weihnachten

Eigentlich ist es spaßig. Da werden bei Temperaturen um die 20° die Buden für die regionalen  Weihnachtsmärkte zusammen gezimmert und dem ausführenden Personal fließt der Schweiß zwischen  den Arschbacken zusammen.  Dem Herrn Gott sei Dank ist für das kommende Wochenende ein Wetterumschwung vorher gesagt, sogar mit Schneefall. Bei weiterhin frühlingshaften Temperaturen wäre wahrscheinlich auch die Eisfläche auf dem Marktplatz in Erding arg gefährdet.

Ein Weihnachtsmarkt ist genau genommen eine winterliche Ansammlung von Verkaufs- und Freßbuden – zumeist aus Holz –  in denen allerlei weihnachtlicher Nippes, Süßigkeiten und zum Glück auch Alkohol verkauft werden. Ein Eldorado für Schnapsnasen und Zucker-Junkies, wobei der Alkohol ganz klar eine Schlüsselrolle einnimmt. Denn nüchtern hält es kein Mensch der Welt lange auf einem Weihnachtsmarkt aus.

Mancher Weihnachtsmarkt gleicht mit seinen Glühweinständen eher einer Alkoholiker-Anlockstation, denn natürlich muss der Absatz an Hochprozentigem immer gewährleistet sein. Da Weihnachtsmärkte naturgemäß nur sehr spärlich beleuchtet sind, wird an allen Ecken Glühwein ausgeschenkt. Es soll sogar Menschen geben, die außer dem von ihnen favorisierten Glühweinstand noch nie einen anderen Stand gesehen, geschweige denn besucht haben.

Der Glühwein, diese alkoholische Spezialität die eigentlich zum Großteil aus Wein bestehen soll, hat ihren Namen von der in geringen Mengen enthaltenen Substanz Glühkol Glykol. Ein Stoff der im Dunkeln phosphoreszierend wirkt was wiederum den praktischen Vorteil hat, dass man nach ausreichendem Glühweingenuß das Gefühl verspürt, der Weihnachtsmarkt würde tatsächlich heller. Erwiesen ist dies noch nicht, sicher ist es jedoch, dass es einem durch Glühwein angeheiterten Besucher ziemlich egal ist, ob er nun im Dunklen oder im Hellen auf die Schnauze fällt.

Natürlich gibt es auf einem Weihnachtsmarkt auch etwas zu essen. Das Angebot reicht von Bratwurst über Reibekuchen bis zu fettigen Fischbrötchen. Alles sehr ungesund aber durchaus lecker, wobei einem spätestens nach dem fünften Glühwein sowieso egal ist ob es schmeckt, da zählt nur noch die reine Nahrungsaufnahme. Und einen Tipp für Glühwein-Junkies habe ich natürlich auch noch zum Schluß.

Niemals, wirklich niemals, sollte man nach einer kampferprobten Glühwein-Vernichtungsaktion Bienenwachskerzen als Nahrungsersatz nutzen. Sie sind nämlich weder süß noch lecker und schmecken einfach nur bäääh…

Mein Name ist Hans

Willkommen in der Quetschkommo.de. Hier berichte ich über alles was mir so in den Sinn kommt. Etwas mehr über mich kannst du hier erfahren und wo ich sonst noch so im Netz vertreten bin erfährst du mit einem Klick auf diesen Link. Wenn es dir hier gefällt komm ruhig wieder vorbei, ich würde mich freuen. Oder abonniere doch einfach den RSS-Feed dieses Blogs, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.