nocommentManche haben ja wirklich nur Brause im Hirn.

Bisher dachte ich eigentlich, dass dieses „Chaos“ an öffentlichen Bushaltestellen ein Kölner Problem wäre. Denn nirgendwo anders ist mir das bisher aufgefallen, dass Bushaltestellen mutwillig zerstört werden. Dass „nur“ die angeklebten Plakate abgerissen oder mit Edding verziert werden, ist da sicherlich das kleinere wenn auch ärgerliche Übel.

Wenn aber – wie hier in Saarbrücken – in der Plakatwand schon zwei große Löcher klaffen, die Scheiben der seitlichen Trennwände nur noch an ein paar Restsplittern zu erkennen sind und der Mülleimer an der Laterne davor einem Brandanschlag zum Opfer fiel, dann frage ich mich wirklich was in den Köpfen einiger weniger vorgeht.

Ist dort wirklich nur ein luftleerer Raum? Was bringt jemanden dazu, sich am Eigentum anderer zu vergreifen und es sogar zu zerstören? Gibt es eigentlich keine natürliche Hemmschwelle mehr oder ist das jetzt neuer Volkssport? Doch nicht nur Bushaltestellen müssen die Wutanfälle einiger Schwachmaten erdulden, auch an anderen Stellen ist oft zu sehen, dass das Wort Eigentum scheinbar keine Bedeutung mehr hat.

Im günstigsten Fall werden zum Beispiel Lärmschutzwände angesprüht, und das noch so stümperhaft, dass man selbst mit einem zugedrückten Auge noch nicht einmal von künstlerisch reden kann. Ein gutes Beispiel dafür waren zum Beispiel die Lärmschutzwände an der A3 zwischen Köln und dem Nachbardorf Leverkusen. Die wurden nach dem teilweise vierspurigen Ausbau der Autobahn quasi tagsüber aufgestellt und waren am nächsten Morgen schon mit Motiven verziert.

Im ungünstigsten Fall werden aber auch oft Hauswände oder Garagen normaler Mietshäuser beschmiert. Das ist zwar keine Zerstörung im herkömmlichen sinne, dafür aber meist auch nicht schön und die Entfernung kostet den Eigentümer noch dazu eine Stange Geld. Oder aber man vergreift sich an einem anderen Eigentum, dem Auto. Bei uns liefen noch vor einiger Zeit einige Gestörte herum die sich einen Spaß daraus machten, Fahrzeuge mit Farbbeuteln zu bombardieren und Spiegel abzubrechen.

Die Täter sollen mittlerweile ermittelt sein, was vielleicht auch gut für sie war/ist. Denn ich schwöre hier ganz öffentlich, dass der erste den ich zum Beispiel an meinem Auto herumfummeln sehe, von mir im günstigsten Fall nur ein Kantholz ins Kreuz bekommt. Ich hasse eigentlich Selbstjustiz, schließlich haben wir ein zufriedenstellendes Rechtssystem. Doch wenn ich etwas noch mehr hasse dann ist es, wenn man sich am Eigentum anderer vergreift.

Mein Name ist Hans

Willkommen in der Quetschkommo.de. Hier berichte ich über alles was mir so in den Sinn kommt. Etwas mehr über mich kannst du hier erfahren und wo ich sonst noch so im Netz vertreten bin erfährst du mit einem Klick auf diesen Link. Wenn es dir hier gefällt komm ruhig wieder vorbei, ich würde mich freuen. Oder abonniere doch einfach den RSS-Feed dieses Blogs, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.