Eintänzer aus der Fischbratküche

daumen

Tanzen ist ja auch so ein Thema…

Ich gehöre ja zu der Fraktion die zwar tanzen kann, es aber nach Möglichkeit vermeidet. Wer sich zu den Klängen irgendwelcher Musiktitel genötigt sieht sich zu bewegen, der darf das gerne tun. Ich bevorzuge allerdings eher die bewegungslose Methode, eventuell einmal kurz unterbrochen von einem wippen des Fußes. Wobei ich meistens schon Probleme mit dem habe, was im Freundes- und Bekanntenkreis als “tanzbar” gilt.

Denn das sind meistens deutsche Trällerliedchen mit relativ schnell mitsingbarem Refrain a la Frollein Berg und Frollein Fischer. Da geht die weibliche Welt ziemlich schnell steil und wenn man sich bei erklingen eines solchen Titels nicht zügig in Sicherheit bringt, landet man garantiert schneller auf einer Tanzfläche als einem lieb ist.

In den vergangenen vier Jahren hatte ich allerdings das Pech, vereinsmäßig häufiger einmal tanzen zu müssen. Denn es gibt da so einen Brauch, das alles was eine Kette um den Hals hat auch einen Ehrentanz absolvieren muss. Meistens sogar gleich zwei und als Ehren- Schützen- und Bezirkskönig war ich da natürlich auch verpflichtet. Doch alles hat einmal ein Ende, im April gebe ich die Bezirkskönigskette ab und Anfang Juni auch die Ehrenkönigskette.

Und dann kann ein anderer den Eintänzer aus der Fischbratküche spielen und ich werde mich wieder darum kümmern können, mir beim Genuss von alkoholischen Getränken keine Zerrung zu holen.