effzehViel habe ich gestern nicht mitbekommen…

Denn gestern war wie heute und auch noch in den nächsten Tagen Karneval angesagt. Aber natürlich ist man dank Smartphone auch während eines Karnevalsumzugs immer über die Bundesliga informiert. Und musste dann als Fan des 1.FC Köln eine wirklich bittere Niederlage gegen Borussia Ostholland Mönchengladbach registrieren, die zwar von den Chancen her gesehen sicherlich verdient, vom Zustandekommen her allerdings umstritten war. Denn der Freistoß der zum Siegtor in der Nachspielzeit führte war ein Witz. Aber Nachkarten gilt nicht, Glückwunsch an die Ponys…

Was mich allerdings bei der abendlichen Berichterstattung in der Sportschau wirklich schockiert hat waren diese Idioten, die den Ruf eines Vereins zerstören und denen dies auch scheinbar vollkommen gleichgültig ist. Vermummt wurden da wieder mit Bengalos und sogar Rauchbomben herum gezündelt und als ob das noch nicht genug wäre, stürmte man nach Spielschluss auch noch den Platz und prügelte sich mit Ordnern und Polizei. Das waren keine schönen Szenen die sich da in Mönchengladbach abspielten und im Endeffekt muss man sich schämen, dass sich solche Chaoten zu den „Fans“ des 1.FC Köln zählen.

Da der Verein wegen solcher Randale leider schon vorbelastet ist, dürfte nicht nur eine Rekordstrafe des DFB zu erwarten sein, sondern sogar „Geisterspiele“ ohne Unterstützung der wirklichen Fans drohen. Und das dürfte den Verein noch mehr treffen als die gestrige Niederlage gegen den alten Rivalen. Diese Chaoten haben in einem Fußballstadion nichts verloren und ich wäre froh, wenn man diesen polizeilich bekannten Gewalttätern endlich mal ein lebenslanges Stadionverbot erteilen würde. Denn sie blamieren nicht nur einen Verein, sie blamieren eine ganze Stadt!

Das war kein schöner Tag gestern…

Mein Name ist Hans

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Dieser Beitrag wurde 3 mal kommentiert

  1. Ralfi

    Ja, das ist die größte Scheiße die einem Verein und dem gesamten Fußball passieren konnte! Leider werden alle Fans und die ganze Sportart damit in den Dreck gezogen.

    Ich sah 1979, mit 15 Jahren, zum ersten Mal den BVB, damals gegen Kaiserslautern auf dem alten Betzenberg. Danach bin ich bis 1998 zu vielen Spielen gefahren. Aber seit dem Tag, als man mich in Frankfurt verprügelte, weil ich schwarz-gelb trug, habe ich keinen Fuß mehr in ein Stadion gesetzt…

  2. Thomas

    Zusammengefasst gesagt, es sind keine Fussball-Fans und auch keine Leute die irgendwas mit Fussball zu tun haben. Sie suchen sich lediglich eine Bühne für ihren Gewaltausbruch. Und da eignet sich Bundesligafussball un mal besser als Hallenhandball in der Provinz…. leider.

  3. Oliver

    Schade was man da sehen musste.
    Mit der Familie kann man wohl nicht mehr in ein Stadion gehen.