nurmalso

Diese Absage war nicht die letzte.

Denn mit der Absage des Länderspiels Deutschland gegen die Niederlande – über dessen sportlichen Wert man unter den gegebenen Umständen sicherlich geteilter Meinung sein konnte – hat man sich noch mehr angreifbar gemacht. Sicherheitsaspekte gehen natürlich immer vor, allerdings wird es jetzt ebenso mit Sicherheit wieder Spacken geben, die das für ihr Ego nutzen werden.

Denn es ist davon auszugehen, dass jetzt auch bei zukünftigen sportlichen Großereignissen, zu denen zweifellos auch Fußballspiele der diversen Ligen gehören, Drohungen eingehen und diese Spiele dann aus Sicherheitsgründen abgesagt werden (müssen). Es ist unbestritten, gerade nach den schrecklichen Vorkommnissen in Paris, das auch wir uns an Terror „gewöhnen“ müssen. Irgendwann wird es auch hier bei uns, ob nun in einem Fußballstadion oder an anderer Stelle, zu einem Terrorakt kommen. Davon kann man, ungeachtet der Trittbrettfahrer die aus „Jux und Dollerei“ auf so einen Zug aufspringen, sicher ausgehen.

Ich vertrete schon immer die Ansicht, dass das Leben Schicksal ist. Den einen erwischt es durch Krankheit, den anderen durch solch einen Terrorakt wie in Paris. Hört sich plump an, ist aber meine Meinung. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die sich durch Drohungen nicht einschüchtern lassen und erst recht nicht durch Fanatiker, die meinen ihre Einstellung wäre die einzig richtige und unter Androhung oder Ausübung von Gewalt damit die Welt verbessern zu müssen. Nicht mit mir!

Wir dürfen uns von solchen gewaltbereiten Idioten nicht deren Willen aufzwingen und unser Leben eingrenzen lassen. Wir müssen den Arsch in der Hose zeigen und diesen Spacken die Stirn bieten. Wenn das jetzt Schule macht, dass Veranstaltungen wegen Sicherheitsbedenken abgesagt werden, dann können wir uns in Zukunft daheim einbuddeln und keinen Schritt mehr vor die Tür gehen. Das gilt nicht nur für uns, das gilt auch für unsere europäischen Nachbarn.

Diese Fanatiker wollen uns in die Knie zwingen, sie wollen Angst säen und mit der Absage von Veranstaltungen unterstützen wir sie in ihrem Vorhaben. Das ist das denn erste Schritt zu einem Leben in Angst, so etwas möchte wahrscheinlich nicht nur ich nicht. Vielleicht sind die Ereignisse von Paris ein „guter“ Anfang, um Europa wirklich zu einigen und um zu zeigen, dass man wirklich zusammenhält. Selbst Herr Putin, der gerne einmal sein russisches Reich gegen Europa steuert, hat jetzt schon eine militärische Unterstützung Frankreichs zugesagt.

Attentate im eigenen Land wird man nie vermeiden können, weil die Täter in einem Land mit 80 Millionen Menschen nicht immer im Voraus zu ermitteln sind. Man wird nie eine hundertprozentige Sicherheit gewähren können, dass alles sicher ist. Man kann aber zumindest an anderer Stelle und in den entsprechenden Ländern dafür sorgen, dass sich diese Fanatiker nicht noch weiter ausbreiten. Notfalls auch mit militärischen Mitteln…

Europa hat im Moment Angst, Angst vor Terror und Gewalt. Aber es liegt auch in unserer Macht, diesen Terror zu bekämpfen. Sonst haben wir verloren… Und bei vielen die in Zukunft einen Weihnachtsmarkt oder eine größere Veranstaltung besuchen wird unterschwellig die Angst regieren. Da muss etwas geschehen, ich will mir jedenfalls nicht von vermeintlich religiösen Fanatikern diktieren lassen, ob ich mich noch vor die Tür trauen darf.

Mein Name ist Hans

Willkommen in der Quetschkommo.de. Hier berichte ich über alles was mir so in den Sinn kommt. Etwas mehr über mich kannst du hier erfahren und wo ich sonst noch so im Netz vertreten bin erfährst du mit einem Klick auf diesen Link. Wenn es dir hier gefällt komm ruhig wieder vorbei, ich würde mich freuen. Oder abonniere doch einfach den RSS-Feed dieses Blogs, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Dieser Beitrag wurde 1 mal kommentiert

  1. cimddwc

    Abgesehen vom Schicksal (i.S.v. einer Art höheren Macht oder Vorherbestimmtheit) und dem „vermeintlich“ vor den „religiösen Fanatikern“ kann ich dir da eigentlich nur zustimmen…