no commentTztz, Sachen gibts…

Gestern kam ich mir zeitweise vor wie der Glöckner von Rotterdam Notre-Dame. Und an diesem Zustand war eine Dämlichkeit nicht ganz unschuldig. Wie meistens im männlichen Leben… Denn eigentlich hatte ich die betreffende Angestellte eines Großkunden nur nach einem Schlüssel für die obere Etage gefragt. Den sie mir auch nach kurzer Zeit aus der Schreibtischschublade zauberte. Doch nicht nur den Schlüssel gab es, auch jede Menge Klimperkram.

Denn neben zwei anderen Leidensgenossen hing an diesem Schlüsselbund unter anderem eine Maus, ein Engel, ein Turnschuh (kein echter, nur ein kleiner), ein Gummitier, ein Chip für den Einkaufswagen, eine Mini-Socke (hoffentlich unbenutzt) sowie diverse Glöckchen. Wäre ich Pastor, hätte ich mit diesem simplen Schlüsselbund gleich das Hochamt einläuten können. Ich bin aber kein Pastor, deshalb habe ich mich auf das aufschließen der Tür beschränkt.

Mir wird es ja auf immer und ewig unbegreiflich bleiben, wie man sich soviel Krempel und Mumpitz an einen Schlüsselbund hängen kann. Das scheint überhaupt eine weibliche Eigenart zu sein, an alles etwas zu hängen. Denn nicht nur Schlüssel müssen dafür herhalten, auch an Smartphones klimpert oft etwas herum. Auch Handtaschen werden gerne mit irgendwelchem Zeug, vorzugsweise mit Stofftieren oder einfachen bunten Bändchen, dekoriert.

Im Prinzip werden alle einzelnen Gegenstände mit Utensilien versehen. Wahrscheinlich haben die Weibchen nur Angst, dass diese sonst vereinsamen könnten. Ich warte nur auf den Tag, wo die bessere Hälfte mir ein Stofftier an den Pipimann hängt…

Mein Name ist Hans

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