Weil ich in diesen Tagen von zwei Leuten angesprochen wurde wie denn eigentlich so ein Vogelschießen funktioniert, gibt es hier jetzt mal eine kurze Erklärung.

Auf dem Foto sieht man einen der Vögel, die bei uns verwendet werden. Sie werden von unserem Brudermeister Gerd Peschel seit Jahrzehnten selbst gefertigt, bestehen aus Gips und kommen nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen Schützenbruderschaften zum Einsatz. Im Original ist so ein Vogel etwa 35 Zentimeter hoch und etwa 40 Zentimeter breit. Da wir nur mit Luftgewehren schießen, ist der Gipsvogel dafür geeignet. Andere Vereine schießen auf Holzvögel, allerdings mit Klein- oder Schwerkalibergewehren. Auch die Größe der Holzvögel variiert dabei.

Königsvogel

Beim Schießen auf den Gipsvogel wird zuerst der Kopf abgeschossen, anschließend der rechte Flügel (vom Schützen aus gesehen links), dann der linke Flügel und zum Schluß der Schweif. Im Vogel verborgen sind Metallverstrebungen die dazu dienen, daß der Vogel nicht sofort in hundert Teile platzt. Um das stilisierte Wappen in der Mitte sind Metallplättchen eingefasst, so das Kopf, Flügel und Schweif sauber abgetrennt werden können.

Und auf dieses Wappen schießen dann gewöhnlich nur noch die Aspiranten, die auch Schützenkönig werden möchten. Und wer das letzte Stückchen Gips von der Stange holt, der hat gewonnen. Allerdings kann dieses letzte Stückchen manchmal verflucht klein sein, denn die 10 Meter Abstand vom Schützen zum Ziel müssen natürlich auch berücksichtigt werden.

Mein Name ist Hans

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