Ist das ein Scheißwetter…

sonneOb das gesund ist?

Ich finde diese Temperaturen ja ätzend. Und das schlimmste, es soll noch heißer werden! Genau deshalb habe ich mir ab heute bis mindestens Freitag auch Büroarbeit verordnet. Denn hier ist es auszuhalten, zumindest mit eingeschalteter Klimaanlage. Doch wenn ich aus dem Fenster sehe, da liegen da wirklich einige – noch kalkweiß – im Schweiße ihres angesichts auf einer nahen Wiese und brutzeln in der Sonne.

Wahrscheinlich werden die sich morgen alle die Pelle versengt haben. Vielleicht bekommen sie aber auch vorher einen Sonnenstich, der sie vor allzu derben Verbrennungen bewahrt. Vielleicht verdorren sie auch nur und werden mit dem nächsten Regen ins Erdreich gespült. Ich werde berichten…

Griechen-Referendum oder Wie verpisse ich mich um meine Haut zu retten

lupeKaum zu glauben was da abgeht.

Mittlerweile stößt wohl einigen schon das Wort “Griechenland” sauer auf, auch mir. Wobei ich nichts gegen Land und Leute habe, wohl aber die die es vertreten. Denn was die Herren Tsipras und Varoufakis schon seit Monaten veranstalten, das grenzt schon an eine Riesen-Verarsche.

Fangen wir mal von vorne an. Die Finanzen des Landes wurden über lange Jahre schon von den Vorgänger-Regierungen mit vollen Händen ausgegeben und selbst was man nicht selbst erwirtschaften konnte gab man auch noch aus. Da wurden unter anderem Renten noch für die Generationen nach dem eigentlichen Empfänger ausbezahlt, Steuern bezahlte im Prinzip nur der kleine Mann und man hielt sich einen Beamtenapparat, der manch größerem Land zur Ehre reichen würde.

Es kam aber dann wie es kommen musste, Griechenland ging pleite. Nun, so etwas kann schlimm sein, muss es aber nicht. Schließlich ist man Mitglied der Europäischen Gemeinschaft und die setzte gleich einige Hebel in Form von Geldspritzen in Bewegung, um den Verbündeten nicht im Regen stehen zu lassen. Doch dann folgten die schon erwähnten Herren Tsipras und Varoufakis…

Sie schmetterten große Parolen ins Volk, ließen sich als Volksvertreter wählen und glaubten fortan, dass man von den Partnern der EU zwar Leistungen fordern könne, dafür aber so gut wie keine Gegenleistung erwartet werden dürfe. Und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EZB-Chef Mario Draghi spielten dieses Spielchen mit und überzeugten die europäischen Bündnispartner, dass man Griechenland in jedem Fall helfen müsse.

Ich hatte immer das Gefühl, dass nach einem gemeinsamen Gespräch der Protagonisten um bezüglich der Details der geführten Verhandlungen, die Herren Tsipras und Varoufakis sich grundsätzlich über die erzielten Ergebnisse anders äußerten als die übrigen EU-Vertreter. So als wären sie auf einer gänzlich anderen Veranstaltung gewesen…

Kommen wir zum Punkt, Griechenland ist pleite und die meisten Staaten der Euro-Mitgliedsländer sind auch weiterhin bereit, Griechenland zu halten sprich Geld fließen zu lassen. Natürlich erwartet man dafür auch Gegenleistungen, wo zum Beispiel Einsparungen im Staatshaushalt vorgenommen werden können oder wie man die oberen 10.000 auch mal zur Kasse bitten kann. Doch das Prinzip geben und nehmen scheint den Herren Tsipras und Varoufakis gänzlich unbekannt zu sein.

Sie versuchten bis zum Schluß, ihre schon fast kommunistische Grundhaltung durchzudrücken und machten nur Versprechungen, die sich schlußendlich alle als warme Luft erwiesen. Um dann am Wochenende zum großen Paukenschlag auszuholen, sämtliche Verhandlungen abzubrechen und die Teilnehmer auch noch öffentlich per heimischen TV zu brüskieren. Man werde sich von Europa nicht den Hals zuhalten lassen und werde nun quasi das Volk per Referendum befragen, was es denn möchte.

Doch mal ganz blöd gefragt: Über was möchte man abstimmen lassen? Denn seit gestern ist das aktuelle Hilfsprogramm ausgelaufen, Zahlungszusagen seitens der EU damit hinfällig, Griechenland ist offiziell pleite! Nicht nur die deutschen Steuerzahler dürften sich freuen dass Geld nach Griechenland gepumpt wurde, dass man niemals wieder sehen wird. Weil zwei Fast-Kommunisten glaubten, ihre Verhandlungspartner immer wieder hinhalten zu dürfen, leere Versprechungen machten und damit ein ganzes Land endgültig an die Wand zu fahren, nur weil man offensichtlich unfähig war auch mal Kompromisse einzugehen.

Und sich dann, wenn dieses groß angekündigte aber in meinen Augen überflüssige Referendum zu ihren Ungunsten ausgeht, still und heimlich wieder verpissen zu können. Danach schreibt dann wahrscheinlich jeder der Herren Tsipras und Varoufakis ein Buch, wie man es Europa fast gezeigt hätte, das alles nach ihrer Pfeife tanzt. Mir tun die Leute in Griechenland leid, die diese leidlichen Verschleierungs- und Verzögerungstaktiken ausbaden dürfen…

Integrierte Ohrhörer für Jedermann

audioAuch so eine Sache…

Momentan geistert mir im Kopf herum, dass alle neuen Menschlein die im Laufe der nächsten Jahrzehnte das Licht der Welt erblicken, eventuell zukünftig mit integrierten Ohrhörern in den Horchern zur Welt kommen. Natürlich fest verwachsen und mit Ablaufkanal für losgeschütteltes Ohrenschmalz. Scheinbar habe ich einen Evolutionstrend wieder entscheidend verpasst, denn Ohrhörer gehören jetzt quasi zur Grundausstattung Mensch.

Gut, noch nicht bei allen, normale Menschen wie ich benötigen so etwas noch nicht. Unsere Gehörgänge sind noch frei und werden im Regelfall alle 4-6 Wochen mal mit einem feuchten Tuch gereinigt. Wenn das nicht helfen sollte, nutzt meistens auch mal ein leichtes schräghalten des Kopfes, verbunden mit einem kurzen hüpfen auf einem Bein, um den im Gehörgang vorhandenen Stopfen zu entfernen. Aber nur wenn er schön hart ist…

Schließlich müssen die Öhrchen wichtige Funktionen erfüllen, damit Mensch auch normale Alltagsgeräusche wie zum Beispiel Glockengeläut, Sirenen von Einsatzfahrzeugen oder auch mal den schicken Klingelton des Smartphones vernehmen kann. Allerdings haben fest verwachsene Ohrhörer auch entscheidende Vorteile, denn nicht nur die manchmal lästige Reinigung der Gehörgange würde für immer entfallen, sondern auch Alltagsgeräusche könnten sofort mittels WLAN auf die Kopfhörer übertragen werden.

Denn nur um seine Mitmenschen mit noch dazu grottenschlechter Musik in Alarm-Lautstärke zu unterhalten sind die Dinger doch eigentlich viel zu schade…