nur mal soSo etwas habe ich befürchtet.

Seit der siebenfache Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher am 29. Dezember 2013 beim Skifahren stürzte und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt, stürzt sie die deutsche Medienlandschaft auf alles, was irgendwie mit dem Namen Schumacher in Verbindung steht. Nachdem Michael seine Rehabilitation in den eigenen vier Wänden voran treibt, wo die Presse außen vor ist, musste zuerst sein Bruder Ralf und seine Scheidung von Cora für die Schlagzeilen herhalten.

Und nachdem dieses Thema relativ schnell ausgereizt war, ist nun Michaels Sohn Mick an der Reihe. Am Anfang seiner “Karriere” – wenn man bei einem 16-jährigen Jungen überhaupt schon von einer Karriere sprechen kann – startete Mick unter dem Mädchennamen seiner Mutter, um größeres Aufsehen zu vermeiden. Seit dem vergangenen Jahr nutzte er den Namen Mick Junior und fuhr erste Erfolge ein. Er wurde Zweiter in der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft sowie Vizeeuropa- und Vizeweltmeister.

Und seit dieser Saison startet er in der neu geschaffenen ADAC Formel 4 und die Presse dreht seither am Rad. Vor allem seit er am Wochenende den dritten Lauf dieser Rennserie siegreich beendete, überschlägt sich fast jede größere deutsche Zeitung mit Lobeshymnen. Selbst in den einschlägigen TV-Sportsendungen wurde in Wortmeldungen über den Erfolg von Schumacher Junior berichtet, wann hat es so etwas je gegeben?

Sicherlich hat er Talent, ob er auch das Talent seines Vaters geerbt hat wird die Zukunft zeigen. Gut für die Rennserie war sicherlich der Zuschauerzuspruch beim letzten Rennen, denn vor 20.000!! Zuschauern fahren die Nachwuchs-Piloten sicher auch nicht jeden Tag. Fraglich sehe ich allerdings das Medieninteresse, denn ohne den Namen Mick Schumacher wären sicherlich nicht fast 200!! Medienvertreter in Oschersleben aufgeschlagen.

Ob das Interesse der Medien auch mindestens einem anderen Fahrer galt und ob sie wenigstens einen Namen eines der anderen Piloten in Erfahrung gebracht haben, wage ich sehr zu bezweifeln. Mick Schumacher tut mir jetzt schon leid, denn er wird immer an seinem Vater gemessen werden und bei eventuell weiteren Erfolgen auch demnächst kein Privatleben mehr haben. Das ist wohl der Nachteil, wenn man einen so berühmten und erfolgreichen Vater hat.

Bleibt zu hoffen, dass sich Mick bei seinen sportlichen Aktivitäten nicht davon beeinflussen lässt. Denn er ist zwar schon bundesweit bekannt aber nicht zuletzt ein 16-jähriger Junge, der nur seinen Spaß haben möchte.

Mein Name ist Hans

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