Es gibt Momente, die sind unvergeßlich.

Und das meine ich jetzt sportlich. Denn jeder der sich für Sport interessiert wird ein Erlebnis haben, das ihm immer im Gedächtnis bleibt. Dem einen sind die Weltmeistertitel unserer bundesdeutschen Elitekicker für immer ins Gedächtnis gebrannt, der andere erinnert sich eher an ein Ereignis in einer nicht so populären Sportart. Wobei ich mich zum Beispiel noch sehr gut an den ersten Wimbledonsieg von Bobbele Becker erinnere. Wer hat sich vorher schon für Tennis interessiert?

Ein Ereignis das lange zurück liegt, habe ich noch wie heute vor Augen. Olympische Spiele 1972 in München, ich war 12 Jahre alt und hab mir vor der Glotze alles reingezogen. Da durfte man auch mal länger auf bleiben, weil der Papa ja auch Olympiade guckte. Ringen war so eine Sportart, für die ich mich vorher nie sonderlich interessiert hatte. Mehr durch Zufall schaute ich mir den Kampf im Superschwergewicht, griechisch-römischer Stil, zwischen dem „Kran aus Schifferstadt“ Wilfried Dietrich und dem amerikanischen 180 kg-Koloss Chris Taylor an. Gegen den sah selbst Dietrich wie ein Kleinkind aus. Und unvergessen die Szene, als er sich diesen Fleischberg schnappte, ihn über seinen Kopf zog und schulterte. Eine Medaille verpasste er leider aber diese Szene wird mir immer unvergesslich bleiben.

Zwei Jahre später folgte das nächste Erlebnis. der „Rumble in the Jungle“ wurde in Kinshasa, der Hauptstadt des damaligen Zaire (heute Kongo) zwischen George Foreman und Muhammad Ali oder ehemals Cassius Clay ausgetragen. Foreman galt als eisenharter Schläger und nicht wenige bezeichneten ihn auf Grund seiner Schlagkraft als vielleicht besten Schwergewichtsboxer aller Zeiten.

Foreman war amtierender Weltmeister und hatte seit über 3 Jahren nie länger als 5 Runden benötigt, um seinen jeweiligen Gegner auf die Bretter zu schicken. Und auch beim Kampf gegen Ali sah er schon bald wie der sichere Sieger aus, denn Ali ließ sich von ihm an die Seile drängen ohne selbst zu schlagen, wich dem Dampfhammer von Foreman aber immer geschickt aus. Nach 6 Runden wich bei Foreman die Kraft und er wirkte plötzlich müde. Das hatte Ali wohl so geplant und nach 2 weiteren Runden schoß er plötzlich nach vorne und mit 2 schnellen Kombinationen nockte er Foreman aus. Ein unvergesslicher Kampf…

Das dritte Sportliche Erlebnis bringt mich heute noch zur Weißglut. Bundesligasaison 1977/78, vor dem letzten Spieltag belegte der 1.FC Köln Platz 1, Titelverteidiger Borussia Ostholland Mönchengladbach folgte punktgleich auf Platz 2. Allerdings hatte der #effzeh das um 10 Tore bessere Torverhältnis. Mönchengladbach empfing am letzten Spieltag in Düsseldorf Borussia Dortmund, Köln musste im letzten Spiel gegen den FC St. Pauli antreten. Das Spiel wurde im alten Volksparkstadion ausgetragen und 30.000 Fans aus Köln – ich natürlich auch – wollten dabei sein.

Und dann begann das Nervenspiel. Zur Halbzeit führte Gladbach sage und schreibe 6:0 und mein jugendliches Nervenkostüm roch schon die Bestechung. Erst recht, nachdem sich Dortmund am Ende 12:0 abschlachten ließ! Hätte der #effzeh in Hamburg nicht gleichzeitig 5:0 gewonnen, hätte das Unternehmen Double – 2 Wochen zuvor holte man bereits den DFB-Pokal – in Tränen geendet. So wurde man punktgleich mit Mönchengladbach Deutscher Meister, weil man eine um 3!! Tore bessere Tordifferenz hatte. Und ich behaupte heute noch: Die Dortmunder haben sich kaufen lassen!

An welches sportliche Ereignis der Vergangenheit könnt ihr euch denn noch erinnern?

Mein Name ist Hans

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