes hat mich davon abgehalten. Die waren für mich lange alle gleich häßlich. Aber nach langem Suchen habe ich nun etwas gefunden, dass ich so einrichten konnte wie ich wollte und das auch meinen optischen Maßstäben entspricht. Und da laut meiner Statistik fast 50% der Aufrufe meines Blogs von Smartphone oder Tablet erfolgen, führt auch kein Weg mehr an einem Theme vorbei, dass auf allen Endgeräten vernünftig dargestellt wird.

6) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?
Ganz ehrlich, bei WordPress vermisse ich – zumindest bewusst – überhaupt nichts. Unter der Haube meines Themes lässt sich noch eine Menge einstellen, was ich allerdings nicht wirklich benötige. Und WordPress selbst wird ja eigentlich ständig weiter entwickelt und verbessert. Vielleicht wird eines Tages eine Funktion implementiert, die ich total toll finde und denke, warum es genau das noch nicht vorher gab. Aber im Moment vermisse ich wirklich nichts…

Kategoriebeschreibungen im Blog mit Rich Text Tags

tippEin kleiner Tipp nebenbei…

Die meisten Blogger speichern ihre erschienenen Beiträge in Kategorien und Stichworten (Tags). Und wenn man dann als Neu-Leser ein Blog besucht und eine spezielle Kategorie aufruft, dann erscheint eine ganze Batterie von Links zu den entsprechenden Beiträgen oder – wie bei mir – die Beiträge werden untereinander aufgelistet.

Damit der neue Leser auch weiß was er in der entsprechenden Kategorie findet, ist eine kurze Erklärung oft ganz hilfreich. Dazu gibt es bei WordPress eine „eingebaute“ Möglichkeit, eine Beschreibung für die entsprechende Kategorie einzufügen. Dazu navigiert man im Backend nur zu „Beiträge—> Kategorien“ und findet dann dieses Kästchen hier unten im Screenshot.

beschreibungsfeld

Bei schon bestehenden Kategorien klickt man den dementsprechenden Tag an und fügt dann eine Beschreibung hinzu. Leider wird diese Kategorie-Beschreibung nicht bei jedem Theme angezeigt, da heißt es dann ausprobieren. Will man das ganze noch etwas aufhübschen, dann sollte man sich das WordPress-Plugin Rich Text Tags. Mit Hilfe dieses Plugins erhält das Beschreibungsfeld einen WYSIWYG-Editor, mit dem sich das ganze dann noch formatieren lässt.

kategoriebeschreibung

Mir reicht allerdings eine kurze Beschreibung, dafür spare ich dann wieder ein Plugin… Übrigens lässt sich dieses Beschreibungsfeld auch bei den Tags einsetzen, allerdings dürfte dies bei vielen Stichworten dann in Arbeit ausarten.