Pollenalarm

Ich weiß ja nicht was bei euch gestern so abging, hier im Berchtesgadener Land war jedenfalls gestern Pollenalarm. Mein Auto hatte innerhalb weniger Stunden fast komplett die Farbe gewechselt und das nicht nur außen. Heute regnet es hier wie die Sau was zumindest den Vorteil hat, dass der Bock wenigstens äußerlich wieder halbwegs sauber aussieht. Trotzdem steht dann morgen eine Innen- und Außenreinigung an, bevor es am Freitag wieder in heimische Gefilde geht.

pollenflug

Ich plane einen Weltkonzern

lupeIch habe eine Geschäftsidee…

Seit ein paar Jahren benötigen ja meine geplagten Augen eine Sehhilfe. Bisher allerdings nur zum lesen, ansonsten kann ich alles andere noch gut genug erkennen. Zumindest habe ich noch niemanden über den Haufen gerannt weil ich ihn nicht gesehen habe. Zu Hause habe ich aus diesem Grund an den strategischen Orten, also im Wohnzimmer, im Schlafzimmer und auf der Toilette, überall eine Lesebrille deponiert. Schließlich geht am Laptop ohne Lesebrille gar nichts mehr. Und bitte erklärt mir jetzt nicht, dass es auch mit Bildschirmlupe oder einer entsprechenden Browsererweiterung geht.

Die Brille im Schlafzimmer dient natürlich nur der eventuellen Einschlaflektüre und nicht etwa, um die bessere Hälfte im dunkeln besser sehen zu können. Und die WC-Puristen unter euch werden sicherlich schon ahnen, dass die Brille auf der Toilette nicht etwa für eventuelle Lektüre auf dem Abort gedacht ist, sondern lediglich dazu dient das aufgedruckte Muster des vierlagigen Klopapiers zu erkennen…

Auch im Auto, in mehreren Jacken- und in den diversen Laptop-Taschen sind jeweils Lesebrillen gebunkert, so dass nach menschlichem Ermessen immer eine Brille zur Hand sein sollte. Was bis jetzt auch immer gut funktioniert hat, weshalb ich jetzt ernsthaft überlege, ein Ausleihgeschäft zu eröffnen. Und daraus eventuell einen Weltkonzern zu formen…

Denn in den vergangenen Tagen konnte ich mit meinem Brillen-Arsenal schon drei Leuten aus der Klemme helfen, die ihre Lesehilfe vergessen und dementsprechend die gerade aktuelle Speisekarte nicht entziffern konnten. Vielleicht hat ja auch jemand von euch entsprechende Beziehungen, um billig Lesebrillen einkaufen zu können.

Für meine Lesehilfen für unterwegs (in einklappbarer Ausführung) habe ich bisher knapp 5 Euro berappen müssen, vielleicht lässt sich ja daran noch ein wenig handeln. Verleihen würde ich sie dann für 2 Euro die Stunde, vielleicht als Anreiz ab der dritten Stunde für die Hälfte. Happy Hour sozusagen.

Anschaffen müsste ich mir für mein Kleingewerbe noch eine Art Musterkoffer, wo man die Brillen übersichtlich nach Blindheitsgrad sortieren könnte. Vielleicht hat auch in der Sache jemand einen guten Tipp für mich. Eventuell hat ja auch jemand Interesse, sich an meinem neuen Weltkonzern als stiller Teilhaber zu bereichern. Über das Einlagekapital können wir gerne bei einem Bierchen verhandeln.

Ach ja, Alt und Pils gelten nicht als Bier…

Buttermilch ist einfach bääääh

kuhEigentlich trinke ich morgens schon mal gerne Milch.

Schließlich ist Milch gut gegen Maroditis, zumindest wurde uns das in den 70er Jahren von der Werbung verklickert. Allerdings gibt es auch Milch, die ein normaler Mann nie trinken würde. Buttermilch zum Beispiel, diese Abart ist erstens einfach bääh und zweitens doch eher etwas für Mädchen. Die Herkunft von Buttermilch ist noch nicht abschließend geklärt, aber die Experten sind sich einig dass dieses “Getränk” einfach widerlich ist.

Diverse Fachleute fordern schon seit Jahren den Verzehr von Buttermilch zu untersagen, sind aber wiederholt beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Aber wer hat diese trübe Flüssigkeit überhaupt erfunden? Lebt der-oder diejenige noch und kann man ihn/sie dafür noch verantwortlich machen?

Sofort nach dem abzapfen dieses ehemals frischen Getränks aus der tierischen Quelle gerinnt nämlich die Flüssigkeit durch den Kontakt mit Sauerstoff, die Vitamine oxidieren und sterben ab und übrig bleibt eine klebrige gelbliche Masse und eine schleimig weiße Flüssigkeit. Die klebrige Masse wird irrtümlicherweise als Hauptprodukt dieses Vorganges angesehen, in Wirklichkeit ist es jedoch die Flüssigkeit. Und die nennt sich dann Buttermilch.

Und wenn ich den Geier erwische, der auf dem Frühstücksbuffet nichtsahnenden zahlenden Gästen so ein Mädchengetränk hingestellt hat, dann werde ich ihn… Aber lassen wir das, schließlich übernachte ich heute Abend wieder in einem anderen Hotel. Aber diese Plörre kann man doch nun wirklich nicht trinken, ekelhaft dieses Zeug. Und jetzt erzählt mir nicht, euch würde Buttermilch schmecken. Übrigens habe ich mich vorsichtshalber noch mal erkundigt, es handelte sich wirklich um Buttermilch und nicht etwa saure Milch.