kölschEin Kreuz mit dem Strohwitwerleben…

Eigentlich sollte jede Frau, die sich zum Zusammenleben mit einem männlichen Partner berufen fühlt, zuerst einmal ein paar Grundregeln erlernen. Es soll nämlich schon Fälle gegeben haben, wo Männer kurz vor dem verdursten standen, nur weil keine artgerechten Getränke im Haushalt aufzufinden waren. Und zu artgerechten Getränken zählen auf keinen Fall Wasser, Kaffee, Tee oder Säfte. Denn mit so etwas kann sich natürlich kein gestandener Mann, der nach einem schweren Arbeitstag nach Flüssigkeit lechzt, zufrieden geben.

Daher sollte die erfahrene Frau immer dafür sorgen, einen gewissen Vorrat an nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrauten Getränken im Haus zu haben. Und für den Fall, dass Frauen ein Getränkekasten eventuell zu schwer sein sollte, gibt es natürlich auch einen guten Ratschlag von mir. Denn dann genügt es völlig, wenn man nur einige Flaschen in einer Tragetasche verstaut und dann eben drei- oder viermal geht.

Ganz wichtig ist es auch für die Dämlichkeiten, immer ein paar Speisekarten von außerhäuslichen Pizza-Bringdiensten locker im Haus zu verteilen. Denn eine Männermahlzeit muss in jedem Fall schon fertig zubereitet sein, falls sich – wie aktuell bei mir – die Frau einmal nicht im Haus befinden sollte. Kritikerinnen werden jetzt anmerken, dass in einem Frauenhaushalt doch immer Müsli, Milchprodukte, Kartoffeln, Reis oder Eier vorrätig sind.

Das weiß ich natürlich auch. Aber diese Rohstoffe eignen sich nur äußerst schlecht zur männlichen Ernährung, da diese vorher meistens noch zubereitet werden müssen. Und wer soll das machen, wenn die Frau nicht da ist? Sehen sie meine Damen, ich wusste das sie mich verstehen…

Ein großer Gefahrenfaktor für den Mann im Haus stellt im übrigen das kabellose Telefon dar. Seit der Erfindung dieses Teufelswerks findet sich nämlich kaum ein Mann mehr zurecht, da die Dämlichkeiten nach stundenlangen Telefonaten mit der besten Freundin dieses Ding einfach achtlos in irgendeiner Ecke des Haushalts liegen lassen. Ich habe unsere Funkgurke gestern nur zufällig in der Waschküche gefunden. Das ist natürlich grob fahrlässig, da diese unverantwortlichen Frauen damit den Hungertod des Partners riskieren.

Und schließlich möchte doch keine Frau bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub und einem plötzlichen Besuch der besten fünf Freundinnen sich die Blöße geben, einen auf 90 Kilo abgemagerten Partner präsentieren zu müssen. Oder etwa doch?

Mein Name ist Hans

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