kölsch

Als die Sumerer, das älteste bekannte Kulturvolk dieser Erde, an altem Brotteig den Gärvorgang entdeckten, hatten sie indirekt den Vorgang des Brauens und damit das Bier entdeckt. Ägypter, Römer und Kelten haben es weiterentwickelt und heute trinken Deutsche, Österreicher, Iren und Tschechen alleine jeweils über 100 Liter Bier im Jahr. Wer nur in Deutschland jeden Tag eine neue Biersorte probieren wollte, der müsste mehr als 10 Jahre durchsaufen.

Aber Bier ist nicht nur ein Lustigmacher, es lässt uns sogar länger leben. Biergenuß in Maßen senkt den Blutdruck und schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Die im Bier enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sorgen für reine Haut und als Spülung sorgt Bier sogar für kräftiges Haar. Bier beugt Nieren- und Gallensteinen vor, verringert die Gefahr eines Magengeschwürs und hilft auch – warm getrunken – bei einer Erkältung. Erwiesen ist auch, dass Bier das Risiko an Diabetes zu erkranken mindert und es schützt vor brüchigen Knochen. Und das ist noch nicht alles…

Mäßiger Konsum wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel sowie auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel aus. Man kann mit Bier sogar abnehmen, allerdings ist da Vorsicht geboten. Denn Bier regt auch den Appetit an und da sollte man lieber die Tüte Chips im Schrank lassen, sonst isses Essig mit dem Abnehmen.

In Maßen genossen ist Bier nicht schädlich, in Massen genossen allerdings schon. Gegen eine Flasche Bier am Tag ist nichts einzuwenden, noch besser legt man aber dazwischen auch lieber mal einen alkoholfreien Tag ein. Denn wer zuviel säuft den macht Bier auch krank, Herz- und Leberschäden sind dann die Folge. Bier ist also gesund und ungesund zugleich…

Sicherlich wird es auch Einwände gegen die von mir aufgeführten Gründe geben, vorwiegend von Alkoholgegnern. Für manche gehört das abendliche Bierchen zum Essen dazu, andere bezeichnen einen schon als Alkoholiker, wenn man eine Flasche Bier täglich trinkt. Zu Hause trinke ich eigentlich nie Bier, höchstens einmal wenn Besuch da ist. Auf Reisen abends beim Essen oft, aber nicht immer. Ich denke mein Bier-Konsum ist nicht zu exzessiv, wobei ich bei Feiern gerne auch einmal ein Bierchen mehr trinke.

Im allgemeinen muss da wohl jeder für sich die „gesunde“ Mischung finden, denn jeder verträgt Bier anders. Der eine hat schon nach einer Flasche einen im Ohr, der andere säuft einen Kasten und steht danach immer noch wie die deutsche Eiche. Mir persönlich würde es jetzt nicht sehr schwer fallen, immer auf Bier verzichten zu müssen. Ich trinke es weil es mir schmeckt und lustig bin ich auch ohne Bier. Unter der Woche daheim trinke ich sowieso fast nur Sprudelwasser und Kaffee.

Und wie sieht das bei euch aus? Trinkt ihr regelmäßig Bier? Könnt ihr darauf verzichten?

Mein Name ist Hans

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Dieser Beitrag wurde 3 mal kommentiert

  1. Alex

    Unregelmäßig aber gerne. Verzichten… nein, will ich nicht. Aber… ich bevorzuge das Weißbier/Weizen. Und Bier bleibt Bier… bei mir gibt es keine Mischgetränke. So! :)

    • Hans

      So muss es sein! Wenn ich sehe was sich der Freundeskreis alles ins Bier mischt… ein Skandal!

      • Alex

        Auch wenn der Ausdruck ein bisschen derb klingen mag, ich rede in diesen Fällen stets von einer Vergewaltigung des Bieres.