Die Foto-App Prisma war ja bisher nur für iOS verfügbar, seit kurzem gibt es die App aber nun auch für Android.

Prisma ist eigentlich wenig nützlich, mehr eine Spielerei. Dank diverser Filter werden Fotos quasi zu Pop-Art und dazu braucht man nur ein paar Klicks. Wer Wert auf seine Daten legt, für den ist Prisma sicher die falsche Wahl, denn die Verarbeitung der Bilder findet nicht auf dem Smartphone statt, sondern auf externen Servern der Herstellerfirma. Die noch dazu die Nutzungsrechte der Kunstwerke für sich beansprucht.

Zum ausprobieren sollte man also keine fotografischen Meisterwerke hochladen, wenn man in Punkto Nutzungsrechte bedenken haben sollte. Ich denke allerdings, dass die meisten Nutzer sich darum eher weniger Gedanken machen, sondern das der Spaß im Vordergrund steht. Genau deshalb habe ich mir Prisma am Wochenende auch mal herunter geladen und die eingebauten Filter lassen wirklich tolle Dinge entstehen.

Die App an sich funktioniert sehr gut, da jedes Foto aber erst auf den Servern des russischen Entwicklers bearbeitet werden, dauert es zumindest bei mir doch einige Zeit, bis das fertige Bild verfügbar war. Angesichts des ersten Ansturms auf die Android-App allerdings keine Überraschung, das wird wohl zukünftig – hoffentlich – schneller geschehen. Angesichts der unklaren Nutzungsrechte sollte man Prisma allerdings eher als Spielzeug sehen und keine allzu privaten Fotos auf einen fremden Server jagen.

Denn wie schon erwähnt behält Prisma sich in seinen Datenschutzbestimmungen vor, Nutzerdaten mit Drittanbietern zu teilen. Zwar bleibt man weiter Urheber und auch Eigentümer der eigenen Bilder, man tritt allerdings seine Nutzungsrechte ab und gestattet Prisma damit, diese Bilder weiter zu vermarkten. Dies ist allerdings nichts gänzlich neues, Nutzer von Instagram kennen das Szenario.

Ich werde am Wochenende mal ein wenig weiter mit Prisma experimentieren, mal sehen was die App noch so hergibt.

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