Meine Hoffnungen

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Ich bin wohl ein hoffnungsloser Fall.

Hoffnungen und Wünsche sind ja ganz eng verknüpft. Auf manches hofft man eventuell ein Leben lang und es tritt nie ein. Manches wünscht man sich und vielleicht erfüllt sich ab und zu auch ein Wunsch. Und ob man die drei Dinge die mir zu diesem Thema in den Sinn gekommen sind nun unter Hoffnungen oder eher unter Wünsche einordnet, das soll jeder für sich entscheiden.

Ich hoffe zum Beispiel, das ich auch zukünftig noch so genau so gesund und munter agieren kann wie bisher. Krankheiten oder gar schlimmere körperliche Einschränkungen dürfen gerne auch weiterhin einen großen Bogen um mich machen, in dem Fall würde ich auch gerne älter werden. Das gilt natürlich auch für alle Familienmitglieder und meinen Freundeskreis.

Ich hoffe ebenso, das dieser Mr. Trump in Amerika doch noch zur Vernunft kommt und er endlich agiert wie ein Präsident und nicht etwa wie ein gekränktes Kind. Er hat eine Riesenverantwortung und ich hoffe inständig, das er sich dieser Verantwortung auch wirklich bewusst ist und nicht nur seine persönliche Eitelkeit befriedigt.

Und ich hoffe, das ich in diesem Leben noch einmal einen nationalen Titelgewinn des 1.FC Köln erleben kann. Die Mannschaft ist meiner Meinung nach auf einem sehr guten Weg und entwickelt sich stetig weiter. Zumindest sollte man es in absehbarer Zeit schaffen, sich wieder regelmäßig für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Das gab es immerhin seit den erfolgreichen 80er Jahren nicht mehr…

Das war also der letzte Beitrag zur 30 Tage – 30 Beiträge-Challenge von Thorsten und trotz ungewohnter Themenvorgabe hat es wirklich Spaß gemacht. Natürlich gibt es hier auch weiterhin mehr oder minder regelmäßig etwas geschriebenes, dann aber wieder zu Themen die mir so im Kopf herum schwirren. Wer Lust hat kann gerne wieder vorbei schauen…

Meine Meinung zur aktuellen Politik

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Es ist gar nicht so einfach, sich zumindest zur deutschen Politik eine Meinung zu bilden.

Denn sind wir doch einmal ehrlich, viele denken doch: Die da oben machen sowieso was sie wollen. Mag in gewisser Hinsicht sicherlich richtig sein, doch schuld sind wir es quasi selbst. Seit Jahren quälen wir uns nun mit einer großen Koalition herum, die ohne nennenswerte Opposition regieren kann. Ein Unterschied zwischen den alteingesessenen Parteien wie CDU und SPD ist schon fast nicht mehr erkennbar, was sich eventuell aber noch im bevorstehenden Wahlkampf ändern dürfte.

Vielen geht Politik generell am Allerwertesten vorbei, in einer Demokratie eine sehr gefährliche Tendenz. Und wieder andere glauben dem Gerede unserer Politiker nicht mehr und wählen Protest, wobei man bei Parteien wie der AfD schon nicht mehr von Protest, sondern eher von ProRechts reden muss. Das diese Tendenz nicht noch mehr zunimmt, damit dürften die etablierten Parteien im Moment durch die Bank alle überfordert sein.

Ich gehöre keineswegs zum rechten Lager, bin aber trotzdem felsenfest davon überzeugt, das der kommende deutsche Bundestag noch mehr um Koalitionen kämpfen muss, denn die AfD wird Wohl oder Übel mit dabei sein und die Zeiten wo eine Partei 40%+ erreichte und sich nur noch einen kleinen Mehrheitsbeschaffer angeln musste, die sind wohl erst einmal vorbei.

Viele Probleme sind allerdings auch hausgemacht und wenn man sich beispielsweise die öffentlichen Meinungen zur Flüchtlingskrise anhört, dann wurde der Volkeswille in dieser Beziehung aber mächtig falsch verstanden. Alleine die Hetze die heute noch in den sozialen Netzwerken verbreitet wird, kann einem schon zu denken geben. Und das sich dann der normale Bürger auch mal übergangen fühlt und „seiner“ bisher bevorzugten Partei einen Denkzettel verpassen möchte ist nachvollziehbar, wenn auch schwer.

Ich kenne niemanden dem es trotz über einer Million Flüchtlinge schlechter geht. Sicherlich verstärken gewisse Vorkommen wie etwas Silvester 2015 bei uns in Köln den Unmut vieler und die Abneigung Fremden gegenüber wird noch größer. Das die Einreise der vielen Fremden gänzlich aus dem Ruder gelaufen ist, dafür muss sich auch die Politik verantworten. Das leider auch ein gewisser Prozentsatz Bösewichte die Flüchtlingswelle nutzte um hier ihr Unwesen zu treiben konnte man ahnen, nur wer wollte es verhindern? Und die Leute denen zu Hause die Bomben in die Häuser fielen können am wenigsten dafür, sie wollten nur in ein sicheres Land.

