daumenDa treffen sich in Rom fast 200 Bischöfe…

Papst Franziskus hatte zu einer Synode geladen und normalerweise wäre dies nicht unbedingt ein Thema, das Nicht-Theologen vom Hocker reißt. Ob es nun an der vorherigen Ermunterung des Papstes zur “freien Rede” lag oder ob einige Kirchenfürsten sich einer Gehirnwäsche unterzogen haben kann nur vermutet werden. Denn wenn das was dort besprochen wurde wirklich spruchreif werden sollte, dann darf man das getrost schon als eine mittlere kirchliche Revolution bezeichnen.

Schon alleine die Tatsache dass bei einem Bischofstreffen über das Thema Homosexualität gesprochen wird, zeigt dass dieser Papst anders tickt als seine Vorgänger. Selbst sein Vorgänger Benedikt XVI. hatte Homosexualität noch als Anomalie bezeichnet. Und nun zieht man sogar die Möglichkeit in Erwägung, Schwule und Lesben ins kirchliche Gemeindeleben mit einzubeziehen.

Zwar darf man nun keine komplette Erneuerung der Kirche erwarten, aber immerhin nimmt man zum Beispiel jetzt auch in der Kirche wahr, dass zwar die Ehe auch weiterhin als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau unantastbar ist, dass es aber auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften gibt, die immerhin “anerkannt” werden müssen. Wie auch immer man das interpretieren möchte…

Der Anfang klingt zumindest schon einmal gut, auch wenn Papst Franziskus noch einen langen Weg vor sich haben dürfte, um auch die christlichen Hardliner zu überzeugen. Ich wünsche ihm ein langes Leben und eine damit verbundene lange Amtszeit, damit die katholische Kirche vielleicht doch noch einmal im 21. Jahrhundert ankommt.

Mein Name ist Hans

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