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5 Meter vom Zebrastreifen entfernt lauert dieser Vollidiot darauf, dass die Fußgängerampel endlich von rot auf grün wechselt, um sich dann sofort im eiligen Stechschritt der Fahrbahn zu nähern.

Ich bin gerade im Begriff abzubiegen als ich ihn richtig bemerke. Kaum hat er dann die Fahrbahn betreten, fällt jegliche Dynamik von ihm ab, und er bewegt sich mit der Grazie und dem Tempo einer Galapagos-Schildkröte.

Nun hat auch die Querrichtung schon grün und das erste Fahrzeug bewegt sich langsam auf mich zu. Nicht ohne mich dabei freundlich anzuhupen, da ich quasi mitten auf der Kreuzung stehe. Ich quittiere das hupen mit einem freundlichen Zähnefletschen und merke mir das Nummernschild – man kann ja nie wissen. Und man begenet sich immer zweimal, siehe gestern morgen…

Dieser Vollidiot Fußgänger befindet sich immer noch auf dem letzten Drittel der Fahrbahn. Er schaut, nachdem er die sich auch aus der anderen Richtung sich nähernden Fahrzeuge bemerkt hat, demonstrativ in die andere Richtung. Und hat die Ruhe weg…. Ich beschließe kurzfristig, bevor hier noch der komplette Verkehr zum Erliegen kommt, langsam auf ihn zu zu rollen, was ihn zum abrupten abstoppen bringt. Wild gestikulierend und schimpfend stampft er auf meine Fahrertür zu, während aus allen Richtungen ein freudiges Hupkonzert beginnt.

„Na siehste, geht doch“ denke ich so bei mir und drücke auf den Schalter des elektrischen Fensterhebers. „Haben sie nicht gesehen, das hier noch ein Fußgänger die Straße überquert?“ fragt er ziemlich laut und sichtlich erbost in meine Richtung. „Habe ich, guter Mann“ entgegne ich ihm. Da er mich mit seiner Verkehrserziehungsmethode aber doch ein wenig in Rage gebracht hat, beschließe ich kurzfristig ihm noch eine Gegenfrage zu stellen, bevor der Verkehr vollends zum Stillstand kommt.

So freundlich wie es nun meine Art ist frage ich lächelnd: „Finden sie nicht dass dieses Verhalten was sie hier an den Tag legen, die natürliche Ausrottung verkehrsbehindernder Fußgänger zur Folge haben sollte? Fragend schaut er mich an und noch bevor er antworten kann, schiebe ich noch schnell eine Antwort hinterher. „Sie wären übrigens meine Nummer 4…“ was ich mit einem kurzen Tritt aufs Gaspedal, allerdings bei getretener Kupplung, noch unterstreiche.

Entsetzt blickt er mich an und überquert den Rest der Fahrbahn mit fast dreifacher Lichtgeschwindigkeit, während das Hupkonzert langsam leiser wird. „Na siehste, geht doch“ denke ich mir und setze meine Fahrt fort, bevor ich diesen hupenden Idioten um mich herum auch noch etwas erzähle…

Mein Name ist Hans

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