reisszweckenÜber Ostern fahren wir mal wieder nach Prag.

Und ich könnte jetzt schon wetten, dass das Weibchen zu dem viertägigen Kurztrip wieder Klamotten einpackt, als ginge es auf eine fünfmonatige Weltreise. Vielleicht liegt das beim menstruationsgeschädigten Teil der Menschheit aber auch in den Genen. Ich persönlich hege ja die Vermutung, dass sie uns Männer nur neidisch machen wollen. In etwa so: „Guck mal, was ich für viele, schöne Sachen habe.“ Blöd nur dass Männer sich durch so etwas nicht neidisch machen lassen! Ich jedenfalls nicht…

Wenn ich fünf Tage wegfahre – was ja bei mir nicht so selten ist – dann genügt mir ein mittelgroßer Trolley um meine Sachen zu verstauen. Und im Regelfall reicht dies auch vollkommen aus. Männer sind da eben schlichter gestrickt und müssen sich nicht fünfmal am Tag umziehen. Jedenfalls so lange sie keinen Durchfall bekommen oder ein unplanmäßiges Bäuerchen aufs Hemd geht. Und wenn alle Stricke reißen, dann wird die Unterhose eben mal auf links gedreht…

Frauen packen – und meine ist da beileibe nicht die einzige – selbst für solch eine kurze Reise Klamotten ein, mit denen wir Kronen der Schöpfung locker ein Jahr auskommen würden. Und das ohne ein Kleidungsstück zweimal anziehen zu müssen oder zu waschen. Ich bin schon froh dass wir nicht fliegen, die Gebühr für Übergepäck würde wahrscheinlich dafür sorgen, dass ich mit sofortiger Wirkung insolvent wäre. In jedem Fall werde ich aber vorschlagen, noch einen Anhänger hinter unseren Kleinbus zu klemmen. Sicher ist sicher…

Denn in Prag gibt es auch prima Möglichkeiten zum Shopping. Wobei mich das an unsere letzte Tour nach Prag erinnert. Es war Samstagnachmittag, wir waren schon den halben Tag in der Stadt unterwegs. Dann erblickte eine der Grazien dieses riesige Einkaufszentrum und natürlich mussten wir Männer mit. Die ersten Weibchen huschten gleich in den Schuhladen nahe des Eingangs, während wir Männer eine Sportbar zu unserem Ziel auserkoren. Deutsche Bundesliga wurde übertragen.

Wir blieben bis die Sportschau begann, dann schaltete der Wirt auf ein anderes Programm um. Als sich ein Freund dann mal per Handy bei seiner Frau erkundigte, in welchem Teil des mehrstöckigen Einkaufszentrums sich unsere Grazien befänden bekam er zur Antwort: „Wir sind immer noch in dem Schuhladen!“ Naja, wenigstens mussten wir nicht lange suchen…

Und in drei Wochen gehts also wieder nach Prag. Ich freue mich schon, trotz des zu erwartenden Übergepäcks. Irgendwie werden wir den Krempel schon verstauen können…

Mein Name ist Hans

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