Easy Rider, ein Film aus meiner Generation…

Den jüngeren wird dieser Titel nichts sagen, aber Easy Rider war/ist Kult. Zwei etwas abgedrehte Biker, gespielt von Dennis Hopper und Peter Fonda, cruisen mal eben quer durch die Vereinigten Staaten von Los Angeles nach New Orleans. In seiner ersten größeren Rolle wurde in dem Film übrigens noch jemand weltbekannt, nämlich Jack Nickolson. Und mehr noch als der Film machte ein Motorrad Geschichte, nämlich der Captain America-Chopper von Peter Fonda.

Unzählige Male wurde die Panhead-Harley kopiert und war Vorbild für nachfolgende Chopper. Die im Film eingesetzte Harley war ursprünglich ein Polizeimotorrad, bevor die Panhead für ihre „Filmrolle“ radikal modifiziert wurde. Man geht davon aus, dass für die Dreharbeiten drei dieser Chopper hergestellt wurden, doch eine wurde geschrottet und die zweite wurde nach Beendigung der Dreharbeiten gestohlen.

© Wikipedia

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Easy Rider war eigentlich – verglichen mit heutigen Filmen – ein Low-Budget-Movie, der eher unverhofft Anfang der siebziger Jahre 60 Millionen US-Dollar einspielte und mit den Jahren Kult wurde. Die Amis erlebten gerade ihr Vietnam-Waterloo, im Film wurde gekifft und die Songs aus dem Film erreichten als LP immerhin Platz 6 der Billboard-Charts. Und im Film waren unter anderem The Byrds und ein gewisser Jimi Hendrix zu hören und zumindest „Born to be wild“ von Steppenwolf dürfte auch der jüngeren Generation noch etwas sagen.

An diesem Wochenende wird der wahrscheinlich letzte verbliebene Captain America Chopper versteigert. Erwartet wird ein Erlös zwischen 1 und 1,2 Millionen US-Dollar, womit die Panhead-Harley zum wertvollsten straßentauglichen Motorrad der Welt würde. Ein stolzer Preis für einen amerikanischen Eisenhaufen… Bisher hält diesen Titel übrigens eine Winchester aus dem Jahr 1910, die vor knapp einem Jahr für 580.000 US-Dollar verkauft wurde.

Mein Name ist Hans

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