autosGefühl ist Glückssache…

Und es gibt Leute, die haben wirklich kein bisschen Gefühl in den Knochen. Wenn ich zum Beispiel mal jemand im Auto mitnehme, dann klassifiziere ich immer in Gefühlsmenschen und gefühlskalt. Und diese Unterscheidung gilt nicht etwa ihrer Psyche, sondern nur der Art und Weise wie sie eine Autotür schließen. Die vorsichtigen zum Beispiel behandeln eine Autotür wie ein rohes Ei. Ganz langsam drücken sie die Tür ins Schloss und halten den Türgriff so lange fest, bis das Schloss eingerastet ist.

Die etwas forscheren geben der Tür einen Schubser, so dass sie schon deutlich hörbar schliesst. Gut, bei manchen Automodellen braucht man etwas mehr Kraft, bei anderen wieder etwas weniger. Und um den goldenen Mittelweg zu finden, kann es dann auch schon mal etwas lauter zugehen, wenn man eine fremde Autotür schließt. Aber es gibt auch noch die absolut gefühlskalten, die Autotüren-Psychopathen. Und zu dieser Art gehören eindeutig auch einige Familienmitglieder.

Wenn von ihnen jemand die Beifahrertür zuwirft, dann muss ich mich schon mit den Händen am Lenkrad festkrallen und die Füße hinter den Pedalen verankern, um nicht von der Druckwelle aus dem Auto gepustet zu werden. Wenn Autotüren sprechen könnten, dann würden sie ihnen garantiert nichts nettes sagen. Und wenn Autotüren treten könnten, dann wären die Hinterteile nach jeder Fahrt blitzeblau.

Schade dass es so etwas noch nicht gibt…

Mein Name ist Hans

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Dieser Beitrag wurde 2 mal kommentiert

  1. Melanie

    Ich rufe meinen Beifahrern regelmäßig zu : “DAS IST EIN AUTO UND KEIN PANZER! ” :-)

  2. Hans

    Da kann ich sagen was ich will, das ist einen Tag später schon wieder vergessen…