Eine Gabione, auch Steinkorb, Schüttkorb, Mauersteinkorb oder Drahtschotterkasten genannt, ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb. Gabionen werden in der Landschaftsarchitektur, im Wasserbau sowie im Straßen- und Wegebau zum Aufbau von Wällen, zur Errichtung von Sicht- oder Lärmschutzanlagen, zur Böschungsbefestigung und als Stützmauer eingesetzt. Als Abfangelemente an Hängen dienen Gabionen der Aufnahme des horizontalen Erddruckes. Sie werden auch als Alternative zu Fertigteilen oder festen Mauern aus Steinen oder Beton verwendet.
Quelle: Wikipedia

Soviel also zum technischen, wobei ich den Namen Gabione vorher noch nie gehört habe. Allerdings sind diese Steinzäune im Moment scheinbar wirklich groß in Mode. Wurden sie vor ein paar Jahren überwiegend an Bundesstraßen oder Autobahnen verbaut, sehe ich diese Dinger heutzutage auf jedem zweiten Grundstück.

Waren über Jahrzehnte Hecken oder Jägerzäune die bevorzugte Grundstücksbegrenzung, scheinen Deutschlands Klein- und Großgrundbesitzer nun langsam aber sicher auf Steine zu setzen. Mehr oder weniger hohe Drahtkörbe, befüllt mit allem was Deutschlands Steinbrüche so hergeben. Nun, mein Geschmack sind die Dinger ja nicht, allerdings haben sie natürlich auch Vorteile.

Denn sowohl das lästige Hecken schneiden als auch das streichen des Jägerzauns im Dreijahresrhythmus kann man sich bei der Anschaffung einer Gabione zukünftig verkneifen. Allenfalls bei übermäßigem Moosbefall muss man wohl mal mit dem Dampfstrahler ran. Oder man lässt die häßlichen Drahtkörbe einfach zuwachsen, was allerdings ein paar Jährchen dauern dürfte.

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