Doch der Wähler vergisst nicht so schnell, wendet sich ab und dem Protest zu. Wobei diese AfD für mich kein Protest ist, sie ist mittlerweile schon sehr braun geworden. Und wir alle müssen aufpassen das sie nicht noch mehr Zuwachs bekommt, es liegt an jedem einzelnen. Apropos Protest, wozu Protest führen kann sieht man aktuell gerade in den USA.

Gut, man kann dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump nicht vorwerfen, das er seine Wahlversprechen nicht einlöst. Wobei seine Vorgehensweise schon sehr gewöhnungsbedürftig ist. Trump hat es in einer Woche geschafft, dieses Riesenland komplett zu spalten. Seine Anhänger jubeln, seine Gegner versammeln sich zum Protest. Meiner Meinung nach hätte Trump mit seinem Narzissmus sehr gut ins Deutschland des Jahres 1933 gepasst.

Ein Mann der offen gegen bestimmte Nationalitäten, gerne der Presse widerspricht und sie am liebsten verbieten möchte, wäre bestimmt auch ein guter Spitzenkandidat für die AfD. Wer gegen ihn ist ist quasi ein Volksverräter, seine unsägliche Geltungssucht ist abstoßend. Was dieser Mann in seiner nun knapp 10-tägigen Amtszeit angerichtet hat, hat noch kein amerikanischer Präsident geschafft.

Er lässt sich auch von seinen engsten Beratern nicht herein reden und twittert seine öffentlichen Abneigungen gegen bestimmte Personen auch ungehemmt. Dieser Mann ist cholerisch, selbstgerecht und akzeptiert wenn nur sehr schwer auch andere Meinungen. In meinen Augen ist er eine Gefahr für den Weltfrieden und man mag sich lieber nicht ausdenken, das so ein Spinner den Finger am roten Knopf hat.

Ich würde mich ja noch gerne über einen anderen Nachwuchs-Diktator hier äußern, der scheinbar alleiniger Großwesir des Osmanischen Reiches werden möchte. Denn auch Herr Erdogan spaltet sein Volk und das nicht nur in der Türkei. Selbst hier bei „unseren“ Türken in Köln gehen die Meinungen über ihn ziemlich weit auseinander. Das artete sogar schon in handfeste Streitgespräche aus, wie ich schon persönlich bei alten Fußballkumpels beobachten konnte.

Doch eigentlich ist jedes Wort das man über den Herrn Erdogan verliert ein Wort zuviel. Sollen die Türken sich mit ihm herum plagen, wir haben hier bei uns genügend eigene Probleme die dringlicher sind. Wobei mir dazu noch ein sehr schönes Zitat des Dalai Lama einfällt:

Echten Respekt erlangen wir, wenn wenn wir den Kontakt miteinander suchen und die gegenseitigen Wertvorstellungen verstehen und akzeptieren. So können wir Bewunderung und Wertschätzung für einander entwickeln.

Und morgen gibt es dann das letzte Thema dieser Challenge: Meine Hoffnungen.

Welche Promis ich gerne treffen würde

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Es gäbe schon ein paar sogenannte Promis, die ich gerne einmal treffen würde, um mich mit ihnen über Gott und die Welt zu unterhalten oder um ihnen einfach ein paar Fragen zu stellen. Damit dieser Beitrag hier nicht unendlich lang wird, habe ich mich allerdings nur auf 3 Personen beschränkt. Die Reihenfolge ist willkürlich gewählt…

Als erstes wäre da der Dalai Lama, das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten. Seit ich vor vielen Jahren eine Dokumentation über ihn gesehen habe, finde ich diesen Mann absolut faszinierend. Er strahlt eine innere Ruhe aus ohne das man – wie bei anderen geistlichen Führern – den Eindruck hat, das er nicht von dieser Welt ist. Er äußert sich auch zu schwierigen Themen und wenn man zum Beispiel seine Ansichten über unsere Flüchtlingskrise liest, so sind seine Antworten weder übertrieben diplomatisch noch zurückhaltend, sondern entsprechen wohl seiner wirklichen persönlichen Meinung.

Die zweite Person die ich gerne mal zu einem Gespräch treffen würde wäre Jack Nicholson. Dieser Mann hat mich schon immer alleine durch seine Mimik begeistert und ich denke, er hätte sicher einiges aus seinem ziemlich ausschweifenden Leben zu erzählen. Unter anderem würde mich brennend interessieren, ob er bei den Dreharbeiten zu einer heißen Liebesszene zu „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ mit seiner Co-Darstellerin Jessica Lange wirklich „live“ geschnackselt hat, was lange behauptet wurde. Zutrauen würde ich es ihm…

Die dritte Person mit der ich gerne einmal reden würde wäre der neue amerikanische Präsident Donald Trump. Dieser Typ scheint etwas ganz besonderes zu sein, was ich jetzt nicht unbedingt positiv meine. Mit seinen teilweise sehr diffusen Ansichten und Äußerungen hätte er in meinen Augen sehr gut ins Deutschland der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gepasst. Wer gegen ihn ist, ist quasi ein Volksverräter und schadet seiner Geltungssucht. Trump ist unberechenbar und gefährlich für die Welt und auch über ihn werde ich mich im Beitrag morgen zum Thema „Meine Meinung zur aktuellen Politik“ noch äußern.