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Das eine sportliche Großereignis dieses Sommers ist nun Geschichte, denn gestern Abend wurde das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft ausgetragen und mit dem neuen Europameister Portugal hat nun auch Cristiano Ronaldo #CR7 endlich seinen ersehnten Titel mit der eigenen Nationalmannschaft.

Doch in 25 Tagen beginnt schon das nächste und noch größere Sportspektakel, denn von 5. bis zum 21. August werden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro statt und werden mit Brasilien damit erstmals in einem südamerikanischen Land ausgetragen. Unsere deutschen Sportler waren bei der ebenfalls gestern beendeten Europameisterschaft unerwartet erfolgreich und erkämpften sich 5 Gold- 4 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Und einige deutsche Athleten dürften auch bei Olympia nicht chancenlos sein, auch wenn dort die Trauben noch etwas höher hängen.

Fast 10.000 Sportler aus 206 Nationen kämpfen an 37 Wettkampfstätten in 48 unterschiedlichen Disziplinen in insgesamt 306 Wettbewerben um olympische Medaillen. Mit Golf und Rugby werden in Rio auch zwei Sportarten wieder mit dabei sein, die seit 1904 beziehungsweise 1924 nicht mehr als olympische Disziplinen galten. Morgen werden dann auch alle deutschen Olympiateilnehmer 2016 bekanntgegeben. Insgesamt wird die deutsche Olympiamannschaft aus rund 440 Athleten bestehen, von denen sich einige berechtigte Hoffnungen auf Medaillen machen dürfen.

Leider wird auch das Thema Doping wieder zur Sprache kommen, denn aktuell dürfen russische Leichtathleten bisher überhaupt nicht starten, weil ihr Verband vom Internationalen Leichtathletikverband IAAF suspendiert wurde. Und die kenianischen Leichtathleten dürfen nur starten, wenn sie sich auch außerhalb ihres Heimatlandes Dopingproben unterzogen. Wahrscheinlich und leider ist das aber nur der Spitze eines Sumpfes, der sich seit Jahren im Sport zeigt.

Früher wurde überwiegend für Ruhm und Ehre gelaufen, geworfen und gesprungen, heute wandern bei Sportveranstaltungen teilweise utopische Beträge in die Taschen der Sportler. Diesen Dopingsumpf wird man zumindest in den nächsten Jahren nicht in den Griff bekommen, weil auch die Funktionäre der Verbände besser geschmiert werden als ein Türscharnier. Da muss sich generell etwas ändern, doch wo soll man anfangen?

Auf der nachfolgenden Grafik gibt es die Termine zu den einzelnen Wettbewerben, die genauen Startzeiten gibt es auf dieser Seite. Ich habe mich mal durch diverse Android-Apps getestet, das meiste ist allerdings nicht in deutscher Sprache verfügbar. Wer sich trotzdem eine App laden möchte, kann sich ja im PlayStore etwas passendes heraus suchen.

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Da viele Wettbewerbe wieder zu unfreundlichen Arbeitnehmerzeiten stattfinden, werde ich mir sicher einiges per Zattoo im Livestream auf dem Tablet ansehen. Und die Nachmittag- und Abendveranstaltungen werden bis auf wenige Ausnahmen sicher wieder an der Glotze verfolgt, so das die Äuglein während dieser 3 Wochen garantiert wieder viereckig werden.

Schaut ihr euch eigentlich auch so gut wie alles bei der Olympiade in Rio an? Pickt ihr euch nur die „Rosinen“ heraus? Oder geht euch Rio 2016 komplett am Arsch vorbei?

Grafikquellen: © Wikipedia

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