daumenEs ist ja schon ein Kreuz mit diesen Anglizismen.

Tagtäglich werden wir damit konfrontiert, in der Schule, in der Freizeit, im Beruf oder beim Einkauf. Anglizismen begleiten unser Leben fast schon selbstverständlich. Allerdings können englische Begriffe auch verwirren, wie ich heute erleben durfte. Als ich mir eben beim Kaffeeröster meines Vertrauens ein Schälchen Schwarzen gönnte, wurde ich zufällig Zeuge des nachfolgenden Dialogs. Ein älteres Paar – gut in den Sechzigern – schlenderte schnurstracks in den Teil der Filiale, der von den Experten „Non-Food“ genannt wird, den ich aber gerne mit „Krimskram“ bezeichnet.

Sie schaut sich interessiert um, er lässig mit den Händen in den Hosentaschen daneben. Die Leisten mit den Preisschildern verwirrten das Weibchen etwas, denn zwischen den Schildern prangte überall ein grosses „SALE“. Und da man ja nicht alles wissen kann, fragte sie vorsichtshalber mal nach: „Du Schatz, was heisst denn SALE?“ Worauf er wie aus der Pistole geschossen antwortete: „Salz!“ Sie schaute zwar etwas verwirrt wegen des scheinbar übergrossen Salz-Angebots, da sie aber danach nichts mehr sagte, hat sie es ihm wohl abgekauft…

Was meine These, dass man in solchen Situationen nur überzeugend wirken muss, eindrucksvoll untermauerte.

Mein Name ist Hans

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