Diese verkackte Übergangszeit

nurmalsoApril, Mai…

Warum nennt man diese Jahreszeit eigentlich Übergangszeit? Zumindest bei älteren Mitbürgern höre ich diesen Ausdruck ziemlich häufig. Wahrscheinlich liegt das daran, dass man sich morgens beim rausgehen fast noch den Beutel abfriert, während man mittags in der Sonne verbrutzelt. Das ist aber auch ein Kreuz mit diesen Klamotten. Wirfst du dir morgens nur ein T-Shirt oder ein Hemd über den Astralkörper, dann kannst du sicher sein dass spätestens mittags die Eiszeit wieder ausbricht oder der nächste Regenguß dir die Dusche erspart.

Ziehst du dir eine Jacke über, wird es mittags mindestens 27° und dir läuft die Brühe zwischen den Arschbacken zusammen. Hast du keine Jacke – eventuell sogar mit Kapuze – dabei und noch nicht mal einen Regenschirm, dann läuft dir garantiert schon wieder das Wasser in den Arschbacken zusammen, nur dieses mal 10° kühler. Und da soll sich der Mensch morgens passend anziehen…

Gut, die Alternative wäre vielleicht, morgens mal auf den Wetterbericht zu achten. Aber welcher Blogger der morgens erstmal den Feedreader abarbeitet, hat dazu schon Zeit? Und wenn man dann morgens auch noch bei Twitter und Facebook eingeloggt ist, dann ist einem der Wetterbericht erst recht egal. Vielleicht wäre es auch ratsam, sich in dieser Jahreszeit eine Sklavin zu halten, die einen nach Bedarf mit den passenden Kleidungsstücken versorgt bzw. diese auch wieder abnimmt.

Was kostet eigentlich so eine Sklavin? Oder wie handhabt ihr das?

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