nurmalso

Viele Leute spenden nicht gerne, auch wenn sie nicht gerade am finanziellen Hungertuch nagen.

Wenn gespendet wird dann am liebsten an das örtliche Tierheim, denn dann weiß der Spender wenigstens wo das Geld landet. Sicher benötigen gerade Tierheime auch finanzielle Unterstützung und auch ich selbst habe schon an ein Tierheim gespendet. Was auch das Problem der “großen” Spendenorganisationen ist, denn kaum wird uns etwas von Afrika oder einem aktuellen Unglücksgebiet berichtet, dann schrillt oft der Betrüger-Alarm im Kopf. Denn Spenden an große Organisationen verschwinden immer zu einem Teil in nicht nachvollziehbaren Quellen oder werden von der Verwaltung aufgefressen. Was natürlich nur zum Teil wahr ist…

Ich finde diese Einstellung sehr schade, wobei da in meinen Augen allerdings auch die Organisationen in der Aufklärungspflicht über den Verbleib der Spenden sind. Spenden kann niemals Pflicht sein aber wenn es einem Freund schlecht geht, würde man ihm doch sicher auch helfen. Bei Fremden sollte das vor allem dann nicht anders sein, wenn um ein Leben am Existenzminimum gekämpft werden muss. Und selbst vermeintlich kleine Spenden helfen teilweise schon ungemein und können wirklich Leben retten.

Oft stellt sich natürlich auch die Frage, an welche Spenden-Organisation das Geld gehen soll. Hier sollte man darauf achten, dass die entsprechende Organisation ein sogenanntes Spendensiegel hat. Diese Organisation haben bewiesen, dass die gespendeten Gelder auch wirklich dort ankommen wo sie benötigt werden. Diese Organisationen geben maximal 30% der Gelder für eigene Verwaltungskosten aus, ein großer aber leider kein unvermeidbarer Kostenfaktor, denn irgendjemand muss sich auch um die Verteilung der Spenden kümmern.

Sicher gehören gerade christliche Feiertage wie etwa Weihnachten zur Spenden-Spitzenzeit. Dann werden viele nicht nur in Deutschland rührselig und spenden wie die Wilden. Leider profitieren die Spenden-Empfänger nicht davon, denn zum Beispiel Lebensmittel werden immer benötigt, nicht nur an Weihnachten. Und den Organisationen ist es nicht erlaubt Geld zurück zu “horten”, um etwa etwas für einen späteren Zeitpunkt zurück zu halten. Denn sie müssen sämtliche Spenden so bald wie möglich weiterleiten. Und Hunger und Durst hat man das ganze Jahr…

Übrigens spende ich lieber einmalig einen etwas höheren Betrag als viele Kleinbeträge. Denn zu jeder Spende kommen Verwaltungskosten hinzu, die ich so vermeiden kann. Wer spenden möchte und sich nicht sicher ist an wen, der sollte sich auf der Homepage des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) entsprechend informieren. Hier kann man sich zum Beispiel den Einsatzzweck – etwa eine humanitäre Spende – und das entsprechende Empfängerland aussuchen und dann auswählen, ob man eine Organisation mit oder ohne DZI Spenden-Siegel bevorzugt.

Leider lässt die Transparenz auch großer Spenden-Organisationen immer noch zu wünschen übrig, wie schon in einem Test der Stiftung Warentest bemängelt wurde. Wovon man sich aber nicht abhalten lassen sollte, denn vielen Menschen geht es nicht so gut wie uns.

Mein Name ist Hans

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