Urlaub in der Türkei

sonneIn knapp 4 Wochen bin ich Strohwitwer.

Von Urlaub und großen Reisen möchte ich im Moment eigentlich nichts hören, schließlich bin ich fast das halbe Jahr beruflich unterwegs. Doch vor kurzem brachte Sohn 2.0 das Thema Urlaub auf den Tisch des Hauses und so musste wohl oder übel zumindest einmal darüber gesprochen werden. Und irgendwie hatte ich den Eindruck, als ständen die Zeichen sowohl beim Weibchen als auch bei Sohn 2.0 voll auf Urlaub.

Wohlwollend wie ich nun einmal bin habe ich dem zuerst dem Weibchen in Aussicht gestellt, dass man Ende Oktober/Anfang November mal grob als Termin einplanen könne. Aus dem grob einplanen wurde dann allerdings nichts, denn schon kurze Zeit später lagen ziemlich handfeste Tatsachen in Form von Katalogen und Terminen auf dem Tisch. Und meine Vermutung dass der Clan sich abgesprochen und gegen mich verbündet hat, bekam neue Nahrung.

Und da mir sowohl der Termin Ende August als auch das Ziel Türkei beides nicht zusagte, fliegen die beiden jetzt also alleine. Fast alleine, denn Schwägerin 3.0 hat sich kurz entschlossen auch dazu entschieden, Brutzelurlaub in der Sonne zu machen. Ne, da bleibe ich lieber alleine daheim und hab meine Ruhe. Urlaub mit 2 Hühnern verkraften meine Nerven nicht…

Die Verpflegung werde ich wohl noch hinbekommen, zumal ich in der ersten Urlaubswoche der drei selbst unterwegs bin. Etwas kritischer wird es beim Thema waschen und trocknen. Denn sowohl die heimische Waschmaschine als auch den daneben deponierten Wäschetrockner habe ich zwar schon gesehen, aber noch nie angefasst geschweige denn bedient.

Also muss Wohl oder Übel ein Crashkurs her, denn ich befürchte das Weibchen wird handgreiflich, wenn ich meine Wäsche von zweieinhalb Wochen einfach so im Wäschekorb stapele. Aber das wird schon und bügeln ist überhaupt kein Problem. Dank Frollein Laura und ihrem dampfenden Eisen schaffe sogar ich das. Naja, warten wir mal ab wie groß das Chaos wird. Ist ja nochn bisschen hin…

Mein Desktop am 27. Juli 2015

Tja, so sieht er aus. Nix besonderes… Wobei sich das im nächsten Monat schon wieder ändern kann. Wichtig ist nur, dass relativ dunkle Hintergrundfarben vorhanden sind, so das ich meine paar Icons auch alle wieder finde… Und wie sieht eure Bildschirmtapete aus?

desktop

Das Social Network Tagebuch – Manche posten wirklich alles

facebookNochmal das Thema Facebook…

Wenn man mal so beobachtet, was tagtäglich in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ und Twitter, aber auch im eigenen Blog gepostet wird, dann ist teilweise schon sehr persönliches darunter. Wenn man es genau nimmt, dann werden ja gerade Blogs sehr häufig mit privaten Dingen gefüllt. Dinge, die man vielleicht nicht jeden lesen lassen sollte. Das Stichwort “Privatsphäre” gilt dort teilweise nur bedingt und was man noch vor Jahren seinem persönlichen Tagebuch anvertraute, dass erfährt heute ein größerer Leserkreis. Ich persönlich habe noch nie ein “analoges” Tagebuch geführt, sehe aber mein Blog auch nicht als digitales Tagebuch. Und wirklich persönliche Sachen wird man dort auch – bis auf ein oder zwei Ausnahmen – vergeblich suchen.

Ich poste ja auch manche Parolen bei Facebook oder Twitter, allerdings sollte man das meiste davon eher nicht zu ernst nehmen. Wenn ich etwas wichtiges habe, dann wird dies in aller Regel per persönlicher Nachricht mitgeteilt und auch nur dem, den es betrifft. Und manches schreibe ich auch nur, weil ich auf die Kommentare gespannt bin… Wenn ich allerdings sehe, was gerade Jugendliche so in die weite Welt hinaus posaunen, dann stehen mir manchmal schon die Nackenhaare zu Berge.

Jede noch so kleine Gemütsäußerung wird dort öffentlich mitgeteilt und selbst sehr intime Dinge werden Followern und Freunden unter die Augen gedrückt. Manches davon sogar noch äußerst offenherzig mit Fotos dokumentiert… Da fragt sich allerdings der geneigte Follower oder Freund schon, ob sich die entsprechende Person auch einmal Gedanken über das “Später” gemacht hat. Denn das Social Network vergisst nichts und vieles, dass man im Überschwang der Gefühle so von sich gegeben oder per Foto veröffentlicht hat, ist einem später vielleicht einmal peinlich.

Manche dieser Postings wären einem “analogen” Tagebuch wahrscheinlich nie anvertraut worden, aber heute geht das ja ratzfatz. Einmal ins Smartphone hinein gehäckselt und schon darf die digitale Welt mal wieder Voyeur spielen. Vielleicht sollte man mal eine Funktion erfinden die einen zwingt, einmal im Monat seine persönlichen Beiträge in den Netzwerken zu durchforsten und eventuell verfängliches dann einfach zu löschen.

Obwohl das bei einigen richtig in Arbeit ausarten würde…