reisszweckenEine Frage die sich sicher viele schon gestellt haben…

Denn in den meisten Fällen kennt man die Protagonisten nur aus der virtuellen Welt. Wir Rheinländer gehen ja mit dem „Du“ sehr schmerzfrei um und duzen eigentlich ziemlich schnell. Vor allem wenn man sich in der Kneipe trifft, wird da in der Anrede kein Unterschied zwischen dem Arbeiter und dem Generaldirektor gemacht. Es gibt immer noch viele Leute die ich teilweise seit Jahrzehnten kenne, allerdings nur deren Vornamen. Weil man sich eben von Anfang an geduzt hat…

Und im „anonymen“ Netz sieht das – zumindest bei mir – nicht viel anders aus. Aber wie sieht das mit dem online duzen generell aus? Diese Frage hat sich Henrik von Mobile Things gestellt und in eine Blogparade gepackt. Und weil ich mit meinem noch jungfräulichen Blog-Baby hier noch an keiner Blogparade teilgenommen habe, ist heute die Premiere.

Zu den Fragen:

  • Duzt du im Internet?
  • Wann empfindest du das „Duzen“ als unhöflich? Und warum?
  • Wie stehst du zum „Siezen“?
  • Wirst du lieber gesiezt oder geduzt?
  • Duzt du im Internet?
    Wie ich schon erwähnte, halte ich es mit dem Duzen sehr unkonventionell. Das ist nicht nur im Netz so, sondern auch im Privatleben. Ich komme auch beruflich sehr viel mit Kunden ins Gespräch und den weitaus größten Teil dieser Kunden duze ich. Wobei ich da oft den Vorschlag mache dies zu tun. Genauso sieht es in der Firma aus, hier duzen wir und auch alle inklusive Chef. Für mich ist das „Sie“ eigentlich nur wenigen Menschen vorbehalten, dazu kommen wir bei der nächsten Frage.

    Wann empfindest du das „Duzen“ als unhöflich? Und warum?
    Es gibt wenige Menschen die ich „Sieze“ und fast alle sind älter als ich. Da ist schon ein wenig Respekt dabei, vor allem wenn es sich um mir unbekannte Personen handelt. Wobei ich allerdings auch ältere Personen duze, wie zum Beispiel auch in unserem Schützenverein. Wobei da schon eine Ausnahme besteht, denn da duzen sich eigentlich alle, vom achtjährigen Piefke bis zur 85-jährigen Oma. Generell gilt allerdings dass ich bei älteren Personen nicht gleich mit der Tür ins Haus falle und erstmal beim „Sie“ bleibe. Oft wird von Älteren aber auch das „Du“ angeboten, was ich in diesem Fall gerne wahrnehme.

    Wie stehst du zum „Siezen“?
    Das „Sie“ ist eine Umgangsform, auf die ich gerne verzichten kann. Ich habe weder ein Problem damit wenn mich jüngere duzen, noch habe ich ein Problem selbst zu duzen. Mit den schon erwähnten Ausnahmen… An gewissen Stellen kommt man auch heutzutage noch nicht um das „Sie“ herum, vor allem in Zusammenhang mit Ämtern und Behörden. Eine Erfahrung die ich auch schon in beruflicher Hinsicht gemacht habe. Und der Kracher in dieser Hinsicht war der Typ, den ich vor einigen Jahren mal abends in einem Restaurant kennen gelernt habe. Nachdem ich mich vorgestellt habe antwortete er: „XXX Werner, Dr. XXX Werner. Sagen sie einfach Herr Doktor…“ Ich habe es dann aber vorgezogen zu gehen…

    Wirst du lieber gesiezt oder geduzt?
    Keine Frage, das „Du“ ist mir bedeutend lieber. Dabei spielt das Alter auch für mich keine Rolle. Allerdings gibt es auch hier eine Ausnahme. Denn das schon etwas angeheiterte Kerlchen, das sich vor Jahren einmal auf meine Kosten vor seiner weiblichen Begleitung etwas aufspielen wollte, habe ich wirklich höflich darauf hingewiesen dass, wenn er mich noch einmal ungefragt duzt, er seine Schneidezähne verschlucken würde. Zum „Sie“ kam es dann allerdings nicht mehr, er hat den Rückzug angetreten…

    Wer Interesse haben sollte ebenfalls an dieser Blogparade teilzunehmen, der hat noch bis zum 04.11.2014 Zeit dazu, einen Artikel zum Thema zu verfassen und auf den Ursprungs-Artikel zu verlinken. Hast du Lust? Oder haben sie Lust?

    Mein Name ist Hans

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