75 Jahre alt ist dieses Schätzchen. Im Jahr 1939 stand George „Schorsch“ Meier oben an der Spitze des Motorradsport, denn er war der erste Ausländer, der das berühmte Rennen auf der Isle of Man mit einem nicht-britischen Motorrad gewann. Die BMW RS 255 Kompressor galt zu diesem Zeitpunkt als modernste Rennmaschine der Welt. Der Kompressor war vorrangig für dieses Langstreckenrennen entwickelt worden.

Der 500-ccm-Kompressor galt nicht nur als das weltweit modernste, sondern auch die leichteste Rennmaschine ihrer Zeit. Es wurde speziell für die 37 Meilen-Strecke der Isle of Man gebaut und war mit ihren 137 kg etwa 15 kg leichter als die Motorräder der Konkurrenz. 70 PS klingt heutzutage nicht sehr viel, aber dank ihres massiven Fahrwerks lag die BMW sauber in den Kurven und war schneller auf der Geraden als die britischen oder italienischen Maschinen.

 © bonhams.com

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Der Motor war für die damalige Zeit ein bemerkenswertes Stück Technik mit seinen zwei obenliegenden Nockenwellen, der Kompressor war an der Vorderseite des Motors montiert und wurde direkt von der Kurbelwelle angetrieben. Die Zylinder wurden aus Aluminium und der Motorblock aus Magnesium hergestellt, ebenso wie das Kompressorgehäuse. Auch der Lenker und die Felgen waren aus Aluminium und das zu einer Zeit, wo diese Bauteile normalerweise aus Messing oder Stahl gefertigt wurden.

Das Modell auf dem Foto wurde im Januar 2013 für umgerechnet knapp 385.000 Euro versteigert.

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