papierEs gibt Dinge auf die kann Mann verzichten.

Oder gibt es eigentlich einen berechtigten Grund, dass Frauenzeitschriften eine Daseinsberechtigung in der Medienlandschaft haben? Ich glaube nein… Fast zu jedem Frauennamen gibt es auch schon die passende Zeitschrift und weil es mittlerweile mehr Zeitschriften als Namen gibt, nennt sich der Rest dann zum Beispiel Bild der Frau, Freundin, Madame, Frau von Heute oder Frau im Trend. Eine vollständige Liste aller Titel würde jetzt den Rahmen sprengen, deshalb erspare ich mir das.

Kurioserweise werden diese Frauenblättchen auch immer mit Inhalten befüllt, wie eine kurzfristige Recherche in der Ablage neben dem heimischen Wohnzimmertisch ergab. In zigfacher Ausführung, meistens noch bebildert, ist der neueste Klatsch dort nachzulesen. Wer welches Unterhöschen zu welchem Anlaß getragen hat, wer wann zuviel Promille hatte, welche Promis wieder einmal für Skandale gesorgt haben oder auch wer mit wem frisch liiert ist. Kurzum, alles was Mann nicht die Bohne interessiert.

Garniert wird das ganze dann noch mit dem Tages- Wochen und Jahreshoroskop, Gesundheitstipps mit denen man mindestens 100 Jahre alt wird, Tipps für den Alltag wie zum Beispiel „Fensterputzen leicht gemacht“ oder auch „So lerne ich als Bein-Amputierte auf Highheels zu laufen.“ Ein sehr ausführlicher Teil der Frauenzeitschrift muss natürlich auch Kochrezepte aus aller Herren Länder beinhalten, die Frau nach Herzenslust ausschneidet, abheftet und sammelt.

Frauenzeitschriften werden im allgemeinen auch erst entsorgt, wenn der Stapel an Zeitungen mindestens 40 Zentimeter hoch und 12,3 Kilogramm schwer ist. Und wenn Frau dann auf dem Weg zur Altpapiertonne vom Mann den gut gemeinten Ratschlag „Ich kann dich nicht schwer tragen sehen. Geh doch zweimal…“ bekommt, dann ist mitunter sogar der häusliche Frieden in Gefahr. Mann würde so einen Schund natürlich überhaupt nicht kaufen, geschweige denn lesen.

Außer zur Beitrags-Recherche natürlich…

Mein Name ist Hans

